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Altersvorsorge: Wäre es nicht besser wie Warren Buffett zu investieren?

Obwohl Warren Buffett enorm viel erreicht hat, ist er nicht unfehlbar. Wie jeder andere Investor hat auch er Fehler gemacht und manchmal eine unterdurchschnittliche Leistung erbracht.

Natürlich hat seine Strategie, ein konzentriertes Portfolio zu halten, gut funktioniert. Genauso wie sein Fokus auf große Unternehmen mit starken Wettbewerbsvorteilen. In ähnlicher Weise hat die signifikante Menge Bargeld, die ihm zur Verfügung stand, ihm auch geholfen, die Möglichkeiten zu nutzen,die sich ihm geboten haben. Aber bedeutet das zwangsläufig, dass das, was für Buffett funktioniert, auch für dich gelten wird?

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Diversifizierung

Warren Buffett sagte, dass man sich vor einer Überdiversifikation hüten sollte. Im Wesentlichen bedeutet dies, dass die Investoren manchmal so besorgt sind, dass die einzelnen Aktien, die sie halten, negative Rendite haben werden, dass sie ihr Portfolio mit einer großen Anzahl von Aktien auffüllen. Dies reduziert zwar das unternehmensspezifische Risiko, aber nicht das Marktrisiko. Daher besteht noch Spielraum für einen erheblichen Verlust, wenn sich beispielsweise die wirtschaftlichen Aussichten für eine bestimmte Region in kurzer Zeit verschlechtern.

Darüber hinaus argumentiert Buffett, dass es durch die Überdiversifikation möglich ist, potenzielle Renditen zu verwässern. Schließlich wird die Fähigkeit eines Investors, sich besser als der Markt zu entwickeln, immer schwieriger, je näher ein Portfolio an einen Tracker-Fonds herankommt. Daher argumentiert der Orakel von Omaha, dass es besser sein kann, eine begrenzte Anzahl von Aktien zu halten, um hohe Renditen zu erzielen.

Diese Idee hat zwar ihre Berechtigung, aber in Wirklichkeit ist es für viele Anleger eine Herausforderung, Rückschläge und Verluste innerhalb eines Portfolios zu überwinden. Obwohl die Diversifikation die Renditen reduzieren kann, kann ihre Auswirkung auf die Risikominimierung ein lohnender Kompromiss sein.

Aktien von großen Unternehmen

Viele der größten Investitionen von Buffett wurden in größere Unternehmen getätigt. Sie bieten einen größeren Wettbewerbsvorteil gegenüber kleineren Konkurrenten, da sie oft über eine stärkere Bilanz, eine höhere Kundenbindung und Skalenvorteile verfügen, was sie effizienter macht.

Größeren Unternehmen fehlt aber in vielen Fällen auch das Wachstumspotenzial im Vergleich zu kleineren Unternehmen. Dies kann dazu führen, dass die Renditen kleinerer Unternehmen in der Regel langfristig höher sind. Da viele Investoren noch weit von der Pensionierung entfernt sind, könnte man argumentieren, dass das Halten von Small-Caps-Aktien ein guter Schritt ist, da sie wahrscheinlich noch genug Zeit haben, sich von einem möglichen Abschwung zu erholen.

Natürlich können kleine und große Unternehmen in einem Portfolio zusammen gehalten werden. Für viele Anleger könnte es sich daher lohnen, beide Arten von Aktien zu halten, da diese Kombination ein höheres Risiko-Rendite-Verhältnis bieten kann.

Liquidität

Buffetts Haltung ist ziemlich simpel: man sollte viel davon zu jeder Zeit zur Verfügung haben. Der Hauptgrund dafür  ist, dass er immer Kapital zur Verfügung haben will, wenn sich Gelegenheiten für Investitionen ergeben. Daher kann er von Ereignissen profitieren, die die Aktienkurse nach unten treiben, während andere, die ihr ganzes Geld investiert haben, diese Chancen nicht nutzen können.

Natürlich kann zu viel Bargeld der Gesamtrendite schaden. Die Inflation ist höher als die Zinsen, was mittelfristig zu einem Kaufkraftverlust führen könnte. Es ist jedoch eine gute Idee, immer etwas Bargeld zur Verfügung zu haben. Es kann den Investoren, denen es sonst an Liquidität mangelt, Sicherheit geben und gleichzeitig die Möglichkeit bieten, während der Baisse zu kaufen.

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Dieser Artikel wurde von Peter Stephens auf Englisch verfasst und am 16.06.2018 auf Fool.co.uk veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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