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Könnte sich die Zalando-Aktie verzehnfachen?

Foto: Zalando

Natürlich hat Deutschland kein Silicon Valley zu bieten, aber einige spannende Technologieunternehmen gibt es bei uns trotzdem. So hat sich der Online-Modehändler Zalando (WKN:ZAL111) bereits erfolgreich zu einem klaren Marktführer entwickelt.

Zwar wird mit dem Geschäftsmodell nicht die ganze Welt erobert, das ist aber sowieso im Einzelhandel quasi nicht möglich. Der europäische Markt ist groß genug und verspricht noch viel Wachstum. Was müsste aber eigentlich passieren, damit sich die Zalando-Aktie verzehnfacht?

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Hier findest du eine paar rechnerische Überlegungen.

Der Effekt von gigantischem Umsatzwachstum

Im letzten Geschäftsjahr hat Zalando einen Umsatz in Höhe 4.489 Mio. Euro erwirtschaftet. Das ist eine ganze Menge, aber trotzdem nur ein kleiner Teil eines riesigen Markts.

Man kann sich nun einmal die Frage stellen, was mit dem Umsatz passieren müsste, damit sich die Zalando-Aktie verzehnfacht. Dafür würde ich einmal annehmen, dass Zalando selbst nach einer Verzehnfachung noch ein Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV) wie der für seine Marke Zara bekannte spanische Textilgigant Inditex vorweisen kann. Laut Bloomberg liegt dieses bei fast exakt 3, was sogar ein wenig höher als das aktuelle KUV von Zalando ist.

Da Zalando am 12.03. vor Börsenbeginn laut Bloomberg eine Marktkapitalisierung in Höhe von 11,64 Mrd. Euro hatte, müsste für eine Verzehnfachung der Aktie ohne Aktienrückkäufe die Marktkapitalisierung auf 116,4 Mrd. Euro steigen. Eine stolze Summe, aber nicht unmöglich. Bei dem angenommenen KUV von 3 müsste der jährliche Umsatz auf ein Drittel der Marktkapitalisierung, also 38,8 Mrd. Euro steigen.

Was bedeutet das für die Wachstumsraten, die Zalando in diesem Szenario erreichen müsste? Um den Umsatz von gerundet 4,49 auf 38,8 Mrd. Euro zu steigern, wäre folgendes Wachstum nötig:

  • 10 Jahre lang ein jährliches Wachstum in Höhe von 24,07 %.
  • 15 Jahre lang ein jährliches Wachstum in Höhe von 15,46 %.
  • 20 Jahre lang ein jährliches Wachstum in Höhe von 11,39 %.

Wer einiges an Geduld mitbringt und hofft, dass sich die  Zalando-Aktie in 15 bis 20 Jahren verdoppelt, der hat gar nicht mal unbedingt einen so hohen Anspruch an das zu erreichende Wachstum. Aktuell wächst Zalando nämlich schnell und prognostiziert bis 2020 jährliche Wachstumsraten in Höhe von 20 bis 25 %. Das heißt, selbst die Verzehnfachung innerhalb von zehn Jahren wäre mit den aktuellen Wachstumszahlen machbar, obwohl dafür natürlich das obere Ende der Wachstumsspanne erreicht werden müsste und das noch über den damit verbundenen Zeithorizont hinaus.

Kann Zalando das schaffen?

Diese Zahlen brauchen aber natürlich den richtigen Kontext. Kann Zalando überhaupt jemals so viel Kleidung verkaufen? Die Antwort darauf ist ein klares: Ja. Laut Statista wird geschätzt, dass in diesem Jahr im europäischen Bekleidungssegment ein Umsatz in Höhe von über 386 Mrd. Euro erwirtschaftet wird.

Das heißt, die oben angezielte Umsatzmarke, die realistischerweise zu einer Verzehnfachung des Aktienkurses führen könnte, entspricht circa einem Zehntel des aktuellen europäischen Gesamtumsatzes, wobei der Gesamtmarkt natürlich wächst und somit der zu erreichende Anteil in der Zukunft dementsprechend geringer ausfällt.

Ein so hoher Marktanteil ist ambitioniert, aber nicht unmöglich, vor allem, wenn sich Zalando als führende Plattform für so gut wie alle Marken etabliert – wonach es aktuell aussieht – und entsprechende Netzwerkeffekte aufbaut. Außerdem muss sich Zalando nicht auf Kleidung beschränken, wie beispielsweise der Vorstoß in den Kosmetikmarkt beweist. Außerdem haben wir mittlerweile von Amazon gelernt, dass führende Plattformen auch viel Geld mit Werbung, Marktplatzgebühren oder Ähnlichem verdienen können.

Natürlich muss jeder selbst einschätzen, wie er die Zukunft von Zalando sieht und die verschiedenen Annahmen der Beispielrechnung dementsprechend anpassen. Meiner Ansicht nach kann man, wenn man einen Zeithorizont wählt, der lang genug ist, sehen, dass Zalando auf jeden Fall das Potential hat, den Wert seiner Aktie um das Zehnfache zu steigern.

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Marlon Bonazzi besitzt keine der erwähnten Aktien. John Mackey, CEO von Amazon-Tochter Whole Foods Market, sitzt im Vorstand von The Motley Fool. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Amazon. The Motley Fool empfiehlt Zalando.

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