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Nestlé: Mit Alibaba-Kooperation und diesem Produkt in neue Wachstumsgefilde?

Es gibt spannende Neuigkeiten im Hause Nestlé (WKN: A0Q4DC). Eine Kooperation mit der Handelsgröße Alibaba (WKN: A117ME) sorgt gegenwärtig für Schlagzeilen. Im Fokus der Partnerschaft: Die von Nestlé produzierten Babymilchprodukte der Marke Beba. Der anvisierte Raum: China.

Doch was sind die Hintergründe dieser womöglich vielversprechenden Allianz? Und wird sie Nestlé zurück zu neuem glanzvollen Wachstum führen? Fragen über Fragen. Versuchen wir Antworten zu finden.

Die Hintergründe

Hintergrund des Zusammenschlusses ist ein akuter, sehr hoher Bedarf an Nahrungsergänzungspräparaten im Kleinkindalter im Reich der Mitte. Nestlé wird hierbei die Produkte der Marke Beba stellen, Alibaba hingegen wird das Marketing im chinesischen Raum übernehmen.

Der Grund, weshalb die Nachfrage nach diesen Produkten in China so hoch ist, ist einfach erklärt. Vor zehn Jahren hat ein Skandal mit verpfuschten einheimischen Babymilch-Artikeln für Aufsehen gesorgt. Entsprechend groß ist hier nach wie vor die Skepsis gegenüber den chinesischen Produzenten und der Blick der Konsumenten fällt auf qualitative Alternativen.

Da zudem das Siegel Made in Germany in China einen guten Ruf genießt (Beba wird in Deutschland produziert), stieg hier die Nachfrage zuletzt rapide an.

Die Bedeutung für Nestlé

Nichtsdestoweniger sollten die Investoren auch diese Meldung nicht überbewerten. Zum gigantischen Reich von Nestlé werden immerhin bis zu 6.000 Marken gezählt. Das heißt, die Babymilchprodukte tragen lediglich zu einem kleinen Teil zum Umsatz und Gewinn der Schweizer bei.

Was man dieser Partnerschaft aber dennoch Positives abgewinnen kann, ist die Innovationskraft, die von solch einem breiten, produktreichen Konzern ausgeht. Nestlé hat hier eine Chance gewittert und versucht nun, diese ideal und innovativ zu nutzen.

Selbst wenn diese Kooperation Nestlé daher nicht in eine größere Wachstumsspur zurückführen wird, könnte es dennoch die Weitsicht der Unternehmenslenker sein, die langfristig ein Pluspunkt für die Schweizer sein könnte. Wer weiß, vielleicht wird sich diese ja früher oder später auch bei anderen Produkten aus dem breiten Markenportfolio auszahlen.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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