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Warren Buffetts überraschendes Bitcoin-Geständnis (und was man daraus lernen kann)

Foto: The Motley Fool, Matt Koppenheffer

Warren Buffett sagte bereits im Januar, dass die Aufregung über Krypto-Währungen ein „schlimmes Ende“ finden würde.

Er machte auch keinen Hehl daraus, da er es auf CNBC sagte. Er schwafelte auch nicht über die Aussichten. Er sagte, dass das „schlimme Ende“ würde „fast sicher“ kommen.

Wenn du das eine Vorhersage nennen willst, dann sieht Buffett im Moment ziemlich schlau aus. Am 10. Januar, als Buffett auf CNBC war, handelte Bitcoin mit über 14.000 US-Dollar. Heute sind es nur noch etwas mehr als 8.000 US-Dollar, und das erst nach einer Erholung, bevor der Kurs bis auf 7.000 US-Dollar gefallen war.

Das ist schon ein steiler Abfall. Aber ich glaube nicht, dass dies das „schlimme Ende“ ist, von dem Buffett sprach. Ich denke, er erwartet, dass der Preis für Bitcoin und andere Kryptowährungen weiter fallen wird.

Aber das – das „böse Ende“ – ist auch nicht das, was mich an Buffetts Krypto-Kommentaren am meisten interessiert.

Warum Buffett so schlau ist

Man könnte denken, wenn Buffett so bärisch auf Kryptowährungen ist, dass er einen Weg finden würde, gegen sie zu wetten. Mit den finanziellen Möglichkeiten von Berkshire Hathaway sollte er doch in der Lage dazu sein.

Der Moderator der Fernsehsendung dachte dasselbe und fragte Buffett.

„Wir besitzen keine, wir haben keine, wir werden nie eine solche Position haben.“

Das war Buffetts Antwort. Aber es wird noch viel besser. Hier ist, was er sonst noch zu sagen hatte:

„Ich bekomme genug Ärger mit Dingen, von denen ich denke, dass ich etwas davon verstehe.“ Warum in aller Welt sollte ich für oder gegen etwas wetten, von dem ich nichts weiß?“

Offensichtlich lächerlich

Für manche mag es lächerlich erscheinen, dass Buffett so etwas sagt. Er ist angeblich einer der klügsten Finanzköpfe der Welt, und er sagt, dass er nichts über Kryptowährungen weiß – eines der größten Themen in der Finanzwelt in den letzten Jahren.

Anleger, die mit Buffett vertraut sind, werden von diesem Kommentar jedoch nicht überrascht sein.

Buffett ist bekannt für seinen „Kompetenzkreis“. Das heißt, sein strikter Fokus auf Investitionen im Bereich dessen, was er verstanden hat. Es ist genau diese Disziplin, die ihn davon abhielt, in die verrückten, verlustbringenden Unternehmen der Internetblase zu investieren oder während der Finanz- und Immobilienblase auf suspekte Schuldtitel zu setzen.

Was sollen wir dann von seinen Kommentaren halten? Das sind Meinungen. Als hochangesehener Milliardär ist es nur natürlich, dass die Öffentlichkeit wissen will, was Buffett über eine Vielzahl von Dingen denkt. Und Buffett erzählt ja auch gerne.

Aber hier ist der kritische Punkt: Nicht jede Buffett-Meinung hat etwas mit seinen Investitionen zu tun.

Tatsächlich ist der Kompetenzkreis von Buffett im Laufe der Jahre relativ klein geblieben. So viele der Meinungen, die man von ihm hört, sind nur…. Meinungen.

Würdest du darauf wetten?

Die Lektion für uns liegt auf der Hand. Jeder von uns kann zu einer Vielzahl von Dingen eine Meinung haben. Aber die meisten dieser Meinungen sind nicht recherchiert (oder kaum recherchiert) und unverifiziert.

Wir haben ein Recht auf solche Meinungen, aber wir wären geradezu dumm, basierend darauf zu investieren.

Deshalb ist es wichtig, dass du brutal ehrlich zu dir selbst bist. Kenne die Bereiche und Branchen, die du verstehst, recherchiert hast und in denen du Erfahrung hast. Zusätzlich solltest du wissen, worüber du weniger gut Bescheid weißt.

Rede auch mit Freunden in der Kneipe. Aber investiere nur auf der Grundlage der Dinge, die in deinem Kompetenzbereich liegen.

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Matt besitzt Anteile an Berkshire Hathaway. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Berkshire Hathaway. Matt besitzt keine Krypto-Währungen.

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