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Was Apple soeben verkündet hat

Foto: The Motley Fool.

Liebe Foolishe Investoren,

Anfang dieser Woche veröffentlichte Apple die Quartalsergebnisse. Die Zahlen waren, wie schon seit einiger Zeit, so groß, dass es schwer ist, sie überhaupt zu verstehen.

Ich meine, 61 Milliarden US-Dollar Umsatz, mehr als 52 Millionen verkaufte iPhones, 17 % Wachstum gegenüber dem Vorjahr für ein Unternehmen, das sich der Bewertungsmarke von 1 Billion US-Dollar nähert … Das alles zu schreiben (oder zu lesen) ist einfach, aber man braucht ein bisschen Zeit, um zu begreifen, was diese Zahlen wirklich bedeuten.

Hier ist die Zahl, die mir wirklich aufgefallen ist: 100 Milliarden US-Dollar.

Das ist der Betrag, den Apple für Aktienrückkäufe angekündigt hat. Lass mich das in den richtigen Zusammenhang stellen, um zu betonen, wie unglaublich das ist: Ende 2000 betrug die Marktkapitalisierung von Apple knapp 5 Milliarden US-Dollar. Mit 100 Milliarden US-Dollar hätte sich Apple in seiner Gesamtheit 20 Mal kaufen können.

In den letzten 18 Jahren hat sich viel verändert.

Im Jahr 2000 schien Apple vom Weg abgekommen zu sein, es irrte umher. Trotz des Aufschwungs durch die Internetblase war der Umsatz von Apple im Jahr 2000 gegenüber 1993 im Wesentlichen unverändert. Im nächsten Jahr, 2001, meldete man einen schweren Verlust und in den Jahren 2002 und 2003 kaum einen Gewinn.

Wie Apple diesen massiven Umschwung schaffte, könnte Bände füllen und würden den Rahmen dieser Email leider sprengen. Aber es ist nicht völlig verkehrt zu sagen, dass es Steve Jobs‘ Rückkehr zu Apple im Jahr 1997 zu verdanken ist. Es war zwar keine sofortige Abhilfe, doch waren es seine Führung und der kreative Funke, die zu Apples Wiederaufleben und der folgenden Dominanz führten.

Doch worauf kommt es den Investoren heute an?

Das ist eine interessante Geschichte, aber die meisten Investoren wollen nur wissen, ob die Apple-Aktie heute ein guter Kauf ist.

Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von weniger als 18, sieht es – auch wenn das Unternehmen zweistellig wächst – ziemlich billig aus. Und umso mehr auf dem aktuell teuren US-Markt.

Ich bin zwar selbst Apple-Aktionär, doch ich werfe den Anlegern nicht vor, dass sie sich heute nicht um die Aktie reißen. Die positiven Aspekte der Aktie sind relativ offensichtlich, aber es gibt auch viele Risiken. Das Unternehmen hat zwar mehrere Produktlinien, aber das Fundament bildet ein einziges Produkt – das iPhone. Eine Produktkategorie, die sehr innovativ, wettbewerbsfähig und schnelllebig ist. Nach allem, was wir wissen, werden wir in fünf Jahren nicht einmal mehr Smartphones benutzen.

Gleichzeitig wird es immer schwerer zu wachsen, je größer ein Unternehmen wird – und Apple ist massiv. In den vergangenen zwei Quartalen hat Apple fast 130 Millionen iPhones verkauft und damit einen Absatz von 260 Millionen pro Jahr erreicht. Damit das Unternehmen seine iPhone-Verkäufe verdoppeln kann, muss es weitere 260 Millionen Menschen finden, die iPhones kaufen.

Dies ist die kurze Version, warum Apple nicht ganz oben auf meiner Liste steht.

Aber sowohl als Aktionär als auch als Bewunderer erfolgreicher Unternehmen bin ich sehr beeindruckt von Apples Zahlen sowie von der riesigen Menge an Kapital, die das Unternehmen seinen Aktionären zurückgibt.

Sehen wir uns also die Top-Artikel von Fool.de der letzten Woche an.







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Matt besitzt Anteile an Apple. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Apple. The Motley Fool hat folgende Optionen: Long Januar 2020 $150 Calls auf Apple und Short Januar 2020 $155 Calls auf Apple.

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