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Diese 3 Unternehmen könnten sehr unter einem Handelskrieg leiden

Foto: The Motley Fool.

Die Wall Street schlug am Donnerstag Alarm, nachdem Präsident Donald Trump eine neue Runde von Strafzöllen auf chinesische Importe verkündet hat. Der S&P 500 fiel um mehr als 2,5 % aus Furcht, dass dies einen Handelskrieg provozieren könnte.

Es ist unmöglich, alle Kollateralschäden vorherzusagen, die sich aus einer zunehmend volatilen Situation ergeben könnten, aber die Investoren, die versuchen herauszufinden, welche Unternehmen am stärksten betroffen sein könnten, sollten sich auf die Großverbraucher von Stahl und Aluminium konzentrieren. Hinzu kommen noch Unternehmen, die ihre Einkünfte mit chinesischen Partnern verdienen und Konkurrenz von anderen bekommen, deren Preise durch Zölle unberührt sind.

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Im folgenden erfährst du, warum Ford (WKN:502391), Arconic (WKN:A2ATUW) und Terex (WKN:884072) in einem Handelskrieg besonders verwundbar erscheinen.

Der gesamte Automobilsektor wird von den Zöllen hart getroffen werden, aber Ford ist aufgrund seines kürzlich angekündigten Plans, Marktanteile in China erobern zu wollen, besonders anfällig. Dieser Plan ist jetzt in Gefahr, da bei einem Handelskrieg ein Kollateralschaden zu befürchten ist.

Zu Hause schätzt Goldman Sachs, dass Ford etwa 1 Milliarde US-Dollar an Gewinnen verlieren könnte, wenn die Zolltarife wie geplant umgesetzt werden, was 7 % des angepassten operativen Einkommens von 2017 entspricht. Automobilhersteller sind wichtige Abnehmer von Stahl, und Ford verwendet eine Aluminium-Karosserie für seinen beliebten F-150 Pickup.

Längerfristig könnte ein Handelskrieg den Autoherstellern schaden, da er die allmählichen Fortschritte der Unternehmen beim Verkauf von mehr Fahrzeugen in Übersee zunichtemacht. Die Industrie sieht sich mit lästigen Beschränkungen und Zöllen konfrontiert, die ihre Möglichkeiten, Fahrzeuge nach China zu exportieren, einschränken, wo sie in der Vergangenheit mit einheimischen Unternehmen zusammenarbeiten mussten, um Abgaben zu vermeiden. Chinesische Beamte sagten letztes Jahr, dass sie beabsichtigten, einige Beschränkungen aufzuheben, z. B. wie viel fremde Unternehmen von ihren lokalen Joint Ventures besitzen können. In einem Handelskrieg dürften diese Beschränkungen nicht aufgehoben werden.

Turbulenzen in der Luft- und Raumfahrt

Arconic ist einer der größten Verlierer unter den Industrieunternehmen, seit die Situation hitziger geworden ist, und verzeichnet Aktienrückgänge von mehr als 25 % seit Ende Januar. Hervorgegangen ist das Unternehmen aus dem ehemaligen Mutterunternehmen Alcoa Ende 2016. Daher ist Arconic ein Hersteller von Verbindungselementen für die Luft- und Raumfahrt und andere Produkte aus Metall, die höheren Preisen unterliegen werden.

Seit das Unternehmen, das hinsichtlich seiner Ergebnisse die Markterwartungen stets enttäuschte, unter neuer Leitung steht, hat sich das Jahr bereits zu einem „make-or-break“-Jahr entwickelt. Arconic hat den Anlegern noch nicht den genauen mitgeteilt, mit welchem Schaden zu rechnen wäre, aber Analysten von Cowen & Co. schätzten, dass ein Anstieg des Aluminiumpreises um 100 Millionen US-Dollar pro Tonne auf Jahresbasis zu einem ernsthaften EBIDTA-Rückgang führen würde. Da der ausländische Wettbewerb nicht dem Zoll unterliegt, könnten die höheren Preise die Nachfrage belasten und es dem Unternehmen erschweren, Preiserhöhungen an die Kunden weiterzugeben.

Abbauen statt bauen

Kran- und Baumaschinenhersteller sind im Fadenkreuz, weil sie viel Stahl verwenden und im globalen Wettbewerb mit Unternehmen stehen, die nicht von den Zolltarifen betroffen sind. Die gesamte Branche, einschließlich des Branchenführers Caterpillar, wird davon betroffen sein — und Terex ist nicht so groß.

Vor nicht allzu langer Zeit schien China ein Glücksfall für Terex zu sein, ein Unternehmen, das in den letzten Jahren nach einer Phase rückläufiger Umsätze eine Umstrukturierung durchführte. Das Unternehmen hat dort im November letzten Jahres einen Liefervertrag über 250 Millionen US-Dollar für 5.000 Maschinen abgeschlossen, der während einer von Präsident Trump und Handelsminister Wilbur Ross geleiteten US-Handelsmission unterzeichnet wurde.

China steht im Mittelpunkt jeder Wachstumsthese im Baugewerbe, aber das Land hat bereits versucht, lokale Hersteller aufzubauen. Ein Handelskrieg würde die Geschäfte chinesischer Hersteller wie Zoomlion Heavy Industry Science & Technology auf Kosten von Terex ankurbeln.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Ford.

Dieser Artikel wurde von Lou Whiteman auf Englisch verfasst und am 23.03.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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