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Diese Aktien hat Warren Buffett gekauft und verkauft

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Berkshire Hathaway (WKN:A0YJQ2) hat am Dienstagabend das Formular 13-F zum ersten Quartal eingereicht, das Einzelheiten über das Aktienportfolio des Unternehmens zum 31. März 2018 enthält. Während wir bereits von den beiden wichtigsten Aktiengeschäften von Berkshire wussten, gab es einige weitere Überraschungen für die Investoren.

Aktien, die Berkshire Hathaway gekauft hat

Unternehmen (WKN) Aktienbesitz 31.12.2017 Aktienbesitz 31.03.2018 Differenz Differenz in %
Apple (WKN:865985) 165.333.962 239.567.633 74.233.671 44,9 %
Teva Pharmaceuticals (WKN:883035) 18.875.721 40.539.710 21.663.989 115 %
Monsanto (WKN:578919) 11.708.747 18.970.134 7.261.387 62 %
U. S. Bancorp (WKN:917523) 87.058.877 90.847.721 3.788.844 4,4 %
Bank of New York Mellon (WKN:A0MVKA) 60.818.783 62.191.448 1.372.665 2,3 %
Delta Air Lines (WKN:A0MQV8) 53.110.395 53.599.357 488.962 0,9 %
USG (WKN:852784) 39.002.016 43.387.980 4.385.964 11,2 %

DATENQUELLE: BERKSHIRE HATHAWAYS SEC-EINREICHUNG. ES SIND NUR POSITIONEN VON 200 MILLIONEN USD ODER MEHR (AM ENDE EINES JEDEN QUARTALS) AUFGELISTET.

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Offensichtlich ist Apple die große Nummer des Quartals, von der wir schon wussten. Buffett enthüllte Berkshires erhöhten Anteil am iPhone-Hersteller einige Wochen vor dieser SEC-Einreichung. Tatsächlich klang Buffett in einem aktuellen CNBC-Interview, als ob er noch mehr davon kaufen wollte.

Die beiden wichtigsten Käufe, von denen wir bisher nichts wussten, sind der Generikahersteller Teva Pharmaceuticals und Monsanto.

Teva war im vierten Quartal neu im Portfolio von Berkshire, sodass es durchaus möglich ist, dass der Kauf zwei Quartale umfasste. Wie mein Kollege Sean Williams kurz nach Bekanntwerden der ersten Beteiligung schrieb, hat Teva mehrere „Buffett-Qualitäten“ wie ein rezessionsresistentes Geschäftsmodell, einen starken Cashflow und eine billige Bewertung.

Im Fall von Monsanto wurde der Bayer-Übernahmeplan in Höhe von 128 US-Dollar pro Aktie genehmigt, sodass Berkshire nach Abschluss der Transaktion etwa 3 US-Dollar pro Aktie für diese Investition erzielen wird. Es ist erwähnenswert, dass dies ein Cash-Deal sein wird, also wird es etwa 2,4 Milliarden US-Dollar zu Berkshires bereits massiver Kriegskasse hinzufügen.

Aktien, die Berkshire Hathaway verkauft hat

Unternehmen (WKN) Aktienbesitz 31.12.2017 Aktienbesitz 31.03.2018 Differenz Differenz in %
International Business Machines (WKN:851399) 2.048.045 0 (2.048.045) (100 %)
Phillips 66 (WKN:A1JWQU) 80.689.892 45.689.892 (35.000.000) (43,4 %)
Wells Fargo (WKN:857949) 458.232.268 456.513.244 (1.719.024) (0,4 %)
Charter Communications (WKN:A2AJX9) 8.489.391 8.222.873 (266.518) (3,1 %)
United Continental (WKN:A1C6TV) 28.211.563 27.705.963 (505.600) (1,8 %)
Liberty Global (WKN:A1W0FL) 20.180.897 18.206.408 (1.974.489) (9,8 %)

DATENQUELLE: BERKSHIRE HATHAWAYS SEC-EINREICHUNG. ES SIND NUR POSITIONEN VON 200 MILLIONEN USD ODER MEHR (AM ENDE EINES JEDEN QUARTALS) AUFGELISTET.

Wie ich bereits erwähnte, wussten wir bereits, dass Berkshire die letzte seiner IBM-Investitionen im Laufe des Quartals veräußert hat. Das wäre sowieso keine große Überraschung gewesen. Berkshire hat sich seit einiger Zeit von IBM-Aktien getrennt, und Buffett hat pessimistisch über das Unternehmen gesprochen und gesagt, dass er es jetzt niedriger bewertet, als er es ursprünglich tat.

Wir wussten auch, dass Buffett genau 35 Millionen Aktien von Berkshires Position an Phillips 66 an das Unternehmen zurückverkaufte. Damit soll der Anteil von Berkshire an der Ölraffinerie unter 10 % gehalten werden, um eine zusätzliche behördliche Kontrolle zu vermeiden. Als der Rückkauf im Februar angekündigt wurde, betonte Buffett, dass Berkshire plane, seine Phillips 66-Investition langfristig zu halten, und dass der Verkauf ausschließlich zu regulatorischen Zwecken erfolge.

In diesem Sinne haben sich die Berkshire-Aktionäre gefragt, ob Buffett die massiven Investitionen an Wells Fargo nach den Skandalen der Bank, die in den letzten Jahren ans Tageslicht gekommen sind, auflösen würde. Buffetts aktuelle Aussagen deuten darauf hin, dass er nicht plane, zu verkaufen, und der einzige Grund, warum Wells Fargo in der Tabelle „Aktien, die Buffett verkauft hat“ erscheint, ist der gleiche regulatorische Grund, nämlich seine Beteiligung unter 10 % zu halten.

Solltest du dasselbe tun?

Um eines klarzustellen: Wir wissen nicht, ob Warren Buffett die meisten dieser Entscheidungen selbst getroffen hat (außer bei Apple und IBM), oder ob einer seiner Stock-Picker das gemacht hat.

Warren Buffett kann eine großartige Quelle für Handelsideen sein, aber ich rate nie dazu, Aktien zu kaufen oder zu verkaufen, nur weil ein Milliardär es getan hat — selbst wenn dieser Milliardär das Orakel von Omaha ist.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Apple und Berkshire Hathaway (B-Aktien).

The Motley Fool besitzt eine Shortposition auf IBM und besitzt die folgenden Optionen: Short Januar 2020 $150 Calls auf Apple und Long January 2020 $150 Calls auf Apple.

Dieser Artikel wurde von Matthew Frankel auf Englisch verfasst und am 16.05.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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