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Profitieren die Börsen, wenn Trump aus dem Weg geräumt wird?

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Dutzende engste Mitarbeiter haben den Dunstkreis des Weißen Hauses längst verlassen und gegen Donald Trump und eine Reihe seiner Vertrauten laufen juristische Verfahren. Wahlkampfmanager Paul Manafort muss jetzt wohl eine Strafe im Gefängnis absitzen. So langsam wird es für den Präsidenten eng. Auch die ständig neuen Nebelkerzen, die aus dem Weißen Haus gezündet werden, können das nicht mehr verbergen.

Gelänge es, Trump zu entfernen, würden sicherlich viele Menschen aus ethischen Gründen aufatmen. Aber was würde es für die Aktienmärkte bedeuten? Hier ist meine Analyse der Situation.

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Trumps Raubzüge lassen Konzerne feiern

Über die intensive Beobachtung von Trumps Wahlkampf wurde für mich immer klarer, dass er die Welt geopolitisch destabilisieren würde. Dieser Mann kommt zwar aus der Bauwirtschaft, aber er teilt keine konstruktiven Werte. Seine Kategorien sind Stärke und Gefolgschaft, „wir“ gegen „euch“.

Weniger klar war allerdings, was Trumps Politik für deutsche und internationale Konzerne bedeuten würde, die oft stark in den USA präsent sind. Ich hatte mir 2016 mal die Mühe gemacht, für fast alle DAX-Konzerne zu analysieren, wie sich seine Präsidentschaft auf die Geschäfte auswirken würde. Letztlich war ich selbst überrascht, wie viele positive Effekte zu entdecken waren.

Deregulierung, Investitionsprogramme und Steuersenkungen, das sind alles Dinge, die jedes Vorstandsherz erfreuen und die bislang die negativen Effekte mehr als aufwiegen. Trump rühmt sich, dass die Börsenindizes unter seiner Führung viele neue Rekorde erklimmen konnten, insbesondere NASDAQ und Dow Jones. Auch wenn Obama ihm ein gut bestelltes Feld überlassen hatte, kann man nur schwer argumentieren, dass seine Politik nichts dazu beigetragen hätte.

Aber das hat seinen Preis. Die Schuldenpolitik sorgt zwar kurzfristig für eine Stärkung der Nachfrage, aber sie ist ein Raub an nachfolgenden Generationen. Die Steuersenkungen haben möglicherweise bis zu 2.000 Puertoricaner vermeidbar mit dem Leben bezahlt. Trump wollte im Vorfeld der Gesetzgebung unter dem Eindruck des mal wieder ausgereizten Schuldendeckels lieber das Geld zusammenhalten, anstatt die rettenden Nothilfen nach den verheerenden Hurrikans schnell zu leisten.

Es geht noch weiter: Die Beerdigung des Ziels einer universellen Gesundheitsversorgung ist ein Raub an der eigenen Wählerbasis; die Degradierung der Umweltbehörde ein Raub an der Natur; die herzlose Migrationspolitik samt Kürzung der Entwicklungshilfen ein Raub an der Menschlichkeit; der Austritt aus der Weltkulturorganisation Unesco und aus der Pariser Klimavereinbarung sowie die Beschädigung so ziemlich aller multilateralen Institutionen, welche die USA mit aufgebaut haben, sind ein Raub an der internationalen Gemeinschaft.

Die Liste ließe sich noch verlängern, aber ich denke, es wird klar: Trumps Triumphe sind zusammengestohlen auf Kosten anderer. Zunächst bringt das Erfolge, aber auf längere Sicht könnte es zu handfesten Problemen führen, wie sich jetzt beispielsweise mit dem an Intensität gewinnenden Handelsstreit andeutet. Deshalb kann ein abruptes Ende der Börsenparty möglicherweise nur durch eine Ablösung des aktuellen Regimes abgewendet werden.

Was ein Regierungswechsel brächte

Zunächst ist es natürlich schwierig, die Folgen solcher Spekulationen abzuschätzen, wenn man gar nicht weiß, wer die Nachfolge antreten würde. Wäre es der erzkonservative Vizepräsident Mike Pence, jemand anderes aus der republikanischen Hierarchie oder gäbe es Neuwahlen?

Ziemlich sicher kann man jedoch sagen, dass die Außenpolitik wieder verlässlicher würde. Vor allem der Handelskonflikt würde sicherlich nicht in dieser Form weiter vorangetrieben, was schon mal kurstreibend eine Menge Unsicherheit herausnähme.

Ein wichtiger Punkt wäre auch, dass die politische Führung Deutschlands und Europas sich wieder auf die Lösung realer Probleme konzentrieren könnte, anstatt ihre Ressourcen auf die Abwehr der amerikanischen Provokationen und Aggressionen zu fokussieren. Man kann es nicht direkt messen, aber die aktuell aufgezwungene Verschwendung von politischem Kapital kostet uns nach meiner Einschätzung viele Milliarden Euro.

Auf der anderen Seite drohten in den USA innenpolitische Konflikte stärker aufzubrechen, wenn die vernachlässigte Unterschicht ihren Anführer verliert. Darunter könnte die derzeit brummende Binnenkonjunktur zunächst leiden.

Am für Unternehmen günstiger gewordenen Regulierungsumfeld wird hingegen auf die Schnelle nach einem Wechsel im Weißen Haus voraussichtlich kaum gedreht. Ein neuer Präsident würde zunächst genug damit zu tun haben, seinen Laden zusammenzuhalten und seine Position zu festigen.

Wer den Wandel bereits jetzt antizipiert, könnte im Vorteil sein

Im ersten Moment würde die Amtsentfernung des draufgängerischen „POTUS“ sicherlich für etwas Unsicherheit sorgen. Auf längere Sicht sollten aber die positiven Effekte klar überwiegen. Anleger sind daher gut beraten, sich für den Fall der Fälle bereits jetzt mental vorzubereiten. Möglicherweise ergeben sich für langfristig orientierte Investoren einmalige Einstiegsgelegenheiten.

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