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Ford Motor Company zeigte solide Zahlen im April

Foto: The Motley Fool.

Nach einem steilen Rückgang Anfang dieses Jahres stieg die Aktie von Ford Motor Company (WKN:502391)  letzte Woche nach der Ankündigung des Unternehmens, den Verkauf von traditionellen Limousinen in den USA bis zum Jahr 2020 zu beenden. Im Gegensatz dazu, bekam das Unternehmen eine weniger positive Reaktion der Investoren auf die April-Verkaufsergebnisse.

Während die Inlandsverkäufe von Ford im vergangenen Monat wieder zurückgingen, profitiert das Unternehmen von der starken Nachfrage nach seinen Lkws der F-Serie und dem brandneuen EcoSport-Subkompakt-SUV. Da Ford die Reihe von Crossovers, SUVs und Lkws in den nächsten zwei Jahren aktualisiert, sollten sich die Verkäufe und Erträge des Unternehmens auf dem heimischen Markt gut erholen.

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April: Die wichtigsten Zahlen

Ford lieferte im vergangenen Monat 204.651 Fahrzeuge in den USA aus, 4,7 % weniger als im Vorjahr. Dies entsprach in etwa dem Rückgang des Gesamtmarktes. Allerdings gab es im April dieses Jahres weniger Verkaufstage als im Jahr 2017 (hauptsächlich aufgrund des Zeitpunkts von Ostern), sodass das saisonbereinigte Verkaufstempo im vergangenen Monat sogar leicht anstieg.

Die Absatzleistung von Ford sieht noch besser aus, wenn man sich auf den Einzelhandelsmarkt konzentriert, als auf den Flottenverkauf. Im April reduzierte Ford die Flottenverkäufe gegenüber dem Vorjahr um 8,6 %, da die margenschwachen Auslieferungen an Mietwagenunternehmen zurückgingen. Der Einzelhandelsumsatz sank dagegen nur um 2,6 %.

Autos und alternde SUVs haben sich nicht gut verkauft

Im Einklang mit den jüngsten Trends waren Autos die Hauptursache für den Rückgang der Inlandsverkäufe von Ford im vergangenen Monat. Die Auslieferungen des Ford Fusion – das meistverkaufte Automodell des Unternehmens – fielen im Jahresvergleich um 22,9 %. Insgesamt gingen die Auslieferungen der Marke Ford um 13,8 % und der Marke Lincoln um 30,5 % zurück.

Überraschenderweise verzeichnete Ford auch Umsatzrückgänge im glühenden Markt für Nutzfahrzeuge. Der Escape und der Explorer sind die beiden meistverkauften Modelle von Ford, abgesehen von den beliebten Trucks der F-Serie, aber die Auslieferungszahlen von den beiden sind im April gefallen.

Andererseits stieg der Umsatz der F-Serie mit 73.104 Auslieferungen zum zwölften Mal in Folge gegenüber dem Vorjahr. (Diese eine Produktlinie macht mittlerweile 37 % des Inlandsvolumens der Marke Ford aus.) Darüber hinaus konnte der brandneue EcoSport seine starke März-Performance fortsetzen und erreichte im April mit 5.277 Einheiten einen neuen Monatsrekord.

Die neuen Versionen des Ford Expedition und Lincoln Navigator  verzeichnen weiterhin eine starke Nachfrage. Die Auslieferungen des Expedition stiegen im vergangenen Monat um 25,8 %, während sich die Auslieferungen des Navigator mehr als verdoppelten. Auch die durchschnittlichen Transaktionspreise steigen bei beiden Modellen massiv an.

Die kommende Produkterneuerung wird entscheidend sein

Im Moment hat Ford zwei große Probleme auf dem heimischen Markt. Erstens bedient das Unternehmen einige lukrative Marktsegmente, einschließlich Geländewagen und mittelgroße Pickups, nicht. Zweitens haben die großvolumigen Escape- und Explorer-Modelle ihren Zenit bereits hinter sich.

Der Erfolg der neuesten Crossovers und SUVs von Ford unterstreicht die Chance eines riesigen neuen Produktzyklus, der sich in den nächsten zwei Jahren abspielen wird.

Später in diesem Jahr wird der Ford Edge Midsize Crossover aktualisiert. Aber das wahre Feuerwerk wird 2019 kommen. Im Laufe des nächsten Jahres wird Ford den Ranger Midsize Pickup und Lincoln Aviator SUV auf dem US-Markt wieder einführen und völlig neue Versionen des Escape und Explorer auf den Markt bringen. Dazu gehören auch der Focus Active und neue Versionen der F-Serie Super Duty Trucks. Der Ford Bronco-Geländewagen wird voraussichtlich Ende 2019 oder Anfang 2020 auf den US-Markt zurückkehren. Weitere neue Ford-Modelle werden voraussichtlich im Jahr 2020 auf den Markt kommen.

Ford hofft, die neueste Modellreihe in der Branche bis 2020 zu haben, mit einem breiteren Portfolio von Crossovers, SUVs und Nutzfahrzeugen um den aktuellen Nachfragetrends gerecht zu werden. Sollte es keine schwere Rezession geben, sollte Ford damit der Erfüllung seiner ehrgeizigen Pläne einer höheren Gewinnmarge in den nächsten Jahren näher kommen.

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Dieser Artikel wurde von Adam Levine-Weinberg auf Englisch verfasst und am 03.05.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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