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3 Aktien, die einem Monat für Monat schön was zahlen

Foto: The Motley Fool.

Dividenden-Aktien sind ein guter Weg, um ein passives Einkommen zu verdienen. Und zwar so sehr, dass sie einem durchaus behilflich sein können, einige Rechnungen zu bezahlen. Wie? Indem man in Aktien investiert, die jeden Monat eine Dividende ausschütten.

Dazu muss man ein Unternehmen finden, das starkes Vertrauen in seine Fähigkeiten hat, Gewinne zu erzielen. Leichter gesagt als getan, weshalb die meisten Unternehmen vierteljährlich Dividenden zahlen und nur etwa 40 börsennotierte Unternehmen jeden Monat eine Dividende zahlen. Drei dieser Unternehmen sind STAG Industrial (WKN:A1C8BH), Realty Income (WKN:899744) und Pembina Pipeline (WKN:A1C563).

Auf dieses Unternehmen kann man sich in Sachen Dividenden verlassen

Immobilienfonds (REIT) sind in der kleinen Gruppe der monatlichen Dividendenzahler stark vertreten. Da eine REIT-Unternehmensstruktur die Ausschüttung von 90 % des Nettoeinkommens in Form von Dividenden erfordert, fällt es ihnen vielleicht leichter, jeden Monat zu zahlen. STAG Industrial und Realty Income sind zwei solcher REITs.

STAG Industrial ist, wie der Name schon sagt, ein industrieller REIT, der Industrieimmobilien – hauptsächlich Ein-Mieter-Immobilien – wie Lagerhallen, Distributionszentren und leichte Produktionsanlagen erwirbt und betreibt. Mit Stand 31. März 2018 verfügte die STAG über 360 Gebäude in 37 Bundesstaaten der USA.

Die Immobilien der STAG sind branchenübergreifend vermietet, darunter Finanzdienstleister, die Automobilbranche, Nahrungsmittel und Getränke sowie Gebrauchsgüter. Mit einem Anteil von 13,6 % am Gesamtumsatz der STAG im Bereich der jährlichen Basismiete (ABR) war das Investitionsgütergeschäft das größte. Die STAG hatte zuletzt 312 Mieter, wobei kein einziger Mieter mehr als 2,5 % der ABR ausmachte.

Da das Vermögen der STAG nicht an eine Branche oder einen Mieter gebunden ist, haben sich die operativen Mittel des Unternehmens in den letzten fünf Jahren vervierfacht, und die jährliche Dividende ist seit Beginn der STAG im Jahr 2011 jedes Jahr gestiegen. Wer also STAG besitzt, wird nicht nur jeden Monat ausgezahlt, sondern kann auch mit höheren Dividenden pro Jahr rechnen. Die Häufigkeit und das Wachstum der Dividenden können sich schnell erhöhen: Hätte man im Jahr 2011 Aktien der STAG gekauft und die Dividenden reinvestiert, würde man heute auf mehr als 200 % Gewinn sitzen.

Zu den Top-Ten-Kunden von STAG zählen die Regierungsbehörde General Services Administration, die Logistikriesen XPO Logistics, FedEx und DHL, der Schuhdesigner Deckers Outdoor sowie der Industriekonzern Emerson Electric. Ich glaube, dass das Engagement in der Logistikbranche ein gutes Stück Wachstum für die STAG bringen könnte, insbesondere aus dem E-Commerce. Kombiniert man das mit der stattlichen Rendite der Aktie von 6 %, kann man darauf vertrauen, dass STAG einem die eine oder andere monatliche Rechnung übernimmt.

Diese Dividendenaktie ist ein echter Multibagger

Realty Income bietet eine beeindruckende Kombination aus Dividendenwachstum und Rendite, die seit 1994, also seit dem Börsengang des Unternehmens, in 82 aufeinander folgenden Quartalen mit einer durchschnittlichen jährlichen Rate von 4,7 % gestiegen ist. In absoluten Zahlen hat sich die jährliche Dividendenhöhe pro Aktie seit 1994 nahezu verdreifacht, wobei das Dividendenwachstum erst in den letzten Jahren beschleunigt wurde.

