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Wird der nächste Börsencrash ein ETF-Crash?

Foto: Getty Images

Wenn die Zeiten wieder etwas volatiler werden, befassen sich Investoren regelmäßiger mit den prinzipiell unausweichlichen Crashs.

Neben der Frage, wann sich wohl ein Absturz ereignen könnte, spielt noch ein zweiter Aspekt unweigerlich in diese Fragerunde hinein: Was wird wohl der finale Auslöser sein, weshalb es irgendwann einmal heftig bergab gehen wird?

Mit Spannung beladene Themen gibt es gegenwärtig ja noch und nöcher. Drohende Handelskriege und politische Spannungsfelder wohin das Auge reicht… aber ETFs? Schauen wir mal, was uns bei den Passivfonds womöglich Sorgen bereiten sollte:

Immer mehr Geld landet in ETFs

Das, was tendenziell gefährlich für die Börsen sein könnte, ist kurz gesagt, dass immer mehr Geld in ETFs fließt. Zum einen ist es natürlich super, dass immer mehr Personen an der breiten Gesamtentwicklung eines Marktes mit partizipieren wollen, allerdings ist das nur die eine Seite der Medaille.

Denn auf der anderen Seite fließen hier jeden Monat beträchtliche Volumen in diese Investmentvehikel hinein. Wie du im verlinkten Artikel nachlesen kannst, knackte der ETF-Markt im Januar die Größenordnung von 5 Billionen US-Dollar. Allein im Januar dieses Jahres strömten 106 Milliarden US-Dollar hinzu.

Und genau in der Größenordnung schlummert eine nicht zu vernachlässigende, kurzfristige Gefahr für die Börsen.

Was passiert, wenn das Geld in die entgegengesetzte Richtung fließt?

Diese enormen Geldberge haben nämlich das quantitative Potenzial, die Märkte deutlich ins Wanken zu bringen. Allein ein Hauch von Panik könnte ausreichen, damit zittrige, breite ETF-Investoren den Rücktritt aus ETFs antreten und die Indices auf der ganzen Welt mit runter ziehen.

Die grundsätzliche, einfache Möglichkeit von ETFs breit zu profitieren, könnte in diesem Fall genau ins Gegenteil umschlagen und so für breite Hysterie sorgen.

Ob der nächste Crash aber auch wirklich ein ETF-Crash wird, kann ich abschließend allerdings nicht beantworten. Ich bin jedoch felsenfest davon überzeugt, dass in dieser Asset-Klasse mindestens ein Brandbeschleuniger in turbulenten Börsenzeiten schlummern könnte.

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