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Diese 4 schlechten Investitionsgewohnheiten sind richtig teuer für Investoren

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Erfolgreich investieren ist noch komplexer, als es zunächst den Anschein macht. Neben schwierigen Entscheidungen, z.B. welche Aktien du diesen Monat kaufen solltest, musst du dich auch mit deiner eigenen Psychologie auseinandersetzen. Manchmal können die Investoren ihre eigenen schlimmsten Feinde sein.

Verzerrtes Denken ist eine der größten Gefahren, so Tristan Chapple von Phoenix Asset Management, der vier schlechte Gewohnheiten aufgelistet hat, denen man nur allzu leicht verfallen kann, aus denen man aber nur schwer herauskommt.

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1. Charisma

Hüte dich vor der Macht des charismatischen CEO. Selbst erfahrene Fondsmanager können darauf reinfallen. Chapple hat die Regel, 48 Stunden nach dem Besuch des Unternehmens nicht einmal daran zu denken, die Aktien eines Unternehmens zu kaufen. Das gibt ihm Zeit, über die Grundlagen nachzudenken, nachdem der Charme des CEO nicht mehr wirkt. Solltest du in Tesla investieren, weil du an Elon Musk glaubst, oder „dumme“ Fragen über das Ergebnis des Unternehmens stellen? Ich persönlich gehöre zu denen, die „dumme“ Fragen stellen.

2. Verlust-Aversion

Die Menschen hassen es, Sachen zu verlieren, und sie hassen es besonders, Geld zu verlieren. Die Verluste spürt man nämlich deutlich mehr als die Gewinne, vielleicht sogar doppelt so sehr. Das Ergebnis ist, dass viele Investoren es vorziehen, sich auf die positiven Seiten zu konzentrieren. So können sie die Vorteile eines Internet-Glücksspielanbieters ansehen und den Schaden ignorieren, der durch eine mögliche Regulierung des Glücksspiels verursacht wird.

3. Status-quo

Es ist nur allzu leicht zu glauben, dass die Dinge so bleiben, wie sie waren, und entsprechend zu investieren. Der Status quo ist jedoch weder unvermeidlich noch dauerhaft, es fühlt sich nur so an. Nur weil sich ein Portfoliofavorit Jahr für Jahr gut entwickelt hat, heißt das nicht, dass er das immer tun wird. Chapple legt alle drei Jahre alle seine langfristigen Aktien zur Neubewertung vor und veranlasst seine Analysten, sowohl ein Bullen- als auch einen Bärenszenario zu erstellen. Vielleicht ist es an der Zeit, mit deinem Portfolio den Advokaten des Teufels zu spielen, um zu sehen, ob deine Favoriten wirklich so gut sind.

4. Sicherheitsverzerrung

Es ist das größte Anlageklischee überhaupt: Die Aktienmärkte hassen Unsicherheit. Einzelne Investoren hassen es auch und schaffen falsche Sicherheit, indem sie auf Dinge setzen, die manchmal aus dem Nichts gerissen werden. Z.B. könntest du eine Aktie besitzen, die bei £1 handelt und einen Zielpreis von £2 einstellen und darauf basierend entscheiden, was die Aktie wert ist. Chapple sagt, dass die Gefahr dabei ist, dass du weit weniger bereit bist, dein Geld vom Tisch zu nehmen, wenn der Kurs bei £1.80 steht, in der Hoffnung, nur ein wenig mehr Profit zu machen. Oder du könntest entscheiden, dass Bitcoin dir eine Million einbringt und dich weigern zu verkaufen, bis Bitcoin diesen Zielkurs erreicht. Es gibt keine „richtige“ Zahl, aber es ist nie falsch, einen Gewinn zu machen.

Dies sind nur einige der Denkfehler, die einem als Investor passieren können. Du wirst zweifellos noch ein paar eigene haben, also vergewissere dich, dass du sie kennst. Schlechte Investitionsgewohnheiten sind nicht nur peinlich, sondern auch teuer.

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 The Motley Fool UK besitzt keine der genannten Aktien. 

Dieser Artikel wurde von Harvey Jones auf Englisch verfasst und am 20.05.2018 auf Fool.co.uk veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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