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Commerzbank mit frischen Zahlen! Was man dazu jetzt wissen sollte

Foto: Getty Images

Es ist Berichtssaison! Und im Zuge dieser hat auch die Commerzbank (WKN: CBK100) ein frisches Zahlenwerk vorgelegt. Die erste Reaktion auf dieses konnte sich durchaus sehen lassen, denn zum gegenwärtigen Zeitpunkt (15.05., ca. 13 Uhr) rangiert die Commerzbank mit einem Aufschlag von rund 3 % ganz oben im innertäglichen Ranking unseres heimischen Leitindex.

Doch ist diese Reaktion gerechtfertigt? Werfen wir dazu zunächst einen Blick auf das, was uns das Geldhaus zu sagen hatte:

Das Q1 im Foolishen Quick-Check

  • Bei den Erträgen musste die Commerzbank einen kleinen Rückschlag verkraften. Wurden im ersten Quartal 2017 noch 2,39 Milliarden Euro generiert, kam die Bank nun noch auf 2,30 Milliarden Euro. Bereinigt hätten die Erträge jedoch leicht über dem 2017er Wert gelegen, so das Geldhaus.
  • Das operative Ergebnis beträgt 289 Millionen Euro nach 330 Millionen Euro im Vorjahresquartal.
  • Die harte Kernkapitalquote liegt nun bei 13,3 %, nach 12,5 % im Vorjahresquartal. Immerhin ein Anstieg um weitere 0,8 %.
  • Zum Ende des ersten Quartals 2018 kann die Bank inzwischen 712.000 Nettoneukunden im Privat- und Unternehmerkunden-Segment begrüßen. Damit sei die Bank nach eigener Aussage auf einem guten Weg, um das Ziel von einer Million Nettoneukunden bis Ende des Jahres zu erreichen.

So weit, so gut. Aber was sollten wir nun daraus schlussfolgern?

Weiterhin Umbruch, aber Lichtblick-Akzente

Zunächst einmal das Offensichtliche: Die Commerzbank befindet sich weiterhin im Umbruch und die Zahlen, die vornehmlich bei den Erträgen und beim operativen Ergebnis einen leichten Einbruch erlitten, spiegeln diesen weiterhin wider.

Nichtsdestoweniger gibt es auch strategische (und somit langfristige!) Lichtblicke. Vor allem die nach wie vor starke Entwicklung bei den Nettoneukunden lässt hoffen, dass die Commerzbank mithilfe einer starken und wachsenden Kundenbasis in eine bessere Zukunft durchstarten könnte.

Zudem ist die Commerzbank nach wie vor dabei, sich neu zu ordnen, zu digitalisieren und neu zu strukturieren. Investoren, die an das Geldhaus glauben, sollten daher auch künftig die langfristige Perspektive im Auge behalten und kurzfristige, holprige Quartalszahlen als bloße Wasserstandsmeldungen zur Kenntnis nehmen.

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Vincent besitzt Aktien der Commerzbank. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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