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Bitcoin-Erholungsrally um 43 %: Nicht zu früh freuen

Foto: Getty Images

Noch vor kurzem sah es nicht gut für die Kryptowährung Bitcoin aus, doch jetzt gibt es eine erneute Erholungsrally.

Schauen wir einmal, wie stark die Erholung des Kurses ist und ob es gute Gründe gibt, jetzt einzusteigen.

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Das Stehaufmännchen Bitcoin

Das Jahr begann wirklich brutal für Bitcoin. Zwischenzeitlich hatte die Währung ungefähr ein Drittel an Wert verloren. Die Erholung im März hielt auch nicht lange an.

Doch in den letzten Wochen konnte Bitcoin dann zuerst die Tiefstkurse aus dem Februar grob halten, um dann in den letzten zwei Wochen eine kräftige Erholungsrally zu starten. Von ungefähr 6.600 US-Dollar konnte der Kurs am Mittwochmorgen auf über 9.400 US-Dollar steigen.

Dieser Kurssprung entspricht einem Anstieg von ungefähr 43 %. Das ist eine beeindruckende Erholungsrally und wird bei einigen Fans der Kryptowährung die Hoffnung auf eine Rückkehr zu Kursgewinnen wecken. Doch es ist fraglich, wie viel Substanz der letzte Kursanstieg hat.

Unklare Auslöser

Letztendlich ist nicht ganz eindeutig, was den Anstieg des Bitcoin-Kurses ausgelöst hat. Vielleicht hat es schon gereicht, dass die negative Stimmung ein wenig nachgelassen hat.

Wer nach konkreten Gründen sucht, kann darauf hinweisen, dass die britische Großbank Barclays ihre Kryptodienstleistungen ausbauen will. Nachdem kürzlich eine Kooperation mit der Kryptohandelsplattform Coinbase in die Wege geleitet wurde, liebäugelt die Bank nun anscheinend mit einem eigenen Handelsdesk für Kryptowährungen.

Bitcoin-Fans stürzen sich auf jede Nachricht, die danach aussieht, als ob Bitcoin sich als Währungsalternative etabliert, denn nur so könnten rein theoretisch die bereits hohen Preise und noch höheren Kursziele irgendwann gerechtfertigt sein.

Die Negativnachrichten scheinen ausgeblendet zu werden

Die Nachrichten der letzten Wochen waren aber keineswegs alle positiv. Die amerikanische Bank Morgan Stanley hat kürzlich berechnet, dass selbst zu aktuellen Kursen das Mining von Bitcoin nur knapp profitabel ist, da es solche riesigen Mengen Strom verschlingt.

Außerdem hat sich nun auch Indien in die lange Liste der Nationen, die Bitcoin stark regulieren wollen, eingereiht. Die indische Zentralbank hat es Finanzdienstleistern untersagt, Geschäfte mit Kryptowährungen zu machen. Asien war stets eine wichtige Keimzelle für den Bitcoin-Markt.

Auch einige Unternehmen wurden zuletzt skeptischer. Der Online-Bezahldienst Stripe akzeptiert seit dieser Woche keine Bitcoin-Zahlungen mehr, da die Nutzung der Kryptowährung zuletzt immer umständlicher wurde. Auch Reddit hat vor wenigen Wochen Bitcoin als Bezahlmöglichkeit gestrichen, da es Probleme beim Bezahlvorgang gab, dabei gehörte Reddit zu den Bitcoin-Pionieren.

Es mag also sein, dass es zuletzt ein paar positive Nachrichten zu den Absichten in Bezug auf die Nutzung von Kryptowährungen gab, aber ansonsten gab es eigentlich keine wirklichen Anzeichen, dass sich Bitcoin langfristig als Zahlungsmittel durchsetzen kann.

Ein Kursanstieg verändert oft nur die Wahrnehmung

Ein Kursanstieg muss nicht zwangsläufig die Realität widerspiegeln. Gerade bei spekulativen Investments wie Bitcoin steckt dahinter oft nur eine Änderung in der Positionierung der Marktteilnehmer, die keine besonders guten Gründe hat.

Was aber nach einem Kursanstieg passiert, ist, dass sich die Wahrnehmung stark verändert. Plötzlich wird jede noch so kleine positive Nachricht auf die Goldwaage gelegt. Wer schon vorher Gründe für eine bevorstehende Rally genannt hat, sieht sich plötzlich bestätigt.

Dabei sind Erholungsphasen auch bei dem Platzen einer Blase völlig normal. Ein zwischenzeitlicher Kursanstieg, wie man ihn zuletzt bei Bitcoin gesehen hat, ist auf dem Weg nach unten eher die Regel als die Ausnahme.

Ein rationales Abwegen der Zukunftsaussichten lässt nicht unbedingt darauf schließen, dass die Erholung des Bitcoin-Preises besonders viel Substanz hat.

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Marlon Bonazzi besitzt keine der erwähnten Kryptowährungen. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Kryptowährungen.

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