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Ölaktien: 3 potentielle Gewinner nachdem Trump plant, „mächtige“ Sanktionen gegen den Iran zu verhängen

Sparen: Geld und Münzen
Foto: Getty Images

In einem klassischen Fall von „Kaufe bei schlechten Nachrichten, verkaufe bei guten Nachrichten“ gaben die Ölpreise am Dienstag einige der jüngsten Gewinne zurück und fielen um 2,4 %, nachdem Präsident Trump offiziell seine Entscheidung bekannt gab, sich aus dem Atomabkommen mit dem Iran zurückzuziehen, während er dem Land „mächtige“ Sanktionen auferlegte. Allerdings waren die Ölpreise im Vorfeld dieser Ankündigung stetig gestiegen und lagen zuletzt in den USA bei über 70 US-Dollar pro Barrel unter der Annahme, dass die iranischen Ölexporte infolge der Maßnahmen des Präsidenten zurückgehen werden. Aus diesem Grund könnten sie wieder steigen, sobald mehr Einzelheiten über den Umfang der Sanktionen bekannt werden.

Aus heutiger Sicht gehen die Analysten davon aus, dass zumindest ein Teil des iranischen Öls durch die Sanktionen vom Markt genommen wird. Dieser Produktionsverlust würde den Ölmarkt weiter verschärfen, der plötzlich dank der hohen Nachfrage und des zahmen Angebotswachstums wenig Spielraum hat. Das ist das Rezept für höhere Ölpreise und könnte Anadarko Petroleum (WKN:871766), Devon Energy (WKN:925345) und ConocoPhillips (WKN:575302) in den kommenden Jahren zu großen Gewinnern machen.

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Die Vorbereitung

Einerseits brauchen Anadarko, Devon Energy und ConocoPhillips keine höheren Ölpreise, um zu sich gut entwickeln. Tatsächlich haben alle drei die letzten Jahre damit verbracht, ihre Geschäfte neu zu positionieren, damit sie bei 50 US-Dollar pro Barrel Profit machen können. Zu diesem Zeitpunkt kann jedes Unternehmen so genug Mittel generieren, um die Ölproduktion und den Cashflow in den nächsten drei Jahren mehr als zweistellig zu steigern.

Der Vorteil dabei ist, dass ein Betrieb, der bei 50 US-Dollar profitabel ist, bei 70 US-Dollar zur Gelddruckmaschine wird. Im Fall von Anadarko Petroleum sind das in den nächsten drei Jahren 3 bis 4 Milliarden US-Dollar bei einem Ölpreis von 60 US-Dollar. Devon Energy könnte in diesem Zeitraum mehr als 2,5 Milliarden US-Dollar an freiem Cashflow generieren, aber nur bei einem Ölpreis von 60 US-Dollar. ConocoPhillips macht ebenfalls ab 50 US-Dollar Kasse.

Fette Beute

Aus diesem Grund planen diese Ölunternehmen bereits, einen großen Teil dieses Geldes an die Aktionäre zurückzugeben. Alle drei erhöhten die Dividenden in diesem Jahr – einschließlich einer atemberaubenden 400-prozentigen Steigerung von Anadarko. Zusätzlich planen sie auch Aktien zurückzukaufen. Anadarko und ConocoPhillips haben im vergangenen Jahr mit dem Rückkauf von Aktien begonnen. Beide haben jedoch kürzlich die Rückkaufpläne für 2018 um 500 Millionen US-Dollar erhöht, weil die Ölpreise über dem Basisniveau von 50 US-Dollar liegen. Devon Energy hat kürzlich einen Rückkauf in Höhe von 1 Milliarde US-Dollar genehmigt. Alle drei werden wahrscheinlich noch mehr Aktien zurückkaufen, wenn der Ölpreis bei über 50 US-Dollar pro Barrel bleibt.

Diese steigenden Barrenditen haben sich für die Anleger bereits ausgezahlt, da die Aktien von ConocoPhillips und Anadarko seit Jahresbeginn um 20 % gestiegen sind. Doch selbst mit diesen großen Gewinnen bleiben diese Ölaktien unterbewertet, da die Geschäfte der Unternehmen in den kommenden Jahren bei den derzeitigen Ölpreisen viel mehr Geld erwirtschaften können.

Eine starke Kombination

Weil Anadarko, ConocoPhillips und Devon ihr Geschäft auf einen derart niedrigen Ölpreis umgestellt haben, werden sie einen Schwall von überschüssigem Bargeld zu den aktuellen Preisen produzieren und noch mehr, wenn Trumps Sanktionen dazu führen, dass der Rohölpreis weiter steigt. Wenn alle drei planen, den Großteil davon an die Investoren auszuschütten, könnten sie zu den größten Gewinnern der Iran-Affäre gehören, was sie zu idealen Ölaktien macht, die man jetzt vielleicht kaufen könnte.

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The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

Dieser Artikel wurde von Matthew DiLalloo auf Englisch verfasst und am 09.05.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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