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Die Einnahmen von Amazon übertreffen die Erwartungen: 6 Kennzahlen, die man sehen sollte

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Amazon.com (WKN:906866) meldete starke Ergebnisse für das erste Quartal 2018. Wie schon im letzten Quartal hat der E-Commerce- und Cloud-Computing-Riese die Ertragserwartung der Wall Street zunichte gemacht.

Die Aktie stieg am Donnerstag im nachbörslichen Handel um 6, 7 %, was für die Kursentwicklung am Freitag ein gutes Zeichen ist. Die Aktie hat in den letzten 12 Monaten um 67 % zugelegt, gegenüber der Rendite des S&P 500 von fast 14 %.

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Hier ist ein Überblick über das erste Quartal von Amazon in sechs Zahlen.

Der Umsatz stieg um 43 %

Der Nettoumsatz von Amazon stieg im Jahresvergleich um 43 % auf 51,04 Milliarden US-Dollar und übertraf damit sowohl die von der Wall Street erwarteten 49,9 Milliarden US-Dollar als auch die Prognose von Amazon von 47,75 bis 50,75 Milliarden US-Dollar.

Ohne den Beitrag von 1,6 Milliarden US-Dollar aus positiven Währungseffekten stieg der Umsatz um 39 %. Ohne diesen Glücksfall und die physischen Geschäft, die vor einem Jahr noch nicht zu Amazon gehört hatten, stieg der Umsatz um 27 %. Dazu gehören vor allem die Geschäfte von Whole Foods, da Amazon den Bioladen im dritten Quartal des vergangenen Jahres übernommen hat.

Alle drei Segmente verzeichneten ein solides Umsatzwachstum:

Segment Operatives Ergebnis in Q1 2018 Veränderung im Jahresvergleich
Nordamerika 30,7 Milliarden USD 46 %
International 14,9 Milliarden USD 34 %
Amazon Web Services (AWS) 5,4 Milliarden USD 49 %
Gesamt 51,0 Milliarden USD 43 %

Datenquelle: Amazon.

So haben sich die Einnahmen entwickelt:

  • Der Online-Einzelhandelsumsatz stieg gegenüber dem Vorjahr um 18 % auf 26,9 Milliarden US-Dollar.
  • Der Umsatz im physischen Geschäft stieg um 100 % auf 4,3 Milliarden US-Dollar.
  • Die Provisionen und Erfüllungsgebühren von Drittanbietern stiegen um 44 % auf 9,3 Milliarden US-Dollar.
  • Die Abonnementleistungen (Prime und andere) stiegen um 60 % auf 3,1 Milliarden US-Dollar.
  • Der Umsatz von AWS stieg um 49 % auf 5,4 Milliarden US-Dollar.
  • Sonstige Umsätze betrugen von 2 Milliarden US-Dollar.

Betriebsergebnis um 92 % gesteigert

Das Betriebsergebnis stieg im Jahresvergleich um 92 % auf 1,9 Milliarden US-Dollar, was die Prognose von Amazon von 300 Millionen bis 1 Milliarde US-Dollar deutlich übertraf. Das überproportionale Wachstum des operativen Ergebnisses spiegelt die steigende operative Marge von Amazon wider, die durch die gesteigerte operative Effizienz in Nordamerika und bei AWS, dem Cloud-Computing-Servicegeschäft, angetrieben wird.

Segment Operatives Ergebnis in Q1 2018 Veränderung im Jahresvergleich
Nordamerika 1,2 Milliarden USD 93 %
International (622 Millionen USD) (29 %)
AWS 1,4 Milliarden USD 57 %
Gesamt 1,9 Milliarden USD 92 %

Datenquelle: Amazon.

Die Investoren sollten sich nicht mit dem operativen Verlust im Segment International befassen, da Amazon Geld in den Ausbau des Geschäfts investiert, das nicht so etabliert ist wie das nordamerikanische.

Gewinn pro Aktie stieg um 121 %

Der Reingewinn stieg gegenüber dem Vorjahr um 125 % auf 1,63 Milliarden US-Dollar. Auf einer Pro-Aktie-Basis stiegen die Ergebnisse um 121 % auf 3,27 US-Dollar, was den Konsens der Wall Street von 1,27 US-Dollar übertraf.

AWS hat einen Wettbewerbsvorsprung von 7 Jahren

Amazon Web Services ist die Gewinnmaschine von Amazon. Der Cloud-Computing-Service machte im Quartal nur 11 % des Gesamtumsatzes aus, aber satte 73 % des Gesamtumsatzes. Amazon-CEO Jeff Bezos kommentierte in der Pressemitteilung den Erfolg von AWS:

AWS hatte den ungewöhnlichen Vorteil eines siebenjährigen Vorsprunges vor den Konkurrenten, und das Team hat nie nachgelassen. Damit sind die AWS-Dienste mit Abstand die am weitesten entwickelten und funktionsreichsten.

Ein Trio von Nr. 1-Bewertungen

Zum dritten Mal in Folge wählten die Verbraucher Amazon in der Harris-Umfrage zur Nummer 1 in Sachen Unternehmensruf. Auch die US-Verbraucher haben Amazon zum achten Mal in Folge auf Platz 1 im American Customer Satisfaction Index für die Kategorie Internet Retail gewählt. Die dritte Top-Bewertung von Amazon kam von LinkedIn, das das Unternehmen als den „begehrtesten Arbeitsplatz in den USA auszeichnete, basierend auf Daten darüber, wo Arbeitssuchende arbeiten wollen und wie lange Mitarbeiter bei Unternehmen im ganzen Land bleiben“.

Operatives Ergebniswachstum von 75 % bis 203 % in Q2 erwartet

Für das zweite Quartal erwartet Amazon einen Nettoumsatz von 51,0 bis 54,0 Milliarden US-Dollar, was einem Wachstum von 34 % bis 42 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Unternehmen erwartet ein Betriebsergebnis von 1,1 bis 1,9 Milliarden US-Dollar, was einem Wachstum von 75 % bis 203 % entspricht.

Amazon hat ein weiteres tolles Quartal hinter sich, und die Zukunft sieht weiterhin rosig aus.

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John Mackey, CEO von Whole Foods Market, ein Tochterunternehmen von Amazon, ist Mitglied des Vorstands von The Motley Fool.

Dieser Artikel wurde von Beth McKenna auf Englisch verfasst und am 27.04.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

The Motley Fool besitzt und empfiehlt Amazon.

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