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BASF im Dividendencheck: Hier könnte noch reichlich Konstanz und Wachstum lauern!

Foto: Getty Images

Weiter geht es mit unserem kleinen Check-up interessanter Dividendenwerte. Nachdem wir nun bereits die Aktie von ProSiebenSat.1 Media sowie der Allianz etwas näher unter die Lupe genommen haben, geht es heute weiter mit dem Chemie-Riesen BASF (WKN: BASF11).

Wie gewohnt werden wir auch dieses Mal die aktuelle Dividendenrendite, die Dividendenkonstanz und das Dividendenwachstum in den Vordergrund rücken, bevor unser Blick auf das aktuelle Ausschüttungsniveau fällt.

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Die Dividendenrendite

Fangen wir nun wieder mit dem an, was es bei BASF zu holen gibt. Für das letzte Geschäftsjahr 2017 zahlte BASF eine Dividende in Höhe von 3,10 Euro je Anteilschein, wodurch die Dividendenrendite beim derzeitigen Kurs von 84,31 Euro (08.06.2018, maßgeblich für alle Kurse) 3,67 % beträgt.

Allein das kann natürlich ansprechend sein. Noch ansprechender wird es jedoch natürlich, wenn Konstanz und Wachstum bislang stimmten und auch künftig weiter stimmen könnten.

Dividendenkonstanz und Dividendenwachstum

Werfen wir daher nun unseren Blick auf diese beiden Faktoren. Zur Konstanz können wir festhalten, dass die BASF letztmalig bei der Auszahlung für das Geschäftsjahr 2009 die Dividende von 1,95 Euro (Vorjahr) auf 1,70 Euro herabgesenkt hat. Seitdem kann die BASF jedoch auf inzwischen wieder acht kontinuierlich mindestens konstant gehaltene Dividenden zurückblicken.

Wobei, nicht nur das. Denn genau genommen blieb die Dividende eigentlich in keinem Jahr lediglich konstant, sondern wuchs in jedem der darauffolgenden Jahre um mindestens 0,10 Euro je Anteilschein. Allein in den letzten 6 Jahren wurde die Dividende so um besagte 0,10 Euro erhöht, was sich in diesem Zeitraum gewissermaßen als konstanter Trend eingespielt haben könnte.

Erwähnenswert ist in diesem analytischen Dividendenkontext zudem noch, dass auch die hauseigene Dividendenpolitik von BASF vorsieht, die Dividende mindestens auf dem Niveau des Vorjahres zu halten, sowie zudem anstrebt, die Dividende auch weiterhin kontinuierlich zu erhöhen. Prinzipiell gibt es daher zunächst gute Vorzeichen, was auch die weitere Erfolgsstory der Dividende von BASF betrifft.

Das Ausschüttungsverhältnis

Letztlich müsste diese Ausschüttungspolitik natürlich auch vom operativen Erfolg des Unternehmens getragen werden. In diesem Sinne wollen wir nun noch anreißen, was aus Sicht der letzten Ausschüttungsquote, gemessen am Gewinn, noch drin sein könnte.

Der oben genannten Dividende für das Geschäftsjahr 2017 stand hierbei ein 2017er Gewinn je Aktie in Höhe von 6,62 Euro (unverwässert) gegenüber. Das entspräche insgesamt einer moderaten Ausschüttungsquote von moderaten runden 47 %.

Grundsätzlich bestünde daher noch reichlich Raum für weiteres Dividendenwachstum, sofern es operativ ähnlich – oder sogar besser – laufen sollte als im letzten Jahr.

Foolisher Schlussstrich

Unterm Strich können wir daher festhalten, dass die BASF gegenwärtig bereits über eine ansprechende Dividendenrendite verfügt, und diese womöglich auch noch steigern könnte. Die jüngste Dividendenhistorie kann hierbei als Indikator für weiteres Wachstum herhalten, genauso wie die hauseigene zuversichtliche Dividendenpolitik.

Da letztlich auch noch das derzeitige Ausschüttungsverhältnis Appetit auf weitere Erhöhungen macht, könnten nur noch operative und strategische Gründe den weiteren Steigerungen im Wege stehen. Aber das wird sich jedoch wohl erst mit Gewissheit im Laufe der nächsten Quartale zeigen.

Und dennoch, wenn man mich persönlich festnageln wollen würde, würde ich die bisherigen Anzeichen für weiteres Dividendenwachstum eher optimistisch bewerten. Im Grunde wäre ich sogar regelrecht überrascht, wenn sehr bald ein Bruch mit der bisherigen hauseigenen Dividendenpolitik erfolgen würde.

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Vincent besitzt Aktien der Allianz. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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