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Diese 4 Elektrofahrzeuge werden Tesla schon bald herausfordern

Foto: The Motley Fool.

Der Widerstand der alten Autohersteller gegen Teslas (WKN:A1CX3T) Dominanz auf dem Markt für „Premium-Elektrofahrzeuge“ beginnt sich nach jahrelangen Gesprächen und Vorbereitungen endlich abzuzeichnen.

Zuallererst sehen wir uns den I-Pace an, einen eleganten Crossover-SUV der Luxusmarke Jaguar von Tata Motors (WKN:A0DJ9M). Der I-Pace ist das erste Fahrzeug eines internationalen Automobilherstellers, das in etwa der Reichweite, den Spezifikationen und dem Luxusniveau von Tesla entspricht. Es befindet sich bereits in Produktion für den europäischen Markt, und es wird noch in diesem Jahr bei den amerikanischen Jaguar-Händlern eintreffen.

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JAGUARS I-PACE IST DER ERSTE DIREKTE TESLA-HERAUSFORDERER EINES INTERNATIONALEN AUTOMOBILHERSTELLERS. BILDQUELLE: JAGUAR LAND ROVER.

Viele weitere Elektrofahrzeuge werden folgen. Die meisten sind noch einige Jahre davon entfernt, aber nicht alle: Unten findest du die nächsten vier batterieelektrischen Luxusfahrzeuge von internationalen Automobilherstellern, die alle in den kommenden zwei Jahren erwartet werden.

Zwei Elektro-Audis

Der deutsche Luxuswagenhersteller Audi, ein Tochterunternehmen der Volkswagen AG (WKN:766403), bereitet zwei Langstrecken-Elektrofahrzeuge vor, die Teslas Model X und Model S direkt herausfordern werden.

DER AUDI E-TRON QUATTRO IST EIN VOLLELEKTRISCHER LUXUS-SUV, DER BIS ENDE 2018 AUF DEN MARKT KOMMT. AUDI TESTET SEIT KURZEM DIE „PROTOTYP“-VERSIONEN AUF ÖFFENTLICHEN STRAßEN IN DEUTSCHLAND. BILDQUELLE: AUDI AG.

Als erstes kommt ein vollelektrischer SUV, derzeit „e-tron quattro“ genannt, der bereits 2015 als Konzeptfahrzeug vorgestellt wurde. Es folgt ein sportlicheres Modell mit einer coupéähnlichen Dachlinie, das Audi bei seiner Premiere im vergangenen Jahr als e-tron Sportback bezeichnete.

Wie der I-Pace ist auch der e-tron Sportback eine Art Kreuzung eines Crossover-SUV mit einer Luxus-Sportlimousine, die die Möglichkeiten des Elektroantriebs im Design nutzt. Während der quattro wie ein herkömmlicher Audi-SUV aussieht, ist der Sportback etwas anderes: Er sieht gut aus.

DER AUDI E-TRON SPORTBACK WIRD DEM QUATTRO SUV FOLGEN UND ENDE 2019 (ZUMINDEST IN EUROPA) EINTREFFEN. BILDQUELLE: AUDI AG.

Der quattro wurde Anfang des Jahres vom „Konzept“ zum „Prototyp“, als Audi auf dem Genfer Auto-Salon eine  Vorserienversion des Elektro-SUV zeigte. In einer nicht so subtilen Andeutung auf Tesla sagte Audi, dass die Vorserienversionen des e-tron quattro bereits über 3 Millionen Testmeilen zurückgelegt haben.

Der quattro (der vor der Markteinführung einen anderen Namen bekommen könnte) wird Ende dieses Jahres bei den Händlern in Europa und irgendwann im ersten Halbjahr 2019 in den USA eintreffen. Der Sportback wird bis Ende 2019 erwartet. Beide haben drei Motoren, einen vorne und zwei hinten. Sie werden von einem 95 Kilowattstunden (kWh) Akkusatz angetrieben, der für etwa 280 Meilen Reichweite ausgelegt sein sollte.

Die Autos werden auch Schnellladefähigkeiten aufweisen, die in etwa denen von Tesla entsprechen. Zusätzlich werden sie etwas bieten, das Tesla noch nicht ganz geschafft hat: Ein Interieur von Weltklasse.

