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3 Lieferanten von Apple verlieren Geschäft

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Lieferant von Apple (WKN:865985) zu sein, kann ein zweischneidiges Schwert sein. Da Apple sehr erfolgreich ist, kann der Gewinn von Apple-Aufträgen alles sein – von einem soliden Umsatzanstieg (üblicherweise bei bereits großen und erfolgreichen Lieferanten) bis hin zu einem fundamentalen Game-Changer (im Fall kleiner Anbieter).

Da Apple von seinen Zulieferern viel verlangt und dafür bekannt ist, Technologien aggressiv im eigenen Unternehmen zu entwickeln, ist der Umsatz von Apple im Allgemeinen nicht so „langlebig“ wie der von anderen, weniger leistungsstarken Kunden.

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Zu diesem Zweck möchte ich auf drei Apple-Lieferanten eingehen, die Gefahr laufen, in den kommenden Jahren bedeutende Aufträge zu verlieren: Intel (WKN:855681), Qualcomm (WKN:883121) und Dialog Semiconductor (WKN:927200).

1. Intel

Am 2. April meldete Bloomberg, dass das Apple-Management eine Initiative, bekannt als Kalamata, ins Leben gerufen hat, um Intel-basierte Prozessoren in Apples Mac-Computern durch selbst entwickelte Prozessoren zu ersetzen.

Die Umstellung wird frühestens im Jahr 2020 beginnen, sodass bei Intel die Auswirkungen dieses Übergangs frühestens in einigen Jahren spürbar sein werden. Wenn jedoch alles so läuft, wie es jetzt aussieht, steht Intel vor dem Problem, etwa 3 Milliarden US-Dollar an jährlichem Einkommen zu verlieren, wenn Apple die Intel-Prozessoren bei seinen Mac-Produkten vollständig ersetzt.

Wenn man bedenkt, dass Intel im Jahr 2017 einen Umsatz von 62,8 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet hat und im Jahr 2018 noch mehr als das erwartet wird, wird der Verlust von Apple sicherlich wehtun.

2. Qualcomm

Seit Jahren vertraut Apple auf Qualcomm als exklusiven Anbieter von Mobilfunkmodems in seinen iPhone- und iPad-Produktlinien. Ab 2016 verlagerte Apple einen beträchtlichen Teil seiner Modembestellungen jedoch von Qualcomm zu Intel.

Obwohl Apple seine Aufträge während des iPhone-7-Produktzyklus sowie des aktuellen iPhone 8-/iPhone-X-Produktzyklus zwischen Qualcomm und Intel aufgeteilt hat, glaubt KGI-Securities-Analyst Ming-Chi Kuo – ein Analyst mit einer starken Erfolgsbilanz bei der Veröffentlichung von Informationen über zukünftige Apple-Produkte –, dass Qualcomm vollständig aus den iPhone-Modellen verbannt wird, die später in diesem Jahr eingeführt werden, wobei Intel die Gesamtheit der Bestellungen gewinnen soll.

Genauso wie Intel beim Mac wird sich für Qualcomm der Verlust des Restes vom iPhone-Modemgeschäft wahrscheinlich nicht als lähmender Schlag erweisen, aber er wird dennoch schmerzen.

3. Dialog Semiconductor

Ein weiterer Chip-Hersteller, der sich potenziell auf der Abschussliste befindet, ist Dialog Semiconductor. Dialog Semiconductor produziert Power-Management-Chips für Apples iPhones und andere Produkte. Solche Chips beeinflussen die Energieeffizienz eines mobilen Gerätes.

Nikkei Asian Review meldete vor einiger Zeit, dass Apple seinen eigenen Power-Management-Chip entwickelt, um die derzeit von Dialog Semiconductor hergestellten Chips zu ersetzen. Es gibt auch einige ziemlich klare Hinweise direkt von Apple, dass das Unternehmen tatsächlich an einem solchen Chip arbeitet.

Dialog Semiconductor geht davon aus, dass Apple bis zum Jahr 2020 (laut Reuters) weiterhin Power-Management-Chips liefern wird, sodass ein massiver Umsatzrückgang für das Unternehmen nicht unmittelbar bevorsteht. Allerdings scheint es unvermeidlich, dass Apple Dialog zugunsten einer Inhouse-Lösung den Rücken kehrt.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Apple.

The Motley Fool besitzt und empfiehlt Apple. The Motley Fool besitzt Aktien von Qualcomm und hat folgende Optionen: Long Januar 2020 $150 Calls auf Apple, Short Januar 2020 $55 Calls auf Apple.

The Motley Fool empfiehlt Intel.

Dieser Artikel von Ashraf Eassa erschien am 05.04.18 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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