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Investieren für die Rentenlücke: Warum schon 50 Euro einen Unterschied ausmachen

Foto: Getty Images

Es macht keinen Spaß, die Medienberichte über die Rente zu verfolgen. Was gegenwärtig fast alle Meldungen kennzeichnet, sind Schlagzeilen über Rentenkürzungen, Rentenkollaps und Altersarmut. Wenn du mich fragst, keine guten Vorzeichen unter denen unsere Altersvorsorge steht.

Doch glaub es oder nicht: Mit nur 50 Euro im Monat kannst du vielen dieser oben genannten Schlagworten ihren Schrecken nehmen. Schauen wir mal, was mit diesem Betrag so alles möglich ist:

50 Euro, marktübliche Renditen, mehrere Jahre

Die 50 Euro sind in unserer kleinen Übersicht gewissermaßen die Konstante. Diese werden hypothetisch gesehen jeden Monat sehr breit (beispielsweise über einen ETF) in den DAX investiert. Und dieser wird – so die Theorie – langfristig auch weiterhin eine durchschnittliche Rendite von etwa 8 % p. a. abwerfen.

Unter diesen Prämissen wollen wir mal sehen, was in so manchen Zeiträumen noch möglich ist:

Dauer bis zum Ruhestand Endsumme zum Ruhestandseintritt
10 9.068,59
15 16.997,22
20 28.646,99
25 45.764,32

Nun ja, sofern man lediglich noch zehn Jahre hat, könnten die erreichten rund 9.000 etwas wenig sein, um etwas zu kompensieren. Eine Rentenlücke wird sich mit dem Betrag wohl eher nur kurzzeitig schließen lassen.

Sofern man jedoch noch etwas Zeit mitbringt, können 50 Euro allerdings ausreichend sein, um ein beträchtliches Polster für die eigene Ruhestandsplanung beiseite zu legen. Mit mehr als 45.000 Euro auf der hohen Kante kann man so einige Monate die eigene Rente aufstocken, zumal das Geld auch weiterhin angelegt Renditen einfahren könnte, die zum Aufstocken geeignet wären.

Und was ist, wenn mir nicht gefällt, was ich in der Tabelle sehe?

Gute Frage, mein Freund. Solltest du nun relativ schmal in die Röhre schauen, weil dir das, was die Tabelle hergibt, nicht ausreicht, hast du prinzipiell zwei Möglichkeiten:

Entweder du versuchst höhere Renditen auf deine Investitionen zu erzielen. Das wiederum ist allerdings mit deutlich mehr Aufwand verbunden als bei der tendenziell eher einfachen Geldanlage in einen ETF. Oder aber du setzt deine monatliche Sparrate herauf, um so selbst mehr für deinen Ruhestand beiseite zu schaffen.

Letztlich musst du allerdings herausfinden, was dir im Ruhestand reicht und was nicht. Auf die Rente alleine würde ich mich in Anbetracht der derzeitigen Schlagzeilen jedoch nicht verlassen.

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