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Was ist zu beachten, wenn Tesla nächste Woche die Fahrzeugauslieferungen meldet?

Foto: The Motley Fool.

Als ob der Produktionshochlauf des Model 3 von Tesla (WKN:A1CX3T) nicht schon genug im Rampenlicht gestanden hätte, werden die Fahrzeugproduktion und -auslieferungen des Elektroautounternehmens nächste Woche überprüft, wenn das Management die Zahlen vorlegt.

Daher findest du hier einen Überblick darüber, was die Investoren von jedem der Tesla-Fahrzeuge erwarten sollten: die Models S, X und 3.

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Model S und X

Im Jahr 2017 erreichten die kombinierten Auslieferungen des Model S und X ein Rekordhoch, angetrieben durch einen starken Anstieg der Auslieferungen des Model X. Die Auslieferungen des elektrischen SUV stiegen im Jahr 2017 um 168 % auf rund 43.000. Dieser Anstieg wurde durch die steigende Nachfrage und einen weiteren Hochlauf der Model-X-Produktion begünstigt.

Im gleichen Zeitraum sahen die Auslieferungen des Model S weiterhin so aus, als hätten sie ihren Höhepunkt erreicht. Obwohl Teslas fast 55.000 Auslieferungen im Jahr 2017 gegenüber dem Vorjahr um 8 % gestiegen sind, lagen sie rund 700 Einheiten unter dem Rekord aus den 12 Monten bis Q3 2016.

Die kombinierten Auslieferungen des Model S und X stiegen im Jahr 2017 um 33 % auf einen Rekordwert von rund 101.000.

Mit Blick auf 2018 erwartet Tesla, dass die kombinierten Auslieferungen beider Modelle im Jahr 2017 auf dem gleichen Niveau bleiben werden. „Wir gehen davon aus, dass die Lieferungen des Model S und Model X insgesamt etwa 100.000 Stück betragen werden, bedingt durch die Lieferung von Zellen mit dem alten Formfaktor 18650“, sagte Tesla im Aktionärsbrief im vierten Quartal.

Im ersten Quartal sollten die Investoren daher nach kombinierten Model S- und X-Auslieferungen von etwa 25.000 Einheiten suchen – ein Tempo, das es Tesla ermöglichen würde, die Prognose für 100.000 kombinierte Model S- und X-Auslieferungen leicht zu erreichen.

Model 3

Die Produktion und Auslieferung des Model 3 werden der wichtigste Punkt des Berichts sein; die Investoren werden nach einer schnellen Produktionserhöhung in beiden Bereichen Ausschau halten.

Von den 29.967 Fahrzeugauslieferungen von Tesla im vierten Quartal entfielen nur 1.542 auf das Model 3, was zeigt, wie weit Tesla mit dem Produktionsplan zurückliegt. Als Tesla das Model 3 auf den Markt brachte, wollte der Automobilhersteller bis Ende 2017 eine wöchentliche Produktionsrate von 5.000 Einheiten erreichen. Doch dieses Ziel ist inzwischen auf das Ende des zweiten Quartals 2018 verschoben worden.

Angesichts der Bedeutung des Model 3 von Tesla für die Wachstumspläne des Unternehmens, hat der Autohersteller auch Updates zur Model-3-Produktion in den Quartalsberichten zur Verfügung gestellt – und es wird erwartet, dass das Unternehmen das gleiche für Q1 tun wird. Im Bericht zu Q4 sagte das Management, dass es das Quartal mit einer Produktionsrate beendete, die auf über 1.000 Fahrzeuge pro Woche hochgerechnet wurde. Außerdem sagte das Unternehmen, dass es in den letzten sieben Arbeitstagen des Quartals 793 Einheiten des Model 3 produziert hat.

Für das erste Quartal von Tesla sollten die Investoren einen starken Anstieg der vierteljährlichen Model-3-Auslieferungen auf 10.000 bis 12.000 Einheiten erwarten. Was die Produktionsrate von Tesla betrifft, sagte das Management, dass es erwartet, das Quartal mit einer Produktionsrate von 2.500 Einheiten pro Woche abzuschließen. Die große Frage wird jedoch sein, ob Tesla bis zum Ende des zweiten Quartals noch das sehr ehrgeizige Produktionsziel von 5.000 Einheiten pro Woche anstrebt.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Tesla.

Dieser Artikel wurde von Daniel Sparks auf Englisch verfasst und am 26.03.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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