Realty Income bietet ein starkes Portfolio von Immobilien, starkes Management und schlaue Wiederverkäufe sowie den Einsatz von Erlösen für lukrative Zukäufe. Als Netto-Leasing-REIT sichert Realty Income langfristige Verträge mit eingebauten Jahresklauseln für Mierhöhungen – und vermeidet dabei Instandhaltungskosten. Die wachsenden Cashflows tragen wesentlich zur Steigerung der Aktionärsrendite bei.

Der jüngste Druck auf den Einzelhandel hat die Aktien von Realty Income getroffen, nur um eine Chance für kluge Investoren zu eröffnen. Realty Income verfügt über mehr als 5.300 Gewerbeimmobilien, die an 254 gewerbliche Mieter in 47 Branchen vermietet sind. Mit Stand 31. Dezember 2017 trugen Drogerie- und Verbrauchermärkte zusammengenommen – beide weitgehend rezessionssicher – rund 21 % zu den Mieteinnahmen des Unternehmens bei. Von Mieterseite sind u.a. Walgreens, FedEx, Dollar General und LA Fitness die vier größten Beitragszahler zu den Einnahmen von Realty Income.

Ein diversifiziertes Portfolio, über 98 % Auslastung, eine vorsichtige Bilanz, der Fokus des Managements auf opportunistisches Wachstum und verlässliche Dividenden: Realty Income ist ein Volltreffer. Eine Dividendenrendite von 5 % ist dabei dann das Sahnehäubchen.

Eine tolle monatliche Dividende für Öl und Gas

Pembina Pipeline mit Sitz in Kanada ist ein diversifiziertes Midstream-Energieinfrastruktur- und Vermarktungsunternehmen, das sich hauptsächlich mit dem Transport verschiedener Erdgasprodukte und Kohlenwasserstoffflüssigkeiten beschäftigt. Das Unternehmen geht davon aus, dass der Bereich Pipeline im Jahr 2018 60 % zum Gesamt-EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) beitragen wird. Der Rest sollte aus den beiden anderen Abteilungen von Pembina kommen, den Anlagen, die sich mit der Aufbereitung und Fraktionierung von Erdgasflüssigkeiten befassen, sowie dem Marketing.

Die Vorteile eines diversifizierten und breit gefächerten Dienstleistungsportfolios, das stabile und zuverlässige Cashflows bedeutet, haben sich im Laufe der Jahre in den Zahlen von Pembina niedergeschlagen. Seit 1997 hat Pembina fast 6 Milliarden CAD-Dollar an Dividenden ausgeschüttet und die Dividende in den letzten zehn Jahren um 4,2 % pro Jahr erhöht.

In großen Wachstumsschritten hat Pembina im vergangenen Jahr das kanadische Midstream-Unternehmen Veresen für 9,5 Milliarden CAD-Dollar für seine bisher größte Akquisition gewonnen, obwohl es weitere 4,7 Milliarden CAD-Dollar in Expansionsprojekte gepumpt hat. Das Betriebsergebnis von Pembina erreichte im Geschäftsjahr 2017 Rekordhöhen.

Der Beitrag der kostenpflichtigen Dienstleistungen zum bereinigten EBITDA von Pembina ist in den letzten Jahren drastisch gestiegen, wobei das Unternehmen nun auf absehbare Zeit einen Beitrag von 80 % anstrebt. Das sind gute Nachrichten für Einkommensanleger, denn stabile Cashflows sollten auch höhere Dividenden bedeuten. So strebt Pembina ein Wachstum des jährlichen Cashflows pro Aktie von 8 % bis 10 % an. Das macht Pembina zu einer faszinierenden monatlichen Dividendenaktie – vor allem mit einer Dividendenrendite von 5,3 %.

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The Motley Fool empfiehlt Aktien von FedEx und XPO Logistics.

Dieser Artikel von Neha Chamaria erschien am 31.5.18 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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