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Die 3 Herausforderungen auf deinem Weg zur finanziellen Freiheit

Foto: Getty Images.

Du hast keine Lust mehr von deinem Gehalt oder von staatlichen Almosen abhängig zu sein? Gut, dann habe ich etwas für dich: Du kannst deinen Lebensunterhalt auch mit Kapitalerträgen finanzieren!

Welche drei Hürden du auf deinem Weg zur finanziellen Freiheit bewältigen musst, erfährst du hier.

Herausforderung 1: Kontinuierliche Weiterentwicklung

Kapitalerträge sind Zahlungen, die du erhältst, wenn du Geld anlegst oder investierst. Beispiele hierfür sind Zinserträge von Banken, Mieteinnahmen oder Dividenden. Wenn du genug Geld angelegt hast, dann können die Kapitalerträge hoch genug sein, um von ihnen leben zu können. Ohne dafür arbeiten zu müssen! Man bezeichnet dies auch als finanzielle Freiheit.

Nun, du kannst dir sicher vorstellen, dass das mit 10.000 Euro auf der hohen Kante nicht funktionieren wird. Mit dieser Summe müsste sich dein Einsatz pro Jahr mit 200 % verzinsen, um einigermaßen davon leben zu können. Das ist mit seriösen Anlagen oder Investitionen langfristig allerdings nicht machbar. Das Unternehmertum einmal ausgeklammert.

Damit ist klar: Wenn du finanzielle Freiheit erlangen willst, brauchst du Geld. Du brauchst sogar sehr viel Geld. Wie viel genau, das hängt von deinem Lebensstandard ab. Diese Frage soll allerdings nicht Gegenstand dieses Artikels sein. Wie du an dieses Geld kommen kannst hingegen schon.

Denn egal wie alt du bist, wie viel Geld du gerade verdienst und wie viel du im Sparstrumpf hast: Du kannst dieses Ziel erreichen. Und zwar dann, wenn du Unternehmen oder anderen Menschen einen Mehrwert bietest. Je höher dieser Mehrwert ist, desto höher wird dein Gehalt sein. Oder deine Gewinne, wenn du Unternehmer bist.

Der Mehrwert für deine Mitmenschen wird allerdings nur dann zu einem außergewöhnlich hohen Einkommen führen, wenn du etwas viel besser kannst als die meisten anderen Menschen. Und dieses Wissen oder diese Tätigkeit den Menschen natürlich einen hohen Mehrwert bietet.

Wie du solch ein hohes Level erreichen kannst? Nur dann, wenn du ständig dazu bereit bist, dich weiterzuentwickeln. Im Job bedeutet das, sich permanent zu verbessern. Wenn du Verkäufer bist, lerne wie du ein besserer Verkäufer werden kannst. Wenn du Automechaniker bist, sei offen bezüglich neuer Technologien, beispielsweise dem E-Auto.

Geh zu deinem Arbeitgeber und frag gezielt nach Fortbildungen bezüglich solcher Themen. Es wird dich ein Stück weit unersetzbar machen und deinen Wert steigern. Und langfristig auch dein Gehalt. Ganz unabhängig von deinem Job: Zu praktisch jedem Thema gibt es viele Informationen im Internet, mit deren Hilfe du dein Wissen erweitern kannst.

Oder Bücher. Wann immer möglich solltest du Bücher lesen. Mit diesem Wissen kannst du entweder im Job vorankommen, besser investieren oder sogar dein eigenes Business gründen.

All das wird dazu führen, dass du deinen Kapitaleinsatz erhöhen kannst. Und wie wir bereits gelernt haben, wirst du jede Menge Geld brauchen, wenn du die finanzielle Freiheit erreichen willst.

Versuch also jeden Tag dich zu verbessern! Stück für Stück! Bleib bloß nie stehen!

Herausforderung 2: Geduld

Egal wie viele Fortbildungen, Lehrgänge oder Weiterbildungen du machst: Der Erfolg aller von mir genannten Möglichkeiten wird sich in den meisten Fällen erst nach mehreren Jahren zeigen. Es wird Momente geben, da wirst du dich fragen, wozu du diesen ganzen Aufwand betreibst. Es geht einfach nicht vorwärts.

