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Facebook ist mit der zunehmenden Unruhe der Investoren konfrontiert

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Facebook (WKN:A1JWVX) war in der vergangenen Woche Gastgeber der Jahreshauptversammlung, die lediglich daran erinnerte, dass CEO Mark Zuckerberg das Unternehmen mit absoluter Autorität regiert. Mit ca. 60 % des Stimmrechts kann Seine Zuckerstät jeden Vorstand oder offiziellen Antrag allein annehmen oder abwählen. Das Unternehmen hat die Abstimmungsergebnisse aller Anträge bekanntgegeben, darunter die Ablehnung eines Aktionärsantrags, der die Klassenstruktur von Facebook in eine einzige Klasse rekapitalisieren und die Aktien der Klasse B abschaffen würde.

Wie ich letzte Woche bereits geschrieben habe, wird die Endabstimmung von Bedeutung sein. Der Soziale-Netzwerk-Riese hat diese nun bei der SEC gemeldet, und die Ergebnisse zeigen, dass die Unruhe der Investoren steigt, da Facebook scheinbar jede Woche mit einem neuen Datenskandal Probleme hat.

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Aufschlüsselung der Abstimmung

Hier ist die offizielle Liste:

Vorschlag zur Änderung der Aktionärsabstimmungsrechte Stimmen
Dafür 1,29 Mrd.
Dagegen 4,74 Mrd.
Enthaltungen 8,7 Mio.
Nicht stimmberechtigte Broker 436,6 Mio.

DATENQUELLE: FORMULAR 8-K.

Denk daran, dass Zuckerberg laut der letzten Vollmacht 8,7 Mio. Aktien der Klasse A und 392,7 Mio. Aktien der Klasse B besitzt. Darüber hinaus verfügt er über das Stimmrecht für weitere 48,9 Mio. Aktien der Klasse B (im Besitz des Mitbegründers Dustin Muskovitz). Mit der Stimmenmehrheit über 441,6 Mio. Aktien der Klasse B, die 10 Stimmen pro Aktie erhalten, sind das 4,4 Mrd. Stimmen. Die anderen 8,7 Mio. Stimmen aus seinen A-Aktien, die eine Stimme pro Aktie erhalten, sind praktisch ein Rundungsfehler. Alles in allem kann man sagen, dass Zuckerberg 93 % der „Gegenstimmen“ für diesen Vorschlag abgegeben hat.

Es gibt noch einen anderen Weg, wie wir die Ergebnisse betrachten können. Es wurden etwas mehr als 6 Mrd. Stimmen abgegeben, wenn man die Stimmenthaltungen und die Nicht-Stimmen der Makler ausklammert. Wenn man Zuckerbergs 4,4 Mrd. Stimmen zurückzieht, bleiben etwa 1,6 Mrd. Stimmen übrig, die jeder außer ihm abgegeben hat. Von denen entfielen fast 1.3 Mrd. Stimmen – bzw. 80 % – zugunsten einer Neuregelung. Wenn wir andere Führungskräfte und Vorstände ausschließen (einschließlich der Anteile der Klasse A und der Klasse B, und unter der Annahme, dass sie gegen den Vorschlag gestimmt haben), steigt der Anteil der Befürworter auf 83 %.

Es ist erwähnenswert, dass derselbe Aktionärsantrag im vergangenen Jahr gestellt und darüber abgestimmt wurde, und die Ergebnisse weitgehend identisch ausfielen. Die Anzahl der Aktien ändert sich im Laufe der Zeit, da Zuckerberg Aktien der Klasse B in Aktien der Klasse A umwandelt, um seine philanthropischen Bemühungen zu finanzieren. Damals wollten etwa 79 % der Stimmen, die von anderen Aktionären als Zuckerberg abgegeben wurden, die Klasse B eliminieren.

Es war die beste Zeit, es war die schlimmste Zeit

In den letzten zwei Jahrzehnten ist es für Technologieunternehmen zunehmend üblich geworden, die Stimmrechte auf diese Weise zu strukturieren und die Macht auf die höchsten Ebenen des Unternehmens zu konzentrieren, was der Corporate Governance schadet. Ein weiteres aktuelles Beispiel wäre Domo, das kürzlich das Formular S-1 eingereicht hat und dessen Gründer Josh James 91 % aller Stimmrechte besitzt.

In guten Zeiten liefern Tech-Aktien unglaubliche Renditen für die Investoren, die daraufhin selbstgefällig werden. In schlechten Zeiten neigen die Investoren dazu, Führungswechsel zu fordern, nur um sich zu wünschen, dass sie nicht implizit akzeptiert hätten, keine effektiven Stimmrechte zu haben.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Facebook.

Dieser Artikel wurde von Evan Niu, CFA auf Englisch verfasst und am 06.06.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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