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Eine Optionsstrategie, die dir helfen kann, die Rendite zu steigern und gleichzeitig das Risiko zu reduzieren

Foto: Getty Images.

Im Jahr 2018 ist es schwieriger als je zuvor, einen Wettbewerbsvorteil auf dem Markt zu erlangen und hohe Renditen zu generieren.

Dank der dramatischen Fortschritte bei der Rechengeschwindigkeit und den Informationstechnologien haben Portfoliomanager und Händler jetzt Zugriff auf Daten und Informationen, die präziser, zuverlässiger und zeitnaher als je zuvor sind, sodass sie in Sekundenbruchteilen entscheiden können, welche Aktien sie kaufen, verkaufen und halten wollen.

Ganz zu schweigen davon, dass du buchstäblich mit riesigen Finanzinstituten konkurrierst, die Hunderte und Tausende von Mitarbeitern beschäftigen, die auch noch einen direkten Zugang zum Management der Unternehmen haben, in die sie investieren.

Das Ergebnis ist ein unglaublich effizienter Markt.

Doch dank der Fortschritte, die die Finanzindustrie in den letzten Jahrzehnten gemacht hat, hat der alltägliche Anleger nun auch Zugang zu neuen Anlagestrategien, die ihm helfen können, sich im Wettbewerb zu behaupten.

Dieser Vorteil ist der Handel mit Optionen oder Derivaten.

Derivate haben einen schlechten Ruf in der Finanzpresse, und das vielleicht zu Recht.

Viele Kritiker behaupten, dass Derivate übermäßig komplexe Finanzinstrumente sind, die schlecht verstanden werden und aufgrund der unregulierten Natur das Finanzsystem bedrohen und schädigen können.

Diese Kritik trifft jedoch nur teilweise zu und betrifft vor allem die Derivatekontrakte, die „außerbörslich“ gehandelt werden.

Unterdessen gibt es einige ziemlich einfache Optionsstrategien, die du in deinem Konto verwenden könntest, die nicht viel Risiko mit sich bringen, vorausgesetzt, du hast ein grundlegendes Verständnis dafür, wie Optionen funktionieren.

Die Covered-Call-Strategie

Eine Covered-Call-Strategie ist eine sehr risikoarme Strategie, bei der du eine Call-Option auf eine eigene Aktie ausgeben könntest, in der Hoffnung, eine Prämie zu erhalten.

Da der Kurs der Aktie, die du besitzt, sich deinem Zielkurs oder der Schätzung des fairen Wertes nähert, würdest du einen Call verkaufen, der den „Ausübungspreis“ gleich dem Preis hat, zu dem du deine Position gerne verkaufen würdest.

Zum Beispiel, wenn du die Aktie der Toronto Dominion Bank (WKN:852684), die am Donnerstag  mit 69,97 CAD gehandelt wurde, besitzen würdest, und du wärst mehr als glücklich, dich davon zu trennen, dann könntest du 75-Strike-Optionen verkaufen.

Wenn die Aktie über den „Ausübungspreis“ der Call-Optionen hinaus steigt, müsstest du deine Aktien zum Ausübungspreis verkaufen; wenn die Aktie den Ausübungspreis nicht überschreitet, erhältst du den gesamten Wert der Prämie, die du für den Call bekommst, sofern du ihn bis zum Verfall hältst.

Im Gegensatz dazu gibt es noch Call-Optionen, bei denen du die Aktie gar nicht besitzt. Da das aber ein extrem riskantes Unterfangen ist und nur von erfahrenen Veteranen versucht werden sollte, ist ein gedeckter Call wie oben beschrieben die bessere Strategie und wird tatsächlich als sehr konservativ angesehen.

Fazit

Wie du siehst, haben Optionsverträge mehrere Merkmale, die ein sehr sorgfältiges und detailliertes Verständnis erfordern.

Bevor du beginnst, müsstest du dich zunächst mit einem registrierten Finanzberater in Verbindung setzen und herausfinden, ob diese Strategie für dich geeignet ist.

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Dieser Artikel wurde von Jason Phillips auf Englisch verfasst und wurde am 19.4.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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