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Tech-Aktien stürmen endlich den MDAX – was ETF-Anleger jetzt wissen müssen

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Die Deutsche Börse (WKN:581005) hat einschneidende Regeländerungen bezüglich der Zusammenstellung der wichtigsten Indices angekündigt. Vor allem das Eindringen von TecDAX-Unternehmen in den MDAX könnte das Risikoprofil für Index-ETF-Investoren verändern. Ein paar Dinge dazu sollte jeder Anleger wissen.

Um was es genau geht

Ab dem 24. September 2018 wird der MDAX aus den Aktienkursen von 60 Unternehmen kalkuliert, statt wie bisher 50. Im SDAX sollen es dann sogar 70 statt 50 sein. Der Grund ist, dass aktuelle TecDAX-Mitglieder zukünftig auch in den beiden Nebenwerteindices geführt werden können. Ohne eine Aufstockung wären sonst zu viele langjährige M- und SDAX-Werte herausgekickt worden.

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Eine weitere Neuerung wird sein, dass DAX-Unternehmen, die als Tech-Unternehmen kategorisiert sind, in den TecDAX aufgenommen werden. Dieser wird also vermutlich bald von Deutschlands wertvollstem Unternehmen SAP (WKN:716460) angeführt.

Damit wir uns an das alles gewöhnen können, wird die Deutsche Börse in einigen Tagen damit beginnen, die Kursstände nach der neuen Methode zu simulieren.

Was uns erwartet

Wer zum Beispiel in einem MDAX-ETF investiert ist, der wird zwar am 24.09. zunächst einen sanften Übergang erleben, aber dann wird sich das Risikoprofil zwangsläufig ändern. Einerseits wirkt die größere Diversifizierung: Ein einzelner Star wird es schwerer haben, den Index nach oben zu ziehen, aber eine Niete fällt natürlich ebenso nicht mehr so schwer ins Gewicht.

Andererseits werden möglicherweise risikoreichere Tech-Aktien eindringen. Bisher bestand der MDAX überwiegend aus Traditionskonzernen wie Hannover Rück (WKN:840221) und Brenntag (WKN:A1DAHH), die für Solidität und gemächliches Wachstum stehen. Außerdem tummeln sich dort spezialisierte Abkömmlinge der DAX-Konzerne sowie Immobilien-, Service- und Medien-Unternehmen. Nicht so richtig ins Schema passen lediglich die Tech-Fabrik Rocket Internet (WKN:A12UKK) und der Online-Händler Zalando (WKN:ZAL111).

Typische Tech-Unternehmen aus dem IT-Bereich verfolgen eine völlig andere Wachstumsstrategie. Sie investieren jeden Euro, den sie kriegen können, um schnellstmöglich in eine Position zu kommen, wo sie von Netzwerkeffekten profitieren. Das klappt manchmal fantastisch, führt aber häufig auch zum Totalschaden. Bei Biotechs ist es nicht viel anders.

Keine Sorge!

Wenn wir uns allerdings genauer anschauen, was der TecDAX heutzutage zu bieten hat, dann sehen wir, dass viele der Tekkies ganz schön reif (um nicht zu sagen „alt“) geworden sind. United Internet (WKN:508903), Drägerwerk (WKN:555060), Qiagen (WKN:901626) und zahlreiche andere sind mittlerweile selbst für vorsichtige Anleger geeignet. Die konservativen Geschäftsmodelle haben mit klassischem Tech kaum mehr etwas zu tun. Auch die Grenze zwischen High-Tech und gutem Engineering verschwimmt immer mehr.

Wer also bereits engagiert ist, der kann sich durchaus auf den frischen Wind durch die Neueinsteiger freuen, ohne erhöhte Risiken befürchten zu müssen. Lediglich wenn du eine tiefe Abneigung gegenüber dem Telekommunikationssektor hast, solltest du dir Gedanken machen. Immerhin könnten bis zu vier MDAX-Neulinge damit zu tun haben.

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