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Die Aktie von General Motors ist bereit für ein Comeback

Foto: General Motors.

Ende letzten Monats meldete General Motors (WKN:A1C9CM) ein solides Ergebnis für das erste Quartal. Der bereinigte Gewinn pro Aktie ging im Jahresvergleich zurück (von 1,75 US-Dollar auf 1,43 US-Dollar), übertraf aber immer noch die durchschnittliche Analystenschätzung von 1,24 US-Dollar. Darüber hinaus bestätigte das Management, dass sich die Ergebnisentwicklung noch in diesem Jahr und bis ins Jahr 2019 verbessern wird.

Dennoch ging die Aktie von General Motors, die bereits 2018 zu kämpfen hatte, nach dem Ergebnisbericht weiter zurück. Die Aktie liegt nun mehr als 20 % unter ihrem 52-Wochen-Hoch und wird für weniger als das Sechsfache des Gewinns gehandelt.

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GM Chart

Performance der General Motors-Aktie, Daten von YCharts.

Die Investoren und die Analysten scheinen auf das potenzielle Risiko zu reagieren, dem GM durch die globalen Handelsspannungen ausgesetzt sein könnte, während sie die Vorteile der Wachstumsinitiativen des Unternehmens unterschätzen. Infolgedessen hat die Aktie von General Motors viele Aufwärtspotenzial, wenn das Management seine strategischen Initiativen umsetzen kann.

Schwere Vergleiche in Nordamerika

Der Ergebnisrückgang von GM im letzten Quartal war ausschließlich auf die geringere Profitabilität in Nordamerika zurückzuführen. Der bereinigte Betriebsgewinn in dieser Region sank im Jahresvergleich um mehr als ein Drittel von 3,5 Milliarden US-Dollar auf 2,2 Milliarden US-Dollar bei einem Umsatzrückgang von 5,2 %.

Ausschlaggebend für diesen Umsatzrückgang war nicht die schwache Nachfrage. Für ganz Nordamerika erreichte GM einen Gesamtabsatz an Endkunden von rund 827.000 Einheiten, verglichen mit 816.000 im Vorjahr. Allerdings melden die Automobilhersteller Umsatz (und Ergebnis) auf Basis der Großhandelsergebnisse (Verkäufe an Händler).

Der Fahrzeuggroßhandel für Nordamerika sank im letzten Quartal auf rund 893.000 Einheiten von 940.000 im Vorjahreszeitraum. Mit anderen Worten, der saisonale Anstieg der Händlerlagerbestände war in diesem Jahr deutlich geringer als im ersten Quartal 2017.

Diese Änderung war geplant. Im vergangenen Jahr hat GM den Händlerlagerbestand im ersten Quartal bewusst erhöht, um neue Crossover-Modelle, insbesondere den Chevy Equinox, zu unterstützen. Im Gegensatz dazu wurden im letzten Quartal aufgrund von Stillstandszeiten im Zusammenhang mit der Einführung der nächsten Generation von Lkw-Modellen im Laufe dieses Jahres weniger große Lkws produziert. Diese Ausfallzeit hat sich besonders stark auf die Rendite ausgewirkt, weil die Lkws so lukrativ sind.

Mit Blick auf die Zukunft wird der nächste große Teil der geplanten Ausfallzeiten für die Lkw-Werke von GM im vierten Quartal kommen. Daher dürfte General Motors in Q2 und Q3 ein gutes Ergebnis erzielen. GM erwartet für das Gesamtjahr ein bereinigtes Gewinn pro Aktie in etwa auf dem Niveau des Vorjahres von 6,62 US-Dollar.

Internationale Märkte sind ein übersehener Umsatztreiber

Während sich die Ergebnisentwicklung in Nordamerika in Zukunft verbessern wird, könnte GM auch im internationalen Geschäft einen Gewinnanstieg erhalten. In den letzten Jahren war General Motors außerhalb von Nordamerika und China meist unrentabel. (Zum Beispiel, ohne China, verzeichnete die internationale Region von GM im Jahr 2017 einen operativen Verlust von etwa 651 Millionen US-Dollar.) Dies hat die Aktienkursentwicklung von General Motors beeinträchtigt.

Dennoch verbessert sich die Leistung von GM in Südamerika dank der Kostensenkungen des Unternehmens und der besseren makroökonomischen Bedingungen stetig. Die größte Belastung ist hier die GM-Niederlassung in Korea.

Glücklicherweise hat GM kürzlich ein Last-Minute-Geschäft zur Rettung der südkoreanischen Einheit abgeschlossen. Durch die Schließung der Produktionsstätte in Gunsan und die Umstrukturierung der Arbeitsverträge erwartet GM Korea bis zum zweiten Halbjahr 2018 jährliche Kosteneinsparungen von 400 bis 500 Millionen US-Dollar. Darüber hinaus werden neue Produkteinführungen dazu beitragen, die Auslastung der verbleibenden Werke in den nächsten Jahren zu verbessern. Das Management erwartet daher für die Zukunft eine respektable Rendite auf die Investitionen in Südkorea.

2019 könnte ein spektakuläres Jahr werden

Im Durchschnitt erwarten die Wall-Street-Analysten, dass der Gewinn pro Aktie von GM im Jahr 2019 in etwa auf dem Niveau der Ergebnisse von 2017 und 2018 liegen wird. Das scheint zu pessimistisch zu sein.

Erstens wird General Motors im Jahr 2019 von einer höheren Lkw-Produktion und einem verbesserten Produktmix in Nordamerika profitieren. Zweitens baut das Unternehmen das Angebot an Crossovern, die höhere Margen als Autos aufweisen, weiter aus. Drittens erwartet GM im nächsten Jahr eine deutliche Verbesserung der internationalen Profitabilität. Viertens, GM Financial gewinnt stetig an Bedeutung, was zu höheren Gewinnen führt.

So hat GM mehr als genug Wachstumstreiber für 2019, um potenzielle Probleme wie höhere Rohstoffkosten oder einen weiteren Rückgang der US-Autoverkäufe auszugleichen. Im Jahr 2020 könnten weitere Zuwächse erzielt werden, da das Unternehmen das Portfolio an Lkws und Geländewagen in auffrischt und eine neue kostengünstige Fahrzeugarchitektur für die Schwellenländer einführt. Da sich der Gewinn pro Aktie in den Jahren 2019 und 2020 voraussichtlich erhöhen wird, könnte die Aktie von General Motors auf neue Höchststände ansteigen.

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The Motley Fool besitzt keine der genannten Aktien.

Dieser Artikel wurde von Adam Levine-Weinberg auf Englisch verfasst und am 08.05.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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