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3 Dinge, die man über das Gaming-Geschäft von NVIDIA wissen sollte

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Am 27. März veranstaltete der Grafikriese NVIDIA (WKN:918422) den jährlichen Analystentag. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurden die Gesamtstrategie des Unternehmens sowie wichtige Informationen zu den einzelnen Geschäftsbereichen vorgestellt.

Das größte Geschäftssegment von NVIDIA, sowohl in Bezug auf den Umsatz als auch auf die gesamte Bruttomarge, ist das Spielegeschäft.

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Der größte Teil der Gaming-Einnahmen von NVIDIA stammt aus dem Verkauf von Grafikprozessoren (GPUs), die das Rendern von realistischen 3D-Spielen auf PCs beschleunigen. Vor kurzem ist das Unternehmen jedoch als Prozessorlieferant für die Nintendo Switch Handheld-Konsole bestätigt worden.

Hier sind drei wichtige Dinge über das Gaming-Geschäft von NVIDIA, die das Unternehmen bei der Präsentation am Analystentag hervorgehoben hat.

1. Wachsende Stückzahlen und durchschnittliche Verkaufspreise

Das Gaming-Geschäft von NVIDIA verzeichnete im abgelaufenen Geschäftsjahr (2018) ein deutliches Wachstum von 36 % gegenüber dem Vorjahr.

Dieses Wachstum wurde laut NVIDIA sowohl durch den Anstieg der Stückzahlen als auch durch die durchschnittlichen Verkaufspreise der GPUs, die unter der Marke GeForce verkauft werden, angetrieben. In den letzten fünf Jahren verzeichnete NVIDIAs Spielegeschäft eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (CAGR) von 29 %.

Die durchschnittlichen Verkaufspreise für die Grafikprozessoren erhöhnten sich um 11 % (weil die die Gaming-Kunden immer mehr High-End-Grafikprozessoren kauften), und die Auslieferungen von Grafikprozessoren erreichten im gleichen Fünfjahreszeitraum einen beachtlichen Wert von 15 % CAGR.

2. Die Grafikarchitektur hat noch Luft nach oben

NVIDIA hat auch einige Informationen über die Grafikarchitektur, die im aktuellen GeForce Grafikprozessor installiert ist. Laut NVIDIA verwenden nur 30 % der Spieler die GeForce-Grafikprozessoren, die auf der neuesten Grafikarchitektur, bekannt als Pascal, basieren. Siebzig Prozent von ihnen verwenden GeForce-Prozessoren der älteren Generation.

Zum Vergleich: NVIDIAs Pascal-basierte Grafikprozessoren kamen vor fast zwei Jahren auf den Markt.

NVIDIA möchte damit zeigen, dass das Unternehmen in den kommenden Quartalen noch eine große Chance hat, die jetzigen GeForce-Anwender zu einem Upgrade auf Pascal-basierte Produkte zu bewegen.

In letzter Zeit war es für die Spieler schwierig, Pascal-basierte Grafikkarten zu erschwinglichen Preisen zu bekommen, da die Nachfrage nach Grafikkarten für den Einsatz im Krypto-Mining explodierte.

Die Nachfrage nach Grafikkarten für den Einsatz im Krypto-Mining scheint zu sinken, da die Preise für Kryptowährungen wie Ethereum sinken, sodass es für die Spieler bald einfacher sein könnte, Pascal-basierte Grafikkarten zu Standardpreisen zu kaufen, was letztlich die Verbreitung von Pascal innerhalb der installierten GeForce-Gamer-Basis erhöht.

3. Spielen wird immer anspruchsvoller

NVIDIA sagt, dass der durchschnittliche Verkaufspreis von GeForce-basierten Grafikkarten im Geschäftsjahr 2018 bei 200 US-Dollar lag – gegenüber 160 US-Dollar im Geschäftsjahr 2015. Dieser durchschnittliche Preisanstieg ist zweifellos auf die weiter steigenden Leistungsanforderungen der neuesten 3D-Videospiele zurückzuführen.

NVIDIA profitiert natürlich davon, dass Spiele immer anspruchsvoller werden, und zitiert sogar Technologien wie 4K-Displays, Virtual Reality und die Echtzeit-Ray-Tracing-Technologie, die von den Spieleentwicklern übernommen werden sollen.

Je realistischer und anspruchsvoller die Spiele werden, desto wahrscheinlicher ist es, dass die Gamer Luxus-Grafikkarten von NVIDIA kaufen wollen, um sicherzustellen, dass sie Spiele in höherer Qualität problemlos spielen können.

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The Motley Fool besitzt Aktien und empfiehlt Nvidia.

Dieser Artikel wurde von Ashraf Eassa auf Englisch verfasst und am 1.4.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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