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3 Multimilliarden-Dollar-Wachstumschancen für Intel

Foto: Getty Images

Intel (WKN:855681) ist eines der größten Chipunternehmen der Welt.

Im Jahr 2017 betrug der Umsatz 62,8 Milliarden US-Dollar und im Jahr 2018 erwartet das Unternehmen 67,5 Milliarden US-Dollar dank eines besser als erwarteten Marktes für Personalcomputer, starker Umsätze im Rechenzentrumsgeschäft und des anhaltenden Wachstums im Bereich Internet der Dinge und nichtflüchtiger Speicher.

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Die Realität sieht so aus, dass Intel ein großes Unternehmen ist und deshalb nach großen Möglichkeiten suchen muss, um genügend Umsatz und Gewinnwachstum zu erzielen, um die Aktionäre zufrieden zu stellen, da Technologieunternehmen, die nicht wachsen, in der Regel nicht als attraktive Investitionen angesehen werden.

Hier sind drei Wachstumschancen, die in den nächsten drei bis fünf Jahren jeweils mehr als eine Milliarde US-Dollar Umsatz bringen könnten.

Speicher

Intel verkauft seit langem Speicherlaufwerke, die als NAND-Flash bekannt sind. Wie der Name schon sagt, ist NAND-Flash eine Art nichtflüchtiger Speicher, was bedeutet, dass, wenn Daten auf diesen Speicher geschrieben werden, diese auch dann dort bleiben, wenn die Stromversorgung des Geräts unterbrochen wird.

Im Jahr 2017 erzielte NSG einen Umsatz von 3,5 Milliarden US-Dollar oder knapp 6 % des Gesamtjahresumsatzes des Unternehmens. Diese 3,5 Milliarden US-Dollar im Vergleich zum Vorjahr bedeuten ein Umsatzwachstum von 36,6 % – das beste Wachstum seit Jahren in diesem Geschäftsfeld.

Vor kurzem wurde ein internes Memo von Intels CFO Bob Swan veröffentlicht. In diesem Memo sagte Swan, dass das Unternehmen darauf abzielt, dass die Sparte NSG bis zum Jahr 2021 jährlich um 33 % zu expandieren – dabei soll das Geschäft mehr als 10 Milliarden US-Dollar Jahresumsatz bringen.

Intels Wettbewerbspositionierung auf dem Markt für nichtflüchtige Speicher verbessert sich weiter, und der Gesamtmarkt für solche Produkte ist gesund, da der gesamte Speicherbedarf wächst und nichtflüchtige Speicher mechanische Speicherlaufwerke verdrängen. Letztlich denke ich, dass Intels interne Wachstumsbestrebungen in Bezug auf NSG ehrgeizig aber erreichbar sind, solange das Unternehmen in diesem Bereich weiterhin gute Produkte liefert.

Grafik

Intel macht keinen Hehl aus seinen Ambitionen, in den Markt für Hochleistungs-Grafikprozessoren einzusteigen, und zielt auf eine breite Palette von Workloads ab, von 3D-Spielen bis hin zum maschinellen Lernen.

Dieser Markt ist groß und wächst schnell. Das führende Unternehmen NVIDIA (WKN:918422), das behauptet, einen Umsatzanteil von mindestens 90 % in den von ihm bedienten Märkten zu haben, erwirtschaftete einen Umsatz von 8,137 Milliarden US-Dollar mit seinen Grafikprozessoren – ein Wert, der gegenüber dem Vorjahr um 40 % gestiegen ist.

Intel hat nicht nur die Ambitionen angekündigt, in diesen Markt einzusteigen, sondern auch wichtige Branchenveteranen eingestellt. Daher beauftragte Intel Ende letzten Jahres Raja Koduri, einen hoch angesehenen Grafikarchitekten, mit der Entwicklung des nötigen geistigen Eigentums, zu dem auch die Grafikprozessoren gehören.

Vor kurzem hat Intel den Grafik-Marketing-Guru Chris Hook engagiert, um die Vermarktung dieser Hochleistungs-Grafikprozessoren zu verbessern.

Intel liefert aktuell keine eigenständigen Grafikprozessoren, aber ich gehe davon aus, dass das Unternehmen innerhalb der nächsten zwei Jahre mit der Auslieferung der ersten Grafikprozessoren beginnen wird. Bis dahin denke ich, dass der Markt jährlich mehr als 10 Milliarden US-Dollar wert sein wird. So lange Intels Go-to-Market-Strategie vernünftig ist (Intels Marketing ist tendenziell sehr gut) und solange die ersten Produkte gut sind, scheint ein Marktanteil von etwa 10 % – oder etwa 1 Milliarde US-Dollar Umsatz – überhaupt nicht unvernünftig.

Modem

In der zweiten Hälfte des Jahres 2016 brachte Apple (WKN:865985) die Smartphones der iPhone-7-Serie auf den Markt. Viele dieser Telefone enthielten die von Intel gelieferten Mobilfunk-Modem-Chips. Apple setzte weiterhin Intel-Modems in der Nachfolgeserie iPhone 8 und iPhone X ein, was zu weiterem Wachstum im Modemgeschäft von Intel beitrug.

Dieses Geschäft bringt ungefähr 1 Milliarde US-Dollar an jährlichen Einnahmen.

Nach einem Bericht von Fast Company wird erwartet, dass Intel rund 70 % des Handy-Modem-Bedarfs von Apple im kommenden iPhone-Produktzyklus liefern wird, und diese Zahl wird auf 100 % im Zyklus danach wachsen.

Wenn es Intel gelingt, den Modemanteil bei Apple letztendlich auf 100 % zu steigern (im Vergleich zu schätzungsweise unter 50 % beim iPhone 7 und  8/X), dann könnte dies in den nächsten Jahren ein Umsatzwachstum von mehr als 1 Milliarde US-Dollar bedeuten.

Wenn Intel die Modemtechnologie nutzen kann, um dem breiteren Smartphone-Chip-Markt zu folgen (denk daran, dass Apples Gesamtanteil am Smartphone-Markt etwa 15 % laut den Daten des Marktforschungsunternehmens IDC beträgt), dann könnte das Unternehmen zusätzliche Milliarden an Jahresumsatz generieren. Aufgrund dieser Expansionsbemühungen glaube ich, dass man vorsichtig optimistisch sein kann, dass das Smartphone-Geschäft von Intel über Apple hinaus wachsen kann.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Apple und NVIDIA. The Motley Fool besitzt folgende Optionen: Long January 2020 $150 Calls auf Apple und Short January 2020 $155 Calls auf Apple. The Motley Fool empfiehlt Intel.

Dieser Artikel wurde von Ashraf Eassa auf Englisch verfasst und am 19.05.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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