Dann ist eine Eigenschaft besonders wichtig: Geduld. Mach einfach weiter, geh den eingeschlagenen Weg bis zum Ende. Gib weiter Gas im Job und bilde dich auch in deiner Freizeit fort. Irgendwann wird sich der Erfolg einstellen, vertrau dir selbst. Und dann werden auch deine Einkünfte steigen. Und deine finanziellen Möglichkeiten.

Wenn du dann gut verdienst und Kapital angespart hast, dann kommt der Teil, der mir persönlich am besten gefällt: Das Investieren!

Herausforderung 3: Investieren

Kurz gesagt: Je besser du dein Geld anlegst, desto mehr Kapitalerträge generiert es für dich. Und desto schneller kannst du die finanzielle Freiheit erreichen. Die nachfolgende Tabelle zeigt, was genau ich damit meine.

Kapitalerträge p.a.     2 %     5 %     8 %    12 %
Anlagesumme 500.000 Euro 10.000 € 25.000 € 40.000 € 60.000 €

Quelle: Berechnung des Autors, Steuern wurden nicht berücksichtigt

Nehmen wir an, du hast Herausforderung 1 und 2 bereits bewältigt und 500.000 Euro auf dem Konto. Ob das zur finanziellen Freiheit reicht, hängt davon ab, mit welchem Zinssatz diese 500.000 Euro für dich arbeiten.

Legst du das Geld auf Tages- und Festgeldkonten und generierst so durchschnittlich 2 % Zinsen, hast du vor Steuern gerade mal 10.000 Euro pro Jahr. Das wird für die meisten von uns viel zu wenig sein. Bei einer Rendite von 5 % wären es schon 25.000 Euro pro Jahr. Für die Minimalisten unter uns könnte das vielleicht schon reichen.

5 % Rendite hättest du übrigens dann erwirtschaftet, wenn du 2007, also kurz vor Ausbruch der Finanzkrise und damit zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt, in den DAX investiert hättest (Stand: Januar 2018, Quelle: faz.net). Natürlich nur, wenn du an deinen Investments festgehalten hättest und nicht panisch verkauft hättest.

Richtig interessant wird es bei einer Rendite von 8 %. Denn 40.000 Euro pro Jahr sind ein Betrag, mit dem man vernünftig Leben kann. Klar, du wirst damit nicht zum Porsche-Fahrer und auch in keiner Villa in München Grünwald residieren. Für ein Leben ohne große Ansprüche könnte es aber reichen.

Wie man in der Vergangenheit zu 8 % Rendite hätte kommen können, hat der Verbraucherratgeber Finanztip errechnet.

„Wer beliebige 15 Jahre in den MSCI World investiert hat, hätte im Schnitt 7,7 Prozent jährliche Rendite erzielt und zu keinem Zeitpunkt einen Verlust erlitten.“

Der MSCI World ist ein Aktienindex, der mehr als 1.600 Aktien aus 23 Ländern bündelt. Hättest du also mit deinen 500.000 Euro ein ETF auf diesen Index gekauft, dann hättest du im Schnitt 7,7 % Rendite vor Steuern erwirtschaftet und würdest so knapp 40.000 Euro pro Jahr an Kapitalerträgen erhalten.

Wer es schafft, langfristig 12 % Rendite pro Jahr zu erwirtschaften, der kann sich aus Kapitalerträgen mit 500.000 Euro ein schönes Leben machen. Denn 60.000 Euro pro Jahr vor Steuern, das ist schon ziemlich ordentlich. Um 12 % Rendite zu erwirtschaften reicht eine Investition in ETFs aber wahrscheinlich nicht aus.

Wer so hohe Renditen möchte, der kommt meiner Meinung nach um Einzelaktien nicht herum. Allerdings ist es gar nicht so leicht, Top-Aktien wie Apple (WKN:865985), Amazon (WKN:906866) oder NVIDIA (WKN:918422) ausfindig zu machen. Genau das ist die Leidenschaft von uns Fools: Aktien analysieren, bewerten und dann von deren langfristig positiven Renditen profitieren.

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Thomas Brantl besitzt Aktien von Amazon und Apple. John Mackey, CEO von Amazon-Tochter Whole Foods Market, sitzt im Vorstand von The Motley Fool. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Amazon, Apple, und NVIDIA. The Motley Fool besitzt die folgenden Optionen: Long Januar 2020 $150 Calls auf Apple und Short Januar 2020 $155 Calls auf Apple.

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