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Dividendenanstieg von 16 % bei Apple – alles, was man dazu wissen muss

Foto: The Motley Fool.

Bei Q2-Bericht kündigte Apple (WKN:865985) eine Erhöhung der Quartalsdividende an, die die Reihe an wachsenden Dividenden des Unternehmens Apple fortsetzt und die Attraktivität der Aktie als Dividendenanlage stärkt. Darüber hinaus sieht es so aus, als ob das Geschäft von Apple auch in den kommenden Jahren weiter wachsen wird.

Hier ist ein Blick auf Apples jüngsten Schritt – und das starke Unternehmen dahinter.

Apples bisher größte Dividendenerhöhung

Am 1. Mai gab Apple bekannt, dass man die vierteljährliche Dividende um 16 % von 0,63 Dollar auf 0,73 Dollar erhöht. Auf Jahresbasis bedeutet dies einen Anstieg von 2,52 Dollar auf 2,92 Dollar, was einer Dividendenrendite von 1,6 % entspricht.

Besonders interessant ist, dass dies der stärkste Schub für Apple seit der Wiedereinführung der Quartalsdividende im Jahr 2012 ist.

Jahr
2018 2017 2016 2015 2014 2013
Dividendenanstieg
16 % 11 % 10 % 11 % 8 % 15 %

Quelle: Apples Dividendenvergangenheit. Zusammengestellt vom Autor.

Zwischen 2012 und 2017 stieg die Dividende von Apple im Durchschnitt um etwa 10 %, so dass die Erhöhung von 16 % im Jahr 2018 außergewöhnlich hoch ausfiel. Das letzte Mal, dass Apple seine Dividende um mehr als 11 % erhöhte, war im Jahr 2013. Aber selbst Apples Anstieg von 15 % im Jahr 2013 lag unter dem gerade angekündigten Anstieg von 16 %.

Natürlich gibt es einen guten Grund für Apples überdurchschnittliche Dividendenerhöhung. Eine kürzlich durchgeführte Unternehmenssteuerreform ermöglichte es Apple, Bargeld aus Übersee zurück in die USA zu führen und dem Technologiekonzern zu helfen, mehr für Aktienrückkäufe und Dividenden bereitzustellen. Aber auch Apples neuerlich schnell wachsende Einnahmen dürften dazu beigetragen haben. Das Ergebnis je Aktie stieg im Vergleich zum Vorjahr um 27 %.

Es steht noch mehr Wachstum bevor

Natürlich wollen Dividendeninvestoren mehr als eine sinnvolle Dividende und eine Historie der jüngsten Erhöhungen – sie wollen eine hohe Wahrscheinlichkeit eines sinnvollen Dividendenwachstums in der Zukunft. Glücklicherweise ist dies der Punkt, an dem Apple wirklich heraussticht.

Die Ausschüttungsquote von Apple bzw. der Prozentsatz seiner Einnahmen, den er als Dividende ausbezahlt, beträgt nur 23 %. Dies entspricht einer Auszahlungsquote von 45 % bei Microsoft und 50 % bei IBM.

Hier ist eine ähnliche Kennzahl aus Apples Kapitalflussrechnung zu beachten: Von Apples 54 Milliarden Dollar an freiem Cashflow nach 12 Monaten zahlte das Unternehmen nur 13 Milliarden Dollar an Dividenden bzw. 25 % des freien Cashflows aus. Im Vergleich dazu gaben Microsoft und IBM 37 % bzw. 41 % ihres nachlaufenden 12-Monats-Free-Cashflows für Dividenden aus.

Zwischen Apples Netto-Cash-Position von 145 Milliarden Dollar, einem jährlichen Free Cash-Flow von etwa 54 Milliarden Dollar, dem jüngsten zweistelligen Gewinnwachstum und einer niedrigen Ausschüttungsquote können die Anleger von Apple für die kommenden Jahre mit bedeutenden jährlichen Dividendenerhöhungen rechnen. So sagte Finanzvorstand Luca Maestri im zweiten Quartal ausdrücklich, dass das Management weiß, wie wichtig die Dividende “ für unsere Investoren ist, die Erträge schätzen“, und er merkte an, dass das Unternehmen weiterhin „für die Zukunft eine jährliche Dividendenerhöhung plant“.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Apple und wettet gegen IBM.

Dieser Artikel von Daniel Sparks erschien am 5.5.18 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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