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NXP Semiconductors: Warum die Aktie vergangenen Monat 10,3 % gefallen ist

Was war da los?

Die Aktien von NXP Semiconductors (WKN:A1C5WJ) fielen nach Angaben von S&P Global Market Intelligence im April 2018 um 10,3 %. Das ist ein beeindruckender Sturz für eine Aktie, die ein festes Übernahmeangebot vorliegen hat, das nur noch auf eine letzte behördliche Genehmigung wartet. Aber das ist dem Marktführer im Bereich Automotive Computing Chips eben doch passiert.

Was bedeutet das?

Die Fusion der niederländischen NXP mit dem amerikanischen Chip-Riesen Qualcomm (WKN:883121) braucht nur noch die allerletzte Zusagen von Seiten der chinesischen Regulierungsbehörden, bevor der Deal abgeschlossen wird. Die Unternehmen mussten diesen Antrag erneut stellen, weil der ursprüngliche Antrag nicht fristgerecht vorlag. Aber der Unternehmenszusammenschluss ist zum Spielball der internationalen Politik geworden, da die Trump-Administration am Rande eines ausgewachsenen Handelskrieges in Richtung Peking säbelrasselt.

Und jetzt?

Wenn China den Deal von Qualcomm allein aus politischen Gründen nicht durchgehen lässt, wäre dieses nicht das erste große Opfer dieser Auseinandersetzungen. Der Smartphone- und Netzwerkgeräte-Riese ZTE hat vor kurzem den Laden komplett geschlossen, auch wegen eines sieben Jahre dauernden Verbots, amerikanische Technologien wie die Netzwerkchips von Qualcomm zu kaufen. NXP unnötig warten zu lassen, klingt also gar nicht so unwahrscheinlich.

Die Aktienkurse von NXP gehen jedes Mal ein bisschen nach unten, sobald China und Trump einen weiteren Schritt in Richtung eines totalen Handelskrieges machen – und davon hat man in letzter Zeit viele Beispiele mitbekommen.

Sollte dieser Unfug bald aufhören, würde die Fusion wahrscheinlich in aller Eile abgesegnet werden, und die NXP-Aktien würden plötzlich den Buyout-Preis von Qualcomm von 127,50 Dollar reinholen. Aber das ist im Moment alles andere als sicher.

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The Motley Fool besitzt Aktien von Qualcomm.

Dieser Artikel von Anders Bylund erschien am 12.5.18 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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