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Daimler-Aktie nach der Gewinnwarnung: So reagieren Anleger jetzt richtig!

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Eieieiei. Die Daimler (WKN: 710000)-Aktie kriegt gegenwärtig ordentlich ihr Fett weg. Nicht nur, dass politisch aufgeladene Rückrufe in Deutschland und Europa das Papier belasten. Nein, es kommt noch dicker.

Am heutigen Donnerstag (21.06.2018) verkündete Daimler nämlich, dass die bisherige Prognose nicht mehr gehalten werden kann. Schauen wir mal, was die Gründe für diesen Einschnitt sind und wie alle langfristig orientierten Investoren diesen Sachverhalt kritisch hinterfragen können.

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Die zwei Gründe für die Prognosesenkung

Inhalt der Senkung der bisherigen Prognose ist, dass Daimler nicht mehr mit einem leichten Anstieg beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) rechnet. Vor allem die Sparte Mercedes-Benz Vans soll deutlich unter die Räder kommen, was mit der angepassten Formulierung „deutlich unter Vorjahresniveau“ verklausuliert wird.

Bei den Sparten Mercedes-Benz Cars hingegen soll das EBIT lediglich „leicht unter Vorjahresniveau“ liegen, bei Daimler Buses rechnet man mit konstanten Ergebnissen. Dadurch wird der Daimler-Konzern operativ voraussichtlich insgesamt mit einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern „leicht unter Vorjahresniveau“ performen.

Als Gründe werden zunächst die aktuellen Ereignisse rund um den Abgasskandal angegeben. Daimler wird hier europaweit rund 774.000 Fahrzeuge zurückrufen und nachbessern müssen, was sich ergebniswirksam niederschlagen wird.

Als zweiter wesentlicher Grund wird ein insgesamt herausfordernderes Marktumfeld benannt. Letzteres wird vor allem durch drohende Handelskriege zwischen den USA und China (sowie eigentlich den USA und dem Rest der Welt, meine Anmerkung) beeinflusst. Das mache es für Daimler insgesamt schwerer, die in den USA produzierten Fahrzeuge – allen voran die stark nachgefragten SUVs – nach China abzusetzen. Aber auch eine nachlassende Nachfrage nach Bussen in Lateinamerika wird als kleinerer Mitgrund für die Kürzung der Prognose mit angegeben.

Mit dieser Meldung holte Daimler daher zum radikalen Prognose-Rundumschlag aus. Das verunsicherte selbstverständlich so manchen Anleger, was wir am heutigen Tage auch dem Aktienkurs entnehmen können. Smarte Investoren sollten nun jedoch vermehrt wieder ein Auge auf die Zukunft richten.

Zwei Fragen im Fokus

Nun wird es vermutlich den einen oder anderen Investor geben, der sich fragt, ob Daimler nach dieser Meldung überhaupt noch ein attraktives Investment ist. Auf der Gegenseite gibt es wahrscheinlich ebenso viele Interessierte, die sich fragen, ob der Kurseinbruch nach dieser Meldung womöglich eine attraktive Langfrist-Chance eröffnet hat.

Diese zwei Fragen dürften für viele über allem Schweben und die Antworten darauf hängen vornehmlich davon ab, wie man die Gründe für die Prognosesenkung bewertet.

Was den Abgasskandal und den Rückruf betrifft, bietet es sich zunächst an, dies als Einmaleffekt abzutun. Dennoch gibt es auch hier weiterführende Fragen, die mittel- oder sogar langfristig von Bedeutung sein können. Welches Ausmaß hat der Rückruf auf das Image von Daimler? Welche Konsequenzen werden wohl seitens der Politik noch gezogen? Steht Daimler vielleicht gänzlich auf dem Prüfstand, und falls ja, was gibt es hier schlimmstenfalls zu befürchten? Sofern du Antworten auf diese Fragen findest, kann dir das wahrscheinlich helfen, Daimler diesbezüglich etwas besser einzuschätzen.

Was den Handelskrieg betrifft, ist die Sache in meinen Augen noch etwas verzwickter. Die Frage nach weiteren Eskalationsstufen dürfte die brennendste sein, auch wenn valide Antworten einem hier wahrlich nicht hinterhergeworfen werden. Zudem ist das zeitliche Ausmaß der schwelenden Konflikte nicht abzusehen.

Je nachdem wie man diese Fragen beantwortet, können unterschiedliche Sichtweisen in Bezug auf die Daimler-Aktie durchaus vertretbar sein. Zwar können wir für den Moment lediglich festhalten, dass Daimler operativ ein paar Einbußen hinzunehmen hat, allerdings dürfte es wenig bringen, sich damit zu begnügen.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool empfiehlt Daimler.

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