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Münchener Rück vor der Dividende: Schnell noch zugreifen?

Foto: Getty Images

Am 25.04.2018 findet in diesem Jahr bei der Münchener Rück (WKN: 843002) die Hauptversammlung statt. Spannend ist dieser Termin für alle Dividendenjäger, weil direkt im Anschluss an diese die Ausschüttung für das Geschäftsjahr 2017 getätigt wird. Ein Datum, dass sich gewiss so mancher Investor rot im Kalender angestrichen hat.

Vielleicht überlegt der eine oder andere Einkommensinvestor aber im Moment noch, ob er oder sie diese Dividende auf den letzten Drücker abgreifen möchte. Lass uns daher mal überlegen, was dafür und was dagegen sprechen könnte.

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Die Dividende

Doch zunächst lass uns einen Blick auf das werfen, was die Münchener Rück allen Interessierten aus Dividendensicht denn überhaupt zu bieten hat.

Für das Geschäftsjahr 2017 wird voraussichtlich eine Dividende auf Vorjahresniveau in Höhe von 8,60 Euro je Anteilschein ausgeschüttet. Beim derzeitigen Kurs in Höhe von 191,95 Euro können Dividendenjäger derzeit folglich eine Dividendenrendite von 4,48 % bekommen.

Interessant ist die Dividende jedoch vornehmlich, weil sie als eine der sichersten in unserem heimischen Leitindex, dem DAX, gilt. Bereits seit 1969 wurde die Höhe der Ausschüttung nämlich nicht mehr gekürzt. Im nächsten Jahr wird die Münchener Rück daher aller Voraussicht nach ein halbes Jahrhundert an ungekürzten Dividenden vorweisen können.

Hinzu kommt ein moderates Dividendenwachstum über die letzten Jahre. In einem Zeitraum von zehn Jahren stieg die Ausschüttungshöhe beispielsweise von 5,50 Euro auf die besagten 8,60 Euro an. Das entspricht einem durchschnittlichen jährlichen Zuwachs von rund 4,57 %.

Soweit so gut zur Dividende.

Das letzte Jahr als Musterexemplar für das Investitionsrisiko

Bedenken sollten alle Interessierten allerdings auch, dass das Rückversicherungsgeschäft so seine Tücken aufweisen kann. Als exemplarisch für dieses Manko erwies sich das letzte Geschäftsjahr 2017, wo ein unwetterträchtiger Herbst jegliche Prognosen schnell zunichtemachte.

Starke Naturkatastrophen, Unwetter und dergleichen können prinzipiell schnell zu verheerenden Auswirkungen im Zahlenwerk der Rückversicherer führen. Das kann die Aktienkurse der Unternehmen dann zumindest kurzweilig mal belasten. Ein grundsätzliches Geschäftsrisiko, dessen sich alle Investoren definitiv bewusst sein sollten.

Die weiteren Aussichten

Nichtsdestoweniger könnte gerade im Moment dieses eher zum Vergessen geeignete Geschäftsjahr 2017 langfristig wieder an der Erfolgsschraube der Münchener Rück drehen.

Das verheerende Unwetterjahr 2017 könnte nämlich langfristig gesehen wieder zu steigenden Prämien im Rückversicherungsgeschäft führen. Etwas, das in weiter Ferne schien, vor allem, da auch externe Akteure wie Hedgefonds versucht haben, am Rückversicherungssegment mitzuverdienen.

Da sich so mancher mutiger externe Investor hier womöglich endgültig die Finger verbrannt hat, könnte der Preiskampf in den nächsten Jahren wieder deutlich abflachen. Wer weiß, vielleicht haben die Hurrikans des letzten Herbsts daher auf langfristige Sicht eine lange benötigte preisbereinigende Wirkung für alle Rückversicherer. Zu denen die Münchener Rück ja nun mal auch zählt.

Foolisher Schlussstrich

Unterm Strich war das letzte Geschäftsjahr 2017 somit alles andere als ein von Erfolg gekröntes Jahr. Dennoch kann die Münchener Rück gewiss mit so einigem aufwarten, das durchaus seine Reize besitzen könnte.

Zum einen wäre hier die relativ ansehnliche, hohe und vor allem stabile Dividende, an der schon viele Einkommensinvestoren innerhalb der letzten Jahre und Jahrzehnte ihre Freude hatten. Zum anderen natürlich die langfristige Aussicht darauf, dass langfristig steigende Prämien das künftige Zahlenwerk wieder ankurbeln könnten.

Wer folglich an diesen Wandel glaubt und auf der Suche nach einem sehr zuverlässigen Dividendenzahler ist, der könnte die Münchener Rück gewiss einmal näher unter die Lupe nehmen.

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Vincent besitzt Aktien der Münchener Rück. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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