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5 Prinzipien von Warren Buffett, an die man sich in einem volatilen Aktienmarkt erinnern sollte

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In der vergangenen Woche ist der Dow Jones Industrial Average um fast 700 Punkte gefallen. Aufgrund von Befürchtungen um einen globalen Handelskrieg gibt es auch keinen Grund anzunehmen, dass die Volatilität bald nachlassen wird.

Statt in Panik zu geraten, ist es jedoch wichtig, einen Schritt zurück zu treten und die Situation aus der Sicht eines rationalen, langfristig orientierten Investors zu beurteilen. Und es gibt keinen vernünftigeren langfristigen Investor als Warren Buffett, CEO von Berkshire Hathaway (WKN:854075) in Omaha. Hier sind fünf Prinzipien, die das „Orakel von Omaha“ (Buffett) bei volatilen Märkten anwendet und die auch wir in der eigenen Anlagestrategie umsetzen können.

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Die Börse ist unberechenbar – immer!

Im letzten Brief an die Aktionäre von Berkshire Hathaway sagte Buffett: „Die kommenden Jahre werden gelegentlich zu erheblichen Marktrückgängen führen – sogar zu Panik -, die praktisch alle Aktien betreffen werden. Niemand kann sagen, wann diese auftreten werden.“

Unterm Strich: Der Aktienmarkt ist unberechenbar und große Kursschwankungen sind normal, um es ganz klar zu sagen, das gilt auch für die positive Seite. Ich erspare dir die Statistikstunde, aber ein Gewinn von 45 % oder ein Verlust von fast 23 % im S&P 500 in einem einzigen Jahr wäre nicht ungewöhnlich. Halte deine Erwartungen (und deine Reaktionen) entsprechend im Zaum.

Langfristig gibt es nur eine Richtung, in die der Markt gehen wird.

„Erfolgreiches Investieren braucht Zeit, Disziplin und Geduld. Egal wie groß das Talent oder die Anstrengung ist, manche Dinge brauchen einfach Zeit: Sie können nicht ein Baby in einem Monat produzieren, indem Sie neun Frauen schwängern,“ hat Buffett gesagt.

Obwohl Aktien über kürzere Zeiträume wild und unberechenbar sein können, sind sie über längere Zeiträume überraschend vorhersehbar. Über mehrere Jahrzehnte hinweg hat der Aktienmarkt durchschnittliche jährliche Renditen von 9 % bis 10 % pro Jahr erwirtschaftet. Seit 1965 hat der S&P 500 beispielsweise eine durchschnittliche jährliche Gesamtrendite von 9,9 % erzielt, obwohl es während dieser Zeit die „Dotcom-Blase“, den Schwarzen Montag 1987 und die Große Rezession gab. Der Punkt hierbei ist: Selbst die schlimmsten Abstürze sind eher bedeutungslos, wenn es um langfristige Renditen geht.

Eine Korrektur oder ein Absturz ist keine schlechte Sache für Langzeitinvestoren.

Natürlich genießt es niemand, wenn der Wert seines Depots sinkt. Ich schaue immer noch auf das Jahr 2008 als eine besondere Periode zurück, und ehrlich gesagt gab es dabei Zeiten, in denen ich daran dachte, das Handtuch zu werfen, wenn es um die Börse ging.

Zum Glück habe ich das nicht gemacht. Ich habe ein wichtiges Konzept verstanden, das alle langfristigen Investoren verstehen sollten: Korrekturen und Panik sind die besten Chancen.“

Als Buffett Anfang 2009, als der Markt am Boden lag, einen Brief an die Aktionäre schrieb, nutzte er die Gelegenheit, um das rückläufige Portfolio des Unternehmens anzusprechen: „Das stört Charlie[Munger] und mich nicht, wir genießen solche Kursrückgänge, wenn wir Mittel zur Verfügung haben, um unsere Positionen zu erhöhen.“

Hier ein Beispiel: Wenn du in deinem Lieblingskleidungsgeschäft einkaufen würdest und alles plötzlich 30 % billiger würde, würdest du in Panik geraten und aus dem Laden rennen? Natürlich würdest du das nicht…. du würdest dich wahrscheinlich eindecken, so lange es geht. Hier gilt die gleiche Logik. Aus langfristiger Sicht ist eine Korrektur oder ein Absturz nichts anderes als ein wirklich guter Schlussverkauf.

