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Top-Aktien für Juli

Image source: Getty Images.

Ralf Anders: ADVA Optical

Der Telekommunikationsausrüster ADVA Optical (WKN:510300) hat einige schwierige Quartale hinter sich: schlechte Investorenkommunikation, wegfallende Großkunden, Gewinnwarnung. Die Kosten mussten gestrafft werden und die Integration der übernommenen MRV Communications band Ressourcen.

Aber das ist alles Vergangenheit. Mittlerweile deutet vieles darauf hin, dass die Trendwende geschafft ist. Mit erweitertem Lösungsportfolio und verbreiterter Kundenbasis kommt ADVA langsam aber sicher wieder in die Wachstumsspur. Mittelfristig könnten die hochspezialisierten Münchener gleich von mehreren Trends profitieren:

Erstens vom Aufbau von 5G-Mobilfunknetzwerken; zweitens von den zunehmenden Investitionen in dezentralisierte Cloud-Infrastruktur (Edge Computing); und drittens von der steigenden Nachfrage nach flexibel über Software gestaltbarer Netzwerkinfrastruktur.

Im Nachgang der CeBIT könnten nun sowohl diese Themen als auch die ADVA-Aktie verstärkt in den Fokus der Anleger rücken.

Ralf Anders besitzt keine Aktien von ADVA Optical.


Björn König: Loxo Oncology

Wirklich, ich liebe Tech-Aktien. Das waren auch die ersten Wertpapiere in meinem Depot, als ich mit dem Traden begonnen habe. Übrigens schließt das mittlerweile auch ganz klar Biotech-Werte mit ein. Warum? Ganz einfach, die meisten interessanten Innovationen finden eben in diesem Sektor statt.

Ein richtiger Überflieger ist aktuell Loxo Oncology (WKN:A119L0). Das auf innovative Krebstherapien spezialisierte US-Unternehmen hat in den vergangenen fünf Jahren um mehr als 1300 % an der Börse zugelegt. Positive Forschungsergebnisse sagen meiner Meinung nach eine weitere rosige Zukunft für den Vertriebspartner von Bayer voraus. Mein Tipp: Auf jeden Fall im Auge behalten.

Björn König besitzt keine der erwähnten Aktien.


Thomas Brantl: Geely

Meine Top-Aktie für Juli kommt aus China: Es ist die Geely (WKN:A0CACX)-Aktie. Nachdem sie Ende letzten Jahres zeitweise mehr als 3,10 Euro gekostet hat, steht sie aktuell bei gerade mal 2,38 Euro (Stand: 21.06.2018). Das sieht nach einer günstigen Gelegenheit aus!

Zumindest kann es nicht daran liegen, dass man weniger Autos verkauft hat. Alleine im Mai wurden über 123.000 Einheiten abgesetzt, das sind satte 61 % mehr als vor einem Jahr. Insgesamt hat man in den ersten fünf Monaten des Jahres 44 % mehr Fahrzeuge abgesetzt als im Vorjahreszeitraum.

Starkes Wachstum kombiniert mit einem Kursrückgang machen die Geely-Aktie für mich zur Aktie des Monats.

Thomas Brantl besitzt Aktien von Geely.


Vincent Uhr: Etsy

Falls du die grandiose Entwicklung der letzten Jahre bei Amazon verpasst hast, bist du vielleicht auf der Suche nach einer ähnlich starken Aktie.

Ein interessanter E-Commerce-Akteur könnte in diesem Zusammenhang Etsy (WKN:A14P98) sein. Etsy ist darauf spezialisiert, eine Plattform bereitzustellen, auf der Anbieter vorwiegend selbstgemachte Waren verkaufen können. Dadurch besetzt Etsy in meinen Augen eine interessante Nische, in die Amazon mit seiner Marktkapitalisierung von rund 720 Milliarden Euro womöglich nicht mehr hineinplatzen wird.

Da Etsy jedoch gegenwärtig lediglich auf eine Marktkapitalisierung von rund 4,3 Milliarden Euro kommt, kann es diese Nische noch weiterhin ausreizen. Das macht Etsy in meinen Augen interessant, und deshalb könnte der Juli ein idealer Zeitpunkt sein, sich mit diesem speziellen E-Commerce-Kandidaten etwas näher auseinanderzusetzen.

Vincent besitzt keine Aktien von Amazon oder Etsy.


Stefan Naerger: Wirecard

Mein Favorit für den Juli ist die Aktie von Wirecard (WKN:747206). Der Zahlungsdienstleister aus dem TecDAX ist natürlich längst kein Geheimtipp mehr. Immerhin eilte die Aktie in den letzten Monaten von Allzeithoch zu Allzeithoch.

Warum ich trotz des starken Preisanstiegs der letzten Zeit gerade dieses Unternehmen zum Kauf empfehle? Ganz einfach: Ich finde, es gibt derzeit nur wenige Unternehmen auf dem deutschen Tech-Sektor, die sich derart ambitionierte Zukunftsvisionen zutrauen. Vom IoT-Regal mit biometrischer Zahlungsabwicklung bis hin zur Supply-Chain-Payment-Plattform basierend auf Blockchain-Technologie. Bei Wirecard jagt eine Innovation die nächste. Von einer Wachstumsaktie erwarte ich genau das.

Stefan Naerger besitzt keine Aktien von Wirecard


Peter Roegner: Starbucks

Zweistellige Kursrückgänge sind bei heiß gelaufenen Technologieaktien nichts Ungewöhnliches. Bei großen, etablierten Unternehmen mit mehr als 70 Milliarden US-Dollar Marktkapitalisierung ist das aber schon etwas Besonderes.

Die Aktie der weltgrößten Kaffeehauskette Starbucks (WKN:884437) fiel am 20. und 21. Juni um knapp 12 % auf 50,62 US-Dollar. Der Grund waren schlechte Nachrichten aus Seattle: 2019 sollen 150 Läden geschlossen werden, das sind dreimal so viele wie der langjährige Durchschnitt von 50. Zusätzlich drücken Ernährungstrends auf den Absatz von Frappuccinos und kalorienhaltigen Eisgetränken.

Der Kurseinbruch eröffnet langfristig orientierten Anlegern die Chance, dieses erstklassige Unternehmen günstiger zu kaufen. Allerdings ist Geduld gefragt, bis die Probleme überwunden sind. Die Dividendenrendite von rund 2,8 % versüßt die Wartezeit bis dahin.

Peter besitzt Aktien von Starbucks. Von Peter betreute Depots besitzen Aktien von Starbucks.


Marlon Bonazzi: Berkshire Hathaway

Selbst als Berkshire Hathaway (WKN:A0YJQ2) kurz nach Neujahr ein absolutes Rekordniveau erreicht hatte, kam mir die Aktie noch nicht sonderlich teuer vor. Die sprudelnden Gewinne, das wertvolle Aktienportfolio und die gigantischen Rücklagen hätten in meinen Augen sogar einen noch höheren Aktienkurs gerechtfertigt.

Seit dem Rekordhoch hat die Aktie aber deutlich Federn gelassen. Wenn sie aber selbst auf dem Rekordniveau fundamental betrachtet attraktiv bewertet war, ist sie das jetzt erst recht, denn Berkshire Hathaway hat sich in den letzten Monaten nicht stark verändert.

Marlon Bonazzi besitzt keine der erwähnten Aktien.


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