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Apple ist der Beweis, dass auch ein 900 Milliarden-Unternehmen flink sein kann

Foto: Apple

Kein Unternehmen ist perfekt, auch nicht Apple (WKN:865985), welches zweifelsohne eine riesige Erfolgsgeschichte der Technologieaktien ist. Obwohl Apple die Computertechnologie sehr erfolgreich durch die Einführung des Mac, iPhone und der Apple Watch umgestaltet hat, verlieft die Entwicklung nicht immer ohne Reibungen.

Eine Sache, die ich an Apple so beeindruckend finde, ist, wie jedes Hindernis als Chance für das Unternehmen genutzt wurde, um besser zu funktionieren und seinen Produkten dominante Marktpositionen zu ermöglichen.

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1. Smartphones mit großen Bildschirmen

2011 brachte Samsung (WKN:888322) sein erstes Galaxy Note auf den Markt. Mit einer Bildschirmdiagonale von 5,3 Zoll begründete es den Trend zu Smartphones mit großen Displays. Aufgrund des Erfolgs des Galaxy Notes entwickelten Samsung und andere androidbasierte Hersteller weitere Geräte mit großen Displays.

2013 brachte Samsung die dritte Generation des Galaxy Note heraus. Dieses Mal betrug die Bildschirmdiagonale stattliche 5,7 Zoll.

2012 vergrößerte Apple das Display seines Flaggschiff-Smartphones iPhone 5, aber nur von 3,5 Zoll auf 4 Zoll. 2013 stellte Apple das iPhone 5s vor, welches die gleiche Displaygröße wie das iPhone 5 hatte. Damit war es viel kleiner als die Displays der Wettbewerber.

Die Smartphones waren dadurch deutlich weniger aufregend als die Konkurrenzgeräte. Dies kostete Apple zweifelsohne Marktanteile und Reputation.

In der zweiten Hälfte des Jahres 2014 schlug Apple jedoch zurück und brachte gleich zwei Flaggschiff-Smartphones auf den Markt, das iPhone 6 und das iPhone 6 Plus. Die Telefone hatten Displays der Größe 4,7 Zoll und 5,5 Zoll.

Mit diesem Angebot wollte Apple Mainstreamnutzer und Freunde großer Displays entgegenkommen. Die Strategie ging auf und der Produktzyklus des iPhone 6 war der beste aller Zeiten. Die Zahl der ausgelieferten Geräte wuchs um 37 % bzw. 52 % gegenüber dem Vorjahr.

2. Biege-Gate

Obwohl das iPhone 6 und das iPhone 6 Plus die erfolgreichsten iPhones aller Zeiten waren, hatten sie ein entscheidendes Problem – sie verbogen sich sehr leicht. Das wurde allgemein als Biege-Gate bezeichnet.

Das Problem kratzte zwar kaum an der Verkäuflichkeit der Geräte, wie die deutlichen Zuwächse in den Absatzzahlen zeigten, aber es ist peinlich, dass ein so großes, reiches und detailversessenes Unternehmen einen so einfachen Designfehler übersieht.

Zum Glück wurde dieser Fehler behoben. Die iPhones 6s und iPhones 6s Plus waren nicht betroffen. Dafür sorgte ein anderes Design und reineres Aluminium, welches deutlich stabiler war als das, was bei den iPhones 6 und iPhones 6 Plus verwendet wurde.

Heute ist Biege-Gate nur noch eine verschwommene Erinnerung.

3. Stolpern bei künstlicher Intelligenz

Apple war zweifelsohne ein Pionier bei künstlicher Intelligenz auf Smartphones. Bereits 2011 stellte es seinen Assistenten Siri als Teil des iPhone 4s vor. Allerdings hat sich Siri in den letzten sieben Jahren als Synonym für „Dummheit“ etabliert. Virtuelle Assistenten anderer Unternehmen wie Amazon, Google (WKN:A14Y6F) und Microsoft sind hingegen ziemlich smart geworden.

Durch die Schwäche von Siri war es für Apple schwerer, in dem aufkeimenden Markt für Smart-Speaker (Apples erster Smart Speaker, Homepod, wurde für seine Klangqualität gelobt, aber für Siri kritisiert) Fuß zu fassen. Da künstliche Intelligenz ein zentraler Bestandteil für Smartphoneplattformen wird, könnte sich die Schwäche von Apple in diesem Bereich als Achillessehne herausstellen.

Allerdings scheint Apple hart daran zu arbeiten, diese Schwäche auszumerzen, da sich künstliche Intelligenz als Zukunft von Computern herauskristallisiert. Beispielsweise stellte Apple im April den Chef der KI-Sparte von Google John Giannandrea ein, um seine Strategie bei KI und maschinellem Lernen umzusetzen.

Apples Jobanzeigen lassen ebenfalls einen höheren Bedarf an Mitarbeitern erkennen, die sich mit KI und maschinellem Lernen auskennen – sowohl bei Software als auch bei Hardware.

Wir müssen abwarten, ob sich Apples Anstrengungen auf dem Weg zum Führer in KI auszahlen. Aber von außen sieht es so aus, als wäre das Unternehmen auf dem richtigen Weg.

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John Mackey, CEO von Whole Foods Market, eine Tochter von Amazon, ist ein Mitglied des Vorstandes von The Motley Fool. Suzanne Frey, Führungskraft bei Alphabet, ist Mitglied des Vorstandes von The Motley Fool. Teresa Kersten ist bei Linkedin angestellt und Mitglied des Vorstandes von The Motley Fool. LinkedIn gehört zu Microsoft.

The Motley Fool hält und empfiehlt Aktien von Alphabet (A-Aktien), Alphabet (C-Aktien), Amazon und Apple. The Motley Fool hat die folgenden Optionen: Long Januar 2020 150 USD Calls auf Apple und Short Januar 2020 155 USD Calls auf Apple.

Dieser Artikel wurde von Ashraf Eassa auf Englisch verfasst und am 27.05.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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