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Facebook legt trotz Skandalen ein hervorragendes Quartalsergebnis vor

Foto: The Motley Fool

Genau wie im letzten Quartal schien die anhaltende Debatte um Facebook (WKN:A1JWVX) keine Auswirkung auf das eigentliche Geschäft zu haben. Das riesige soziale Netzwerk legte vergangene Woche die Ergebnisse seines ersten Quartals vor. Und die soliden Zahlen gaben keinen Anlass zur Sorge. Die Fundamentalwerte sind so stark wie eh und je – trotz Datenleck und Datenschutzskandalen.

Die wichtigste Lektion ist vielleicht, dass die Nutzer unbeeindruckt sind von der Masse negativer Nachrichten in den letzten Monaten.

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Die Hauptkennzahlen

Der Gesamtumsatz stieg um 49 % auf 12 Milliarden US-Dollar. Dies wurde durch ein Wachstum von 50 % in den Werbeumsätzen getrieben. Der Zahlungs-Umsatz war gleichbleibend. Die Gesamtkosten und –ausgaben wuchsen um 39 % auf 6,5 Milliarden US-Dollar. Damit konnte Facebook seine operative Marge vergrößern. Sie beträgt nun 46 %. Der Nettogewinn stieg um 63 % auf 5 Milliarden US-Dollar bzw. 1,69 US-Dollar je Aktie.

Die mobilen Werbeanzeigen machten 91 % des Werbeumsatzes aus. Letztes Jahr waren es noch 85 %. Das ist der höchste Wert, den das Unternehmen je verzeichnet hat. Insgesamt haben mobile Anzeigen 39 Milliarden US-Dollar in den vergangenen zwölf Monaten eingebracht. Der durchschnittliche Umsatz je Nutzer (DUN) sank erneut in allen Regionen aufgrund saisonaler Faktoren, bleibt aber stark.

Region DUN*
USA und Kanada 23,59 US-Dollar
Europa 8,12 US-Dollar
Asien-Pazifik 2,46 US-Dollar
Rest der Welt 1,68 US-Dollar
Weltweit 5,53 US-Dollar

Datenquelle: Facebook. *Letztes Quartal

Die täglich aktiven Nutzer (DAUs) stiegen um 48 Millionen auf 1,45 Milliarden. In den USA und Kanada wuchs die Zahl der DAUs moderat auf 185 Millionen. Das vierte Quartal war das erste Mal, dass in Nordamerika die Zahl der DAUs sank. Das Management sah als Grund, dass der Markt sehr reif und gesättigt ist. Die Zahl der DAUs in Nordamerika sank aber nicht aufgrund des Skandals um Cambridge Analytica, der Mitte März (also fast am Ende des Quartals) bekannt wurde.

Quelle: Facebook

Die Zahl der monatlich aktiven Nutzer (MAU) wuchs um 67 Millionen auf 2,2 Milliarden. Genauso wie die DAUs konnte bei den MAUs in Nordamerika kein Schwund festgestellt werden. Stattdessen wuchs die Zahl um 2 Millionen. Der größte Teil des MAU-Wachstums wurde im internationalen Markt erzielt.

Zwei wichtige Lektionen

Zwar sehen die Kennzahlen solide aus, aber Facebook gab keinen Wert bekannt, wie viel Zeit Nutzer auf der Plattform verbracht haben. Diese Zahl wurde in der Vergangenheit häufig veröffentlicht. Während der Telefonkonferenz sagte CFO David Wehner:

“Hinsichtlich der Zeit, die Nutzer auf Facebook verbringen, geben wir keine spezifische Zahl an. Ich weise darauf hin, was Mark über Veränderungen gesagt hat, die wir machen, um Verbindungen vor Konsum zu bevorzugen. Wir sehen eine Verringerung bei verschiedenen Zeiten, wie passivem Videokonsum als Ergebnis und eine Erhöhung bei Handlungen wie Teilen. Wir optimieren unser Geschäft nicht hinsichtlich der verbrachten Zeit, sondern der Art der Qualität der Konversationen und Verbindungen.“

Die EU bereitet die Einführung seiner DSGVO in diesem Monat vor. Dies hat große Auswirkungen für Facebooks Dienste in Europa. Auch das Werbegeschäft ist beeinträchtigt. Facebook geht davon aus, dass die europäischen MAUs und DAUs im zweiten Quartal gleich bleiben oder leicht sinken. Das Management denkt aber gegenwärtig nicht, dass der Umsatz stark betroffen sein wird. Aber das Potenzial ist da. Darum schaut Facebook genau hin.

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The Motley Fool hält und empfiehlt Aktien von Facebook.

Dieser Artikel wurde von Evan Niu auf Englisch verfasst und am 26.4.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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