Die Fahrzeuge werden auch so teuer sein wie Teslas. Audi-Chef Rupert Stadler bestätigte im März, dass die Serienversion des e-tron quattro in Deutschland bei 80.000 Euro (rund 93.500 US-Dollar) losgehen wird.

Jaguar wird nach dem I-Pace mit einer großen Limousine nachziehen

Es ist noch nicht offiziell und wird es wahrscheinlich erst später in diesem Jahr sein, aber die Gerüchteküche brodelt, seit die gut vernetzte britische Zeitschrift Autocar im Januar berichtete, dass Jaguar plant, seine Top-Limousine XJ im nächsten Jahr durch eine neue vollelektrische Version zu ersetzen.

Die XJ-Limousine ist wohl das traditionellste Jaguar-Modell. Lang, tief, schnell, luxuriös und teuer — eine interessante Alternative zu den großen Limousinen von Mercedes-Benz und BMW. Jaguar scheint zu denken, dass der nächste vollelektrische XJ dem Unternehmen helfen wird, sich von den Deutschen abzuheben, die lange die Standardwahl der meisten Käufer in diesem Segment waren.

Was können wir bei Leistung und Reichweite erwarten? Der I-Pace ist wahrscheinlich unser bester Wegweiser: Er hat zwei Motoren und einen 95-kWh-Akkusatz, der eine Reichweite von etwa 240 Meilen bietet, obwohl es wahrscheinlich ist, dass Jaguar in Zukunft größere Batterien (und mehr Leistung, möglicherweise viel mehr) als Optionen anbieten wird.

Allerdings ist es durchaus möglich, dass der elektrische XJ, der Teslas alterndes Model S im Visier hat, mehr Leistung und Reichweite aufweisen wird als der I-Pace.

Wie steht es um die Preisgestaltung? Die kennen wir natürlich nicht und werden sie vorerst auch nicht kennen. Aber wir können raten: Die Langstreckenversion des aktuellen (mit Verbrennungsmotoren betriebenen) XJ beginnt bei 84.500 US-Dollar und kann für weit über 100.000 US-Dollar ausgestattet werden; der neue elektrische XJ wird wahrscheinlich in der gleichen Größenordnung liegen.

Porsche: Mit dem Ziel, Tesla zu schlagen

Zumindest auf dem Papier ist der erste vollelektrische Porsche eine ziemliche Wundermaschine — mit 600 PS und dem Handling und Bremsen, wie man es von einem Porsche erwarten würde, zusammen mit dem branchenweit ersten 800-Volt-Antriebssystem, das ein superschnelles Aufladen ermöglicht: etwa 15 Minuten für eine Ladung von 80 %.

Die Konzeptversion, die erstmals 2015 vorgestellt wurde, ging von Null auf 100 in „unter 3,5 Sekunden“ — wie Tesla — und hat geschafft, was noch kein Tesla erreicht hat: Eine Rundenzeit von unter acht Minuten auf der Nordschleife des Nürburgrings. Die Porsche-Ingenieure haben kein Geheimnis aus ihrem Ziel gemacht: Sie wollen nicht nur mit Tesla mithalten, sie wollen den kalifornischen Emporkömmling in jeder Hinsicht schlagen, auf der Strecke und abseits.

Wie das Konzept des Mission E wird auch die Serienversion ein Viertürer mit einem Design sein, das eine futuristische Interpretation des legendären Porsche 911-Sportwagens sein wird. Porsche hält an der 600-PS-Klasse fest — für mindestens eine Version des Serienmodells. (Andere Porsches werden in verschiedenen Versionen angeboten, wobei die Leistung mit dem Preis steigt.)

Porsche hat versprochen, dass die Serienversion des Mission E „bis zum Ende des Jahrzehnts“ auf dem Markt sein wird. Es ist wahrscheinlich, dass wir die Produktionsversion im nächsten Jahr sehen werden, auch wenn sie in den USA erst 2020 eintreffen wird. Die Preisgestaltung wird ähnlich wie bei der Panamera-Limousine von Porsche erwartet, die bei rund 85.000 US-Dollar beginnt und bis weit über 150.000 US-Dollar gehen kann.

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 The Motley Fool besitzt und empfiehlt Tesla. The Motley Fool empfiehlt BMW.

Dieser Artikel wurde von John Rosevear auf Englisch verfasst und am 24.05.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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