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Das ist der finanzielle Rückschlag Nr. 1 unter den 30- und 40-Jährigen!

Foto: Getty Images

Wir alle erleben unsere eigenen monetären Rückschläge im Leben. Für einige von uns ist es ein hohes Maß an Kreditkartenschulden. Für andere ist es eine Bafög-Rückzahlung. Aber wenn man 30- bis 50-jährige Leute fragt, was ihr größter finanzieller Rückschlag wäre, dann ist es nichts anderes als der Verlust eines Arbeitsplatzes. Diese Daten stammen aus einer Ameriprise-Studie, die ergab, dass der Verlust des Arbeitsplatzes auch die größte finanzielle Angst der 30- bis 50-Jährigen ist.

Leider können selbst die Fleißigsten und Verantwortungsbewusstesten unter uns Opfer von Entlassungen werden, und das in jedem Alter. Aber wenn du Angst hast, deinen Job zu verlieren, oder das in der Vergangenheit erlebt hast, solltest du wissen, dass es Schritte gibt, die du unternehmen kannst, um dich zu schützen.

1. Dauerhafte Fortbildung

Es ist leicht, selbstgefällig zu werden, wenn man mehrere Jahre am gleichen Arbeitsplatz oder in der gleichen Branche gearbeitet hat, und das könnte der Fall sein, wenn man zwischen 30 und 50 ist. Aber wenn du deine Chancen, entlassen zu werden, verringern willst, lohnt es sich, an der Erweiterung deiner Fähigkeiten zu arbeiten und dich über die Veränderungen in der Branche auf dem Laufenden zu halten. Du kannst dies auf verschiedene Weise erreichen, sei es durch Teilnahme an Online-Kursen oder an Branchenveranstaltungen und Seminaren. Wichtig ist es, sich ständig zu bemühen, auch wenn dein Job scheinbar sicher ist.

Nicht nur wird die Verbesserung deiner Fähigkeiten deine Chancen verringern, deinen aktuellen Job zu verlieren, es wird dich auch in eine bessere Position bringen, einen neuen Job zu finden, wenn du entlassen wirst – und vielleicht ist der auch besser bezahlt.

2. Werde unentbehrlich

Es ist schwer für ein Unternehmen, jemanden zu entlassen, der wirklich unentbehrlich ist. Also, sei diese Person. Identifiziere einen Bedarf, den dein Unternehmen hat und entwickele deine Rolle um ihn herum. Dies könnte bedeuten, ein Softwareprogramm zu erlernen, mit dem deine Kollegen nicht vertraut sind, und es in die Abläufe deines Arbeitgebers zu integrieren, so dass sich das Management auf dieses Programm verlassen kann – und deine Fähigkeit, es vollständig zu beherrschen.

3. Notfallreserven haben

Da Entlassungen manchmal auch bei ansonsten soliden Arbeitnehmern vorkommen können, ist eine solide Notfallreserve eine gute Möglichkeit, sich vor den daraus resultierenden finanziellen Umwälzungen zu schützen. Dieses Konto sollte mindestens genügend Geld aufweisen, um die Lebenshaltungskosten für drei Monate zu decken, aber noch ratsamer wäre es, Geld für sechs Monate auf der Bank zu haben. Auf diese Weise hast du, wenn du deinen Job verlierst, ein Sicherheitsnetz, auf das du dich verlassen kannst, bevor du Schulden aufnehmen musst.

Mit einer soliden Notfallreserve gewinnst du auch etwas mehr Zeit bei der Jobsuche, falls du deinen derzeitigen Arbeitsplatz verlierst. Ohne dieses Sicherheitsnetz könntest du dich gezwungen sehen, deine Suche zu überstürzen und das erstbeste Angebot anzunehmen, das dir über den Weg läuft, selbst wenn es etwas ist, das du nicht willst oder nicht gut bezahlt wird. Denn das wäre ein Schritt, der dir auf lange Sicht finanziell schaden könnte.

4. Halte deine Lebenshaltungskosten niedrig

Manchmal, wenn wir einen Job verlieren, sind wir gezwungen, danach eine weniger gut bezahlte Arbeit anzunehmen. Aber wenn dir das passiert und dein neues Gehalt deine bestehenden Ausgaben nicht decken kann, wirst du in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Das ist der Grund, warum es klug ist, eher unterhalb deiner Möglichkeiten zu leben, anstatt alle Gehaltszahlungen auszureizen. Wenn du deine festen Lebenshaltungskosten, wie Miete und Auto, so niedrig und überschaubar wie möglich hältst, hast du es einfacher, sie zu decken, wenn du entlassen wirst und dein nächster Job nicht ganz so gut bezahlt wird.

Der Gedanke, deinen Job zu verlieren, ist zweifellos stressig, also unternimm Schritte, um dich entsprechend zu schützen. Steigere deine Fähigkeiten, eigne dir einzigartige Talente an, schaffe dir eine Notfallreserve und halten deine Lebenshaltungskosten moderat, um dir mehr Spielraum für die Zukunft zu verschaffen. Dann bist du im schlimmsten Fall besser gerüstet.

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Dieser Artikel wurde von Maurie Backman auf Englisch verfasst und am 31.05.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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