Wenn die Aktien zu fallen beginnen, willst du etwas finanzielle Flexibilität.

Schau mal zurück auf das Buffett-Zitat, das ich im vorherigen Abschnitt verwendet habe. Der bei weitem wichtigste Teil ist „…. wenn wir Mittel zur Verfügung haben, um unsere Positionen zu erhöhen.“

Mit anderen Worten, ein Verkauf ist nur dann eine gute Sache, wenn wir das Geld zur Verfügung haben, um davon zu profitieren. Obwohl ich nicht dafür bin, große Teile seines Portfolios in Bargeld zu halten, bedeutet das nicht, dass man immer zu 100 % investiert sein sollte. Buffett liebt es, jederzeit 20 bis 30 Mrd. US-Dollar in bar in der Bilanz von Berkshire zu halten (im Moment viel mehr), und meine persönliche Präferenz liegt bei etwa 5 % meines gesamten Portfolios in bar.

Wie Buffett sagt: „Chancen kommen selten vor. Aber wenn es Gold regnet, stell den Eimer raus, nicht den Fingerhut.“

In einer ähnlichen Anmerkung sagt er: es ist wichtig, keine Schulden zu machen, um damit in Aktien zu investieren, obwohl man bei solchen Margin-Investitionen gut verdienen könnte, wenn die Dinge gut laufen. In schwierigen Zeiten kann es aber auch deine Verluste verstärken und sogar dein gesamtes Portfolio kaputtmachen. Im letzten Brief schrieb Buffett: „Es ist einfach nicht abzusehen, wie weit die Aktien in kurzer Zeit fallen können. Selbst wenn Ihre Schuldpositionen klein sind und Ihre Positionen nicht sofort durch den einbrechenden Markt bedroht werden, kann Ihr Verstand durch erschreckende Schlagzeilen und Kommentare verunsichert werden.“

Vermeide eine Herdenmentalität

Eine Tatsache, die in mehreren Studien gut dokumentiert wurde, ist, dass der durchschnittliche Aktienanleger den Markt über lange Zeiträume hinweg weit hinter sich gelassen hat.

Ein Hauptgrund dafür ist das „ zu viel handeln“, und zwar zu falschen Zeiten. Während die Aktien durch die Decke gehen, beobachten die Anleger, wie alle anderen Geld verdienen, werden gierig und beschließen, so viel Geld wie möglich in die gerade angesagten Wertpapiere zu investieren. Wenn dann eine Korrektur oder ein Absturz eintritt, denken dieselben Investoren, dass sie besser verkaufen sollten, solange die Aktie noch nicht auf Null gefallen ist. Zu viele Investoren kaufen hoch und verkaufen niedrig – das genaue Gegenteil des Hauptziels der Investition.

„Die wichtigste Eigenschaft für einen Investor ist das Temperament, nicht der Intellekt. Man braucht ein Temperament, das weder mit noch gegen den Strom läuft“, sagt Buffett. In anderen Worten: Behalte den Kurs im Auge (langfristige Rendite). Der kurzzeitige Lärm ist eine gefährliche Ablenkung.

Das Endergebnis: Keine Panik!

Um Buffetts Haltung gegenüber volatilen Märkten zusammenzufassen: Fürchte dich nicht vor der Volatilität, halte etwas Bargeld an der Seitenlinie und scheue dich nicht, die niedrigen Aktienkurse auszunutzen, wenn alle anderen zu verkaufen scheinen.

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Dieser Artikel wurde von Matthew Frankel auf Englisch verfasst und am 19.06.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können. 

The Motley Fool besitzt und empfiehlt Berkshire Hathaway (B-Aktien).

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