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Warum Booking Holdings das Rennen um die Sharing Economy gewinnen wird

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Die Aktie der Booking Holdings (WKN:766054), die bis vor Kurzem noch unter dem Namen Priceline Group firmierte, ist seit Jahren ein beständiger Gewinner. Booking Holdings und sein Portfolio voller reisebezogener Websites haben die Branche seit Jahren mitgestaltet. Die sich wandelnden Konsumtrends schaffen jedoch die „Sharing Economy“ und neue, aufstrebende Konkurrenten, die diesen Trend ausnutzen, könnten eine Bedrohung darstellen.

Was ist die „Sharing Economy“?

Wenn du schon einmal einen Taxidienst wie Uber genutzt oder eine Unterkunft auf Airbnb gebucht hast, hast du an der Sharing Economy teilgenommen. Der Gedanke dahinter ist einfach: Wenn du Eigentum hast, das du nicht ausreichend nutzt, wie ein Haus, ein Schlafzimmer, ein Büro, ein Auto oder sogar Kleidung, gibt es wahrscheinlich eine Anwendung, mit der du es mit jemand anderem teilen kannst. „Sharing“ verwandelt Besitz in Dienstleistungen, die es den Besitzern ermöglichen, etwas Geld zu verdienen, wenn sie ihren Besitz nicht benötigen, und den Nutzern die Möglichkeit geben, einen Gegenstand auf Abruf zu nutzen, ohne selbst einen großen Kauf tätigen zu müssen.

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Das ist kein neues Konzept. Seit Jahrtausenden teilen sich die Menschen Dinge. Wieso ist es jetzt eine große Sache? Die Sharing-Wirtschaft ist in letzter Zeit schnell gewachsen, zum großen Teil angetrieben durch die technisch versierte Generation der Millennials, also die rund 80 Millionen Menschen, die in den USA zwischen Anfang der 80er- und Ende der 90er-Jahre geboren wurden – das sind viele Kinder, deren Zahl sogar die einflussreiche „Baby Boomer“-Generation übertrifft. Deshalb üben ihre Präferenzen und Entscheidungen eine große Macht auf die Wirtschaft aus und das „Teilen“ ist einer der kommenden Trends in diesem Zusammenhang.

Was ist mit Booking?

Uber und Airbnb sind noch nicht einmal ein Jahrzehnt alt, haben aber bereits Marktbewertungen im zweistelligen Milliardenbereich. Mit einer Marktkapitalisierung von 100 Mrd. US-Dollar bleibt Booking weiterhin führend, aber einige Geschäftsfelder sind zweifellos von der Sharing-Wirtschaft betroffen. Beispielsweise haben sich die gebuchten Mietwagentage, angeführt von der Website Rentalcars.com, in den letzten beiden Quartalen auf ein mageres einstelliges Wachstum verlangsamt. Unterdessen sind Uber und andere Mitfahrgelegenheiten auf der ganzen Welt wie Unkraut gewachsen und haben die Art und Weise, wie die Menschen sich fortbewegen, verändert.

Allerdings wurde Booking durch die Sharing Economy auch positiv beeinflusst. Die größte Marke in diesem Bereich, Booking.com, gab gerade bekannt, dass man jetzt mehr als fünf Millionen Häuser, Wohnungen und andere „einzigartige Unterkünfte“ auf der Website gelistet habe. Damit liegt Booking vor den vier Millionen Immobilien, die nach den letzten Zahlen bei Airbnb gelistet sind, und das trug dazu bei, dass der Anbieter die Zahl der angebotenen Übernachtungsgelegenheiten im Jahr 2017 um 21 % steigern konnte.

Warum Booking gewinnt

Booking Holdings ist ein großes Unternehmen, das aber weiterhin zweistellig wächst. Es ist weltweit führend bei Reisen und Unterkünften und hat Schritte unternommen, um die Sharing Economy zu nutzen und seinen Vorsprung zu halten. Das Unternehmen hat auch eine Erfolgsbilanz bei der Erweiterung seiner Plattform um verwandte Dienstleistungen wie z. B. die Verwaltung von Restaurantreservierungen und experimentiert mit Reservierungen von Reiseerlebnissen (wie z. B. Touren oder Museumsbesuchen), ähnlich wie Airbnb sie Ende letzten Jahres eingeführt hat. Die Idee des Managements ist es, Booking zum zentralen Planer für den gesamten Urlaub zu machen, wobei die Breite seines Angebots eine sinnvolle Ergänzung sein könnte.

Booking Holdings hat keine Zeit dabei vergeudet, sich auf die sich ändernden Verbraucherpräferenzen einzustellen. Disruptive Konkurrenten werden immer größer, aber da immer mehr Reisende die Technologie nutzen, um ihren Besitz miteinander zu teilen und neue Dinge zu erleben, ist das Unternehmen gut positioniert, um sein Geschäft weiter auszubauen.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Booking Holdings.

Dieser Artikel wurde von Nicholas Rossolillo auf Englisch verfasst und am 15.04.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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