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Google hat gerade einen riesigen Werbekunden verloren

Foto: Google

Erinnerst du dich, als Eric Schmidt, damaliger CEO von Alphabets (WKN:A14Y6F) (WKN:A14Y6H) Tochter Google sagte, dass Amazon.com (WKN:906866) der größte Konkurrent des Suchriesen sei? Das klang komisch, da Google damals im Smartphone-Markt aggressiv mit Apple konkurrierte, aber Schmidt bezog sich auf die Tatsache, dass viele der lukrativsten Anzeigen von Google von Online-Shoppern geklickt werden, die nach einem bestimmten Produkt suchen. Wenn diese Nutzer wissen, dass das Produkt bei Amazon erhältlich ist, gehen sie einfach direkt dorthin und umgehen Google komplett.

In jüngster Zeit hat Amazon die eigenen Bemühungen im Bereich Werbung erhöht und macht damit Google Konkurrenz. Während der Telefonkonferenz im vergangenen Monat stellte CFO Brian Olsavsky fest, dass das wachsende Anzeigengeschäft einen „starken Beitrag zur Profitabilität“ leistet. Es stellte sich aber auch heraus, dass Amazon aufgehört hat, Anzeigen auf Google zu kaufen.

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Amazon wird zum Schwergewicht in der Werbung

Bloomberg meldet, dass der E-Commerce-Gigant aufgehört hat, Produktlisten-Anzeigen zu kaufen, die oben in den Google-Suchergebnissen erscheinen, wenn die Nutzer einen bestimmten Artikel suchen. Diese gehören zu den profitabelsten Angeboten von Google, und Amazon hatte bereits 2016 mit den Produktlisten-Anzeigen begonnen. Neben dem Verlust der direkten Werbeeinnahmen von Amazon könnte das Fehlen eines so großen Bieters bei den Werbeauktionen sogar die Anzeigenpreise beeinträchtigen, die Google von den verbleibenden Anzeigenkunden erzielt.

Amazon hat die Möglichkeit, die Ausgaben der Werbetreibenden von Google für sich zu gewinnen, da das Unternehmen sein eigenes Werbegeschäft weiter ausbaut. Das Unternehmen geht jedoch mit Augenmaß vor, um die Benutzererfahrung nicht durch übermäßige Werbeauslastung zu beeinträchtigen. Olsavsky hat während der Telefonkonferenz auf eine Analystenfrage zum Thema Anzeigenlast folgendes geantwortet (Hervorhebung hinzugefügt):

Zur Werbung. Gehen wir einen Schritt zurück. Es ist jetzt ein Multimilliarden-Dollar-Programm und wächst sehr schnell. Unser Hauptziel ist es, den Kunden dabei zu helfen, neue Marken und Produkte zu entdecken. Wenn wir gesponserte Produkte zeigen, versuchen wir den Leuten Dinge zu zeigen, die sie sonst vielleicht nicht in ihren normalen Suchergebnissen gesehen hätten. Wir suchen hier eine gute Balance zu treffen, wie gesagt. Wir wollen, dass unsere Kunden von der neuen Marken- und Produktfindung profitieren. Dann wollen wir dass die Verkäufer, sowohl für aufstrebende als auch für etablierte Marken, diese Kunden erreichen. Diese Inserenten sind Werbekunden aller Art mit dem Hauptziel, unsere Kunden zu erreichen, um die Markenbekanntheit, eine neue Entdeckung oder um den Kauf zu fördern.

Der anhaltende Konkurrenzkampf zwischen Google und Amazon verblasst im Vergleich zu anderen Arenen, in denen die Unternehmen die Nase vorn haben. Voice Commerce hat sich als eine vielversprechende neue Art des Einkaufs herausgestellt, was für Amazon und Alexa ein großer Gewinn war. Im März kündigte Google ein neues Programm mit dem Namen Shopping Actions an, um Amazon herauszufordern und es den Nutzern zu ermöglichen, Produkte auf der Google-Assistant-Plattform per Spracheingabe zu kaufen.

Amazon und Google kämpfen gegeneinander in vielen Bereichen gleichzeitig, und Werbung ist nur eine davon.

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John Mackey, CEO von Whole Foods Market, ist im Vorstand von Motley Fool. Suzanne Frey, eine Führungskraft bei Alphabet, ist Mitglied des Vorstands von The Motley Fool. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Alphabet (A-Aktien) und Alphabet (C-Aktien), Amazon und Apple. The Motley Fool hat die folgenden Optionen: Long Januar 2020 $150 Calls auf Apple und Short Januar 2020 $155 Calls auf Apple.

Dieser Artikel wurde von Evan Niu, CFA auf Englisch verfasst und am 11.05.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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