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Rentenfrust bei Babyboomern: Doch es könnte euch deutlich besser gehen

Foto: Getty Images

Es ist ein leidiges Thema, die aktuelle und zukünftige Rente. Wasserstandsmeldungen gibt es beinahe jeden Monat aufs Neue, ein Ende des Abwärtstrends ist nicht in Sicht.

Die Besorgnis scheint inzwischen auch bei den künftigen Rentenempfängern angekommen zu sein. Einer aktuellen Studie zur Folge befürchten sechs von zehn Babyboomern, dass sich mit Renteneintritt ihr Lebensstandard verschlechtern wird. Jeder Vierte gab bei der gesamten Erhebung zudem an, sich vor regelrechter Altersarmut zu fürchten.

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Und auch wenn das wohl nicht für alle gelten mag, sind jedoch viele von den Babyboomern zumindest teilweise selbst schuld an ihren Sorgenfalten.

Ein Blick auf das Vermögen der Babyboomer

Wie nämlich ein vergleichender Blick auf die Vermögenslage der Babyboomer offenbart, geht es ihnen finanziell eigentlich gar nicht mal schlecht. Das Medianvermögen der gesamten Gruppe lag einer 2011 veröffentlichten Studie bei im Durchschnitt rund 240.000.

Ziemlich gut eigentlich, könnte man denken. Gäbe es da nicht ein Problem bei der Aufteilung innerhalb des Vermögens.

Laut besagter Studie stellt nämlich der Großteil dieses Vermögens der Besitz der selbstgenutzten Immobilie dar, während lediglich 49.000 Euro an Finanzvermögen vorlagen. Das heißt, viele Babyboomer haben bei ihrer eigenen Altersvorsorge und Finanzplanung einen erheblichen Teil auf lediglich einen Vermögenswert konzentriert – was fatale Folgen für eine mögliche Kompensation der Rentenlücke haben kann.

Das ist schlecht… und ungeeignet für die Rentenlücke

Vielleicht ist die Studie inzwischen veraltet. Vielleicht sieht die Vermögenssituation heute etwas anders aus. Aber ich denke, dass die Kernaussage der Vermögensanhäufung bei Immobilien auch heute noch zutreffend sein dürfte.

Und dieser spezifische Vermögenswert ist leider gänzlich ungeeignet, um einem Mangel an finanziellen Mitteln im Alter entgegenzuwirken. Zum einen erhalten alle angehenden Rentner bei diesem Wert keine finanzielle Mittel zurück und die Wertsteigerungen (die Rendite der selbstgenutzten Immobilien) existieren nur auf dem Papier. Auch wenn man diesen Vermögensgegenstand besitzt, verbessern die eigenen vier Wände die eigene finanzielle Situation im Alltag daher nicht.

Zum anderen könnte sich die selbstgenutzte Immobilie sogar als kontraproduktiv erweisen. Sofern sie unangemessen groß und dadurch zu teuer im Unterhalt ist, verschlechtern die eigenen vier Wände sogar die eigene finanzielle Situation. Das könnte vor allem bei Häuslebauern der Fall sein, bei denen die Kinder inzwischen erwachsen sind und sich nun Gästezimmer an Büro reiht.

Kurzum: Die eigenen vier Wände sind unflexibel, erzielen vor dem Verkauf kaum eine reale Rendite, binden einen Großteil des Ersparten und können – wenn es schlecht läuft – die ganze Situation sogar noch verschlimmern.

Ein Umdenken sollte stattfinden

Wenn du mich fragst, könnte es sich daher definitiv anbieten, finanziell umzudenken. Es muss ja nicht von heute auf morgen stattfinden, oder aber innerhalb der nächsten Wochen oder Monate. Aber wenn dir dein eigentlich schöner, wohlverdienter Renteneintritt zunehmend Sorgen bereitet, solltest du wohl spätestens gewarnt sein und dein finanzielles Leben über kurz oder lang womöglich einmal kritisch hinterfragen.

Versuche dabei effektiv nach Wegen zu suchen, wie du aktiv und alltagstauglich deine finanzielle Situation im Rentenalter verbessern kannst. Ich kann an dieser Stelle, wieder einmal, nur für Aktien plädieren. Denn alleine die Dividenden bei vielen breiten ETF-Investitionen können bei einer Anlagesumme mit dem Gegenwert einer Immobilie dafür sorgen, dass das Leben im Alter aus finanzieller Sicht um einiges umgänglicher wird.

Aber letztlich liegt es natürlich an dir, welche Wege du bestreiten möchtest. Sich lediglich zu sorgen und unbeirrt ins eigene Ruhestands-Verderben zu rennen, dürfte jedoch der schlechteste Pfad sein.

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