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Warum Kinross Gold im Februar um 16 % gefallen ist

Foto: Getty Images

Was geschah…

Die Aktien von Kinross Gold (WKN:A0DM94) fielen im vergangenen Monat um 16 %, nach Angaben von S&P Global Market Intelligence, nach der Veröffentlichung des Quartalsberichts für das vierte Quartal des Unternehmens.

Mit einem Gewinn von 0,01 US-Dollar pro Aktie konnte der Goldminenbetreiber die Konsensschätzung der Analysten von 0,04 US-Dollar nicht einhalten. Aber war das wirklich genug, um die Aktie zu versenken? Lass uns das etwas genauer untersuchen.

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Und weiter?

Die Investoren, die mit der Bergbauindustrie vertraut sind, wissen, dass es wichtig ist, zweimal darüber nachzudenken, bevor man sich freut, wenn ein Unternehmen ein beeindruckendes Ergebnis meldet, denn es spiegelt nicht unbedingt eine Verbesserung der Betriebsabläufe wider. Zum Beispiel meldete Kinross einen Nettogewinn von 454 Millionen US-Dollar im Geschäftsjahr 2017 — eine spürbare Verbesserung gegenüber dem Verlust von 104 Millionen US-Dollar im Geschäftsjahr 2016.

Das Management führte den starken Anstieg im Vergleich zum Vorjahr zum Teil auf eine Rückbuchung einer Abschreibung in Höhe von 97 Millionen US-Dollar im Zusammenhang mit dem Verkauf von Cerro Casale sowie auf Erlöse aus dem Verkauf mehrerer Vermögenswerte im Laufe des Jahres zurück: Cerro Casale, Quebrada Seca und DeLamar.

Wenden wir uns dem operativen Cashflow des Unternehmens zu, der keine nicht-zahlungswirksamen Aufwendungen enthält, und wir finden eine andere Geschichte. Im Geschäftsjahr 2017 meldete das Unternehmen einen operativen Cashflow in Höhe von 952 Millionen US-Dollar, was einem Rückgang gegenüber den 1,1 Milliarden US-Dollar im Geschäftsjahr 2016 entspricht.

Ein weiterer Grund zur Besorgnis für die Investoren war die Prognose von Kinross für 2018. Im Geschäftsjahr 2017 meldete das Unternehmen eine Goldproduktion von 2,7 Millionen Unzen — ein Rückgang von 4 % gegenüber dem Vorjahr. Das Management geht davon aus, dass sich die Talfahrt fortsetzt und prognostiziert für das Geschäftsjahr 2018 eine Goldproduktion von 2,5 Millionen Unzen.

Darüber hinaus erwartet Kinross, dass die Kosten im kommenden Jahr steigen werden. Das Unternehmen meldete Produktionskosten pro Goldäquivalent im Geschäftsjahr 2017 von 670 US-Dollar und erwartet, dass diese im kommenden Jahr auf 730 US-Dollar steigen werden. Kinross meldete im vergangenen Jahr All-in-Sustaining Costs (nachhaltige Gesamtkosten) in Höhe von 954 US-Dollar pro Unze Goldäquivalent, aber im Steuerjahr 2018 werden die nachhaltigen Gesamtkosten laut Unternehmensprognose auf 975 US-Dollar pro Unze Goldäquivalent steigen.

Wie geht es jetzt weiter?

Obwohl das Endergebnis von Kinross von Jahr zu Jahr sprunghaft gestiegen ist, erkannten die Anleger, dass Wertaufholungen und der Verkauf von Vermögenswerten keine nachhaltigen Wege sind, Gewinne zu erwirtschaften. Zusammen mit dem Rückgang des operativen Cashflows und den ungünstigen Aussichten für 2018 ist es leicht zu verstehen, warum die Aktie im Februar ausverkauft wurde. Auch in Zukunft sollten die Anleger weiterhin skeptisch gegenüber einem starken Gewinnwachstum sein und stattdessen den operativen Cashflow des Unternehmens bewerten.

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The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

Dieser Artikel wurde von Scott Levine auf Englisch verfasst und wurde am 05.03.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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