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Wird Apple Intel aus dem iPhone streichen?

Foto: Getty Images

Der Analyst Jim McGregor von Tirias Research merkte im Gespräch mit EETimes an, dass der Chip-Riese Intel (WKN:855681), dessen Mac-Prozessor-Geschäft mit Apple (WKN:865985) als gefährdet gilt, irgendwann das iPhone-Geschäft verlieren könnte.

„Intel wird wahrscheinlich auch Apples Modemgeschäft verlieren, sobald Apple ein Modem in die  mobilen SoCs (System auf einem Chip) integriert hat“, sagte McGregor. Er glaubt auch, dass Apple im Jahr 2020 ein Modem in die Prozessoren der A-Serie integrieren wird – etwa dann, wenn Apple plant, zumindest einige seiner Macs auf intern entwickelte Prozessoren umzustellen.

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Lass uns die Wahrscheinlichkeit dieser Entwicklung sowie die möglichen Auswirkungen auf das Geschäft von Intel besprechen.

Apple kann das, aber werden sie das auch tun?

Die Integration eines zellularen Basisbandprozessors in den Hauptanwendungsprozessor hat klare Vorteile. Eine solche Integration bedeutet weniger Komponenten auf der Logikplatine des Smartphones, was zu einer besseren Akkulaufzeit (da ein größerer Akku in das Telefon gesteckt werden kann) oder zu niedrigeren Kosten führen kann.

Da Apple ein Premium-Smartphone-Anbieter ist und die Akkulaufzeit ein wichtiges Verkaufsargument ist, denke ich, dass sich Apple für die erhöhte Akkulaufzeit entscheiden würde.

Darüber hinaus könnte Apple durch die Integration Energieeffizienzsteigerungen (welche die Akkulaufzeit weiter erhöhen würden) realisieren.

Die Nachteile liegen vor allem in den Risiko- und Entwicklungskosten. Die Integration eines LTE-Modems in den Hauptprozessor wäre riskant, da die Entwicklung des Anwendungsprozessors entscheidend davon abhängt, dass Apples internes Modemteam konsequent im Zeitplan bleibt. Wenn sie das nicht schaffen, könnte Apples gesamter iPhone-Produktzyklus durcheinander gebracht werden.

Dieses Risiko wird jedoch geringer, da Apple Erfahrung in der Entwicklung modernster Modems sammelt.

Apple würde auch erhebliche Entwicklungskosten verursachen, da das Unternehmen die Modems entwickelt und weltweit für die Mobilfunkanbieter qualifiziert. Im Moment kann sich Apple auf zwei qualifizierte Modemanbieter – Qualcomm (WKN:883121) und Intel – verlassen, um diese Probleme zu lösen.

Jetzt kann Apple es sich leisten, viel Geld für Forschung und Entwicklung auszugeben – und das tut das Unternehmen auch! Das Forschungs- und Entwicklungsbudget von Apple erreichte im Geschäftsjahr 2017 fast 12 Milliarden US-Dollar (gegenüber 10 Milliarden US-Dollar im Geschäftsjahr 2016 und nur 8,1 Milliarden US-Dollar im Geschäftsjahr 2015). Wenn Apple die Ressourcen für den Bau eigener Modems einsetzen will, sollte das ohne große Probleme möglich sein (vorausgesetzt, Apple stellt die richtigen Leute ein und die Teams werden gut geführt).

Wenn Apple tatsächlich darauf abzielt, die Intel-Modems bis 2020 zu ersetzen, sollten die Teams voll besetzt sein und an zukünftigen Modems arbeiten, während wir hier sprechen.

Auswirkungen auf Intel

Sollte Apple irgendwann zu selbst entwickelten Mobilfunklösungen übergehen, wären die Auswirkungen auf Intel wahrscheinlich erheblich. Intels Modemverkäufe an Apple scheinen heute in der Größenordnung von 1 Milliarde US-Dollar pro Jahr zu liegen, wobei diese Zahl deutlich ansteigen wird, wenn die Gerüchte wahr sind, dass Apple Intel ausschließlich im 2018er iPhone verwenden wird.

Ich schätze, das Gesamtrisiko für Intels Geschäft liegt in der Größenordnung von 2 Milliarden US-Dollar. Intel würde ein solcher Verlust wehtun, aber er wäre nicht katastrophal. Allerdings hängt Intels Modemgeschäft fast ausschließlich von den Modemverkäufen an Apple ab, und wenn sich diese Abhängigkeit in den kommenden Jahren nicht deutlich verringert (was Intel offensichtlich versucht), ist die Lebensfähigkeit von Intels Bemühungen um die Entwicklung von Mobilfunkmodems ernsthaft gefährdet.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Apple. The Motley Fool besitzt Qualcomm und besitzt die folgenden Optionen: Long Januar 2020 $150 Calls auf Apple, Short Januar 2020 $55 Calls auf Apple. The Motley Fool empfiehlt Intel.

Dieser Artikel wurde von Ashraf Eassa auf Englisch verfasst und am 15.04.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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