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Das Geheimnis, fast jeden im Markt zu übertreffen

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Wenn du beim Investieren gut abschneiden willst, gibt es einen Unterschied, den du kennen solltest: Investitionsgewinne sind nicht gleich Investorengewinne. Verwirrt? Lies weiter.

Achtung Lücke!

Der Begriff “Verhaltenslücke” wurde von dem Finanzplaner und Autor Carl Richards geprägt. Er erklärt, warum die Gewinne von Investoren häufig niedriger ausfallen als die Gewinne, die in der Finanzpresse zu finden sind.

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Investitionsgewinne beziehen sich auf die historische Wertentwicklung einer Aktie, eines Fonds oder eines Indexes wie den DAX. Mit einem Fond, der genau diese Anlage abbildet und nichts weiter tut, wären wir sehr nahe an den Investitionsgewinnen (du darfst die Brokergebühren, Steuern und Fehler beim Einschätzen der Entwicklung nicht vernachlässigen).

Die Investorengewinne sind die Gewinne, die durch aktive Investoren erwirtschaftet werden. Diese sind in der Regel deutlich kleiner als die Investitionsgewinne, da der durchschnittliche Marktteilnehmer emotionale Entscheidungen trifft.

Wir neigen dazu, eher Aktien zu kaufen, die steigen und nicht fallen. Wir kaufen also das, was gerade beliebt ist und vermeiden (oder verkaufen) das, was unbeliebt ist. Und wir fühlen uns dabei noch zuversichtlich, wenn wir uns so verhalten.

Das ist verständlich, aber leider unlogisch. Waren Buffet sagte, wenn Aktien Hamburger wären, wären wir erfreut, wenn der Preis fällt (falls wir Hamburger gern essen). Dass wir uns schlecht fühlen, wenn eine Aktie im Wert sinkt, zeigt unser dilettantisches Verständnis vom Investieren.

Als Menschen haben wir zudem ein Problem damit, nichts zu tun. Aufgrund der ununterbrochenen Nachrichtenflut ist das vielleicht verständlich. Wenn die Kommentatoren die möglichen Folgen eines Handelskrieges diskutieren, ist es verständlich, dass Investoren überreagieren. Dies gilt besonders, wenn sie auf die Rente zusteuern. Die Neigung zu handeln, hat uns vor Tausenden Jahren geschützt. Aber für das Investieren kann es ein Hindernis sein.

Jetzt wissen wir also, dass unsere Gewinne dazu neigen, deutlich niedriger zu sein als sie es könnten. Was können wir dagegen tun?

Hände weg!

Die vielleicht wichtigste Lektion, die du lernen musst, um deine Investitionsergebnisse zu verbessern, ist, so wenig wie möglich zu tun. Du kannst getrost 99 % der Dinge ignorieren, die heute passieren, wenn du Jahrzehnte lang in eine Aktie investieren willst.

Je häufiger du dein Portfolio umschichtest, desto größer ist die Gefahr, dass du deine möglichen Gewinne schmälerst. Abgesehen von den ab und zu vorkommenden Gewinnmitnahmen und dem neu ausbalancieren der Aktien gibt es fast keinen Grund zu handeln, solange sich deine finanziellen Ziele nicht geändert haben und du noch lange investiert bleiben willst. Wenn du anstrebst, die gleichen Gewinne wie der Markt zu erzielen, solltest du einfach einen Fonds kaufen, der den Index abbildet – fertig!

Wenn du dir selbst nicht vertraust und Angst hast, beim nächsten Bärenmarkt die Nerven zu verlieren, dann solltest du Rat bei einem Finanzberater suchen. Dessen Gebühren zehren einen beachtlichen Teil deiner Gewinne auf, aber vielleicht weniger, als wenn du mit deiner Angst und Gier allein bist.

Erfolg im Aktienmarkt bedeutet nicht notwendigerweise, die Aktien zu wählen, die die größte Wertsteigerung haben. Es geht darum, dich zu kennen und zu lernen, dein Verhalten zu steuern. Wenn du das kannst, dann hast du gute Chancen, die meisten Leute zu übertreffen, die das nicht können.

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Dieser Artikel wurde von Paul Summers auf Englisch verfasst und am 7.4.2018 auf Fool.co.uk veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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