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Eine Umfrage zeigt, warum Netflix sich keine Sorgen um den Wettbewerb machen muss

Foto: The Motley Fool.

Wenn du wie die meisten Amerikaner bist, bist du Abonnent eines Streaming-Dienstes.

Eine kürzlich von Deloitte durchgeführte Umfrage zu den digitalen Medientrends ergab, dass 55 % der amerikanischen Haushalte einen oder mehrere Streaming-Dienste abonnieren, wobei zum ersten Mal mehr als die Hälfte der Amerikaner Streaming-Kunden sind. Im Jahr 2009 waren es nur 10 %.

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Das war nicht die einzige gute Nachricht für Netflix (WKN:552484) und seinesgleichen. Basierend auf den Ergebnissen der Umfrage sollte das jede Menge Wachstum für Streaming-Dienste bieten, da immer mehr Amerikaner erkennen, dass sie einen deutlich besseren Wert als herkömmliche Pay-TV-Optionen bieten; Kunden zahlen in der Regel auch für mehr als einen Dienst. Lass uns einige der wichtigsten Erkenntnisse aus der Studie besprechen.

1. Die Kunden zahlen für mehrere Dienste

Der Streaming-Bereich wird immer voller. Neben  etablierten Anbietern wie Netflix, Amazon (WKN:906866) und Hulu wollen Apple (WKN:865985) und Disney (WKN:855686) beide ein Stück vom Kuchen, und Premium-Kanäle wie HBO und Showtime betreiben auch ihre eigenen Streaming-Services.

Allerdings ist Streaming kein Nullsummenspiel. In den meisten Fällen abonnieren die Kunden mehrere Dienste, was bedeutet, dass die verschiedenen Abonnementpakete eher komplementär als konkurrierend sind. Tatsächlich fand Deloitte heraus, dass die Amerikaner im Durchschnitt drei Streaming-Dienste abonnieren und insgesamt 2,1 Milliarden US-Dollar pro Monat für solche Unterhaltung ausgeben — und diese Summe wächst jeden Monat.

Deloitte sagte auch: „Der Appetit der Konsumenten auf Video und Streaming ist unersättlich“, da auch der Zeitaufwand für Video zugenommen hat. Da Apple und Disney ihre eigenen Streaming-Dienste einführen wollen, scheint die Zahl der Abonnements zu steigen, wenn sich die Inhalte verbessern.

2. Originale sind das Wichtigste

Seit Netflix mit House of Cards neues Terrain betreten hat, konzentrieren sich die Streaming-Dienste zunehmend auf die eigene Programmierung. Hulu und Amazon hatten beide Erfolg: Hulu gewann einen Emmy für The Handmaid’s Tale, und Amazon gewann Preise für eine Vielzahl von Shows, darunter Transparent.

Die Deloitte-Umfrage ergab, dass die Amerikaner einen starken Wunsch nach Originalinhalten haben, da die Hälfte der Abonnenten sagen, dass sie die Qualität des Originalinhalts schätzen. 54 % gaben an, sich für einen Service angemeldet zu haben, um Originalprogramme zu sehen. Die Verfügbarkeit von Originalinhalten sollte weiterhin neue Kunden auf Streaming-Plattformen locken, ebenso wie die Verfügbarkeit anderer beliebter Funktionen, wie die Möglichkeit, Inhalte zu sehen, wann und wo sie wollen, und ohne Werbung zu sehen.

Dieses Ergebnis erklärt, warum Netflix Milliarden in Original-Inhalte investiert und plant, im Jahr 2018 700 Original-Serien und 80 Original-Filme zu veröffentlichen. Diese Strategie hilft zu erklären, warum die Nutzer mehrere Dienste abonnieren, da Originale einen einzigartigen Wert bieten.

3. Pay-TV auf dem absteigenden Ast

Das so genannte Cord-Cutting-Phänomen, der Prozess, bei dem die Amerikaner ihre Kabeldienste durch Streaming-Dienste austauschen, dauert schon seit Jahren an, aber Deloitte schien festzustellen, dass es sich beschleunigt hat. Das Forschungsunternehmen sagt, dass sich die „Wertelücke“ zwischen Streaming und Pay-TV vergrößert, was bedeutet, dass Streaming für die Amerikaner ein noch besseres Geschäft wird, als es bisher der Fall war.

Deloitte sagte, es gebe eine wachsende Kluft zwischen dem, was Pay-TV-Abonnenten erwarten und dem, was sie tatsächlich bekommen, und die Umfrage ergab, dass fast die Hälfte dieser Abonnenten mit ihrem Service unzufrieden sind. Siebzig Prozent gaben an, dass sie das Gefühl haben, nicht genug für ihr Geld zu bekommen.

Die Umfrage ergab auch, dass die Verbreitung von Pay-TV von 75 % auf 63 % gesunken ist und dass 27 % der Befragten im vergangenen Jahr erklärten, dass sie kein Kabelfernsehen mehr haben.

Das bedeutet für Streaming-Dienste wie Netflix, dass sich in den kommenden Jahren noch mehr Kunden anmelden werden, da die Unzufriedenheit wächst und sich die Streaming-Möglichkeiten verbessern. Diese Zunahme der Kundenbasis ist ein Segen für alle Streaming-Konkurrenten, da es so mehr Kunden und Geld gibt, das sie unter sich aufteilen können.

Netflix sieht gut positioniert für die bevorstehenden Veränderungen in der Branche aus, da seine riesige Bibliothek von Originalen ihm eine starke Position gibt, selbst wenn etablierte Rivalen wie Apple und Disney auf der Bildfläche erscheinen.

Netflix-CEO Reed Hastings hat wiederholt die Idee zurückgewiesen, dass Apple und Disney direkte Konkurrenten sind, und sagte auf einer Konferenz voraus, dass das Internetfernsehen jedes Jahr für die nächsten 20 Jahre steigen würde, während das traditionelle Pay-TV zurückgehen würde. Wie die Deloitte-Umfrage zeigt, scheint Hastings am Puls der Zeit zu sein. Daher kann man erwarten, dass sich Netflix‘ schnelles Wachstum fortsetzt, auch wenn Apple und Disney mitmischen.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Apple, Netflix und Walt Disney. 

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Dieser Artikel von Jeremy Bowman erschien am 30.3.18 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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