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Dieses Blockchain-Gerücht könnte eine große Sache für Qtum sein

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Falls du es noch nicht bemerkt hast, 2017 hatten Kryptowährungen einen verdammt guten Lauf. Der mehr als 3.300 % große Zuwachs der Marktkapitalisierung lies den 20-%igen Gewinn des S&P500 mickrig aussehen. Es ist möglich, dass Investoren nie wieder miterleben, wie eine Anlageklasse in zwölf Monaten solche Gewinne einfährt.

Im Zentrum der Rallye der Digitalwährungen steht die Blockchain-Technologie. Diese speichert alle anfallenden Transaktionen und stellt somit das digitale Hauptbuch dar, das den meisten virtuellen Währungen zugrunde liegt. Die Blockchain gelangte mit dem Aufkommen von Bitcoin 2009 ins Rampenlicht. Seitdem hat sie sich weiterentwickelt und ist mit jeder neuen Kryptowährung gereift.

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Warum erregt die Blockchain aber so viel Aufsehen? Das hat hauptsächlich mit den gegenwärtigen Ineffizienzen des heutigen Bankensystems zu tun, die sich in Form von exorbitanten Gebühren und langen Verarbeitungszeiten bemerkbar machen. Die Blockchain will diese Probleme lösen, indem Evaluierung und Abwicklung beschleunigt werden. Zudem sollen Banken als Mittelsmann abgelöst werden, sodass die Transaktionsgebühren sinken.

Neben der Finanzbranche hat die Blockchain auch währungsunabhängige Anwendungen. Sie ist dank ihrer Transparenz und Unveränderlichkeit die perfekte Technologie, um Lieferketten zu kontrollieren, digitale Identitäten zu verwalten und medizinische Einträge zu erfassen.

Qtum tritt aus dem Schatten von Bitcoin und Ethereum heraus

Zwar haben Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum dank ihrer großen Marktkapitalisierung den meisten Ruhm erhalten, aber andere virtuelle Währungen treten aus ihrem Schatten heraus und ziehen viel Aufmerksamkeit auf sich. Eine solche Kryptowährung ist das in Singapur ansässige Qtum.

Was macht Qtum so einzigartig? Es ist die Kombination aus der Blockchain-Infrastruktur mit der Ethereum Virtual Machine (EVM) sowie ein paar Qtum-Eigenheiten. Mit anderen Worten, es nimmt die beliebtesten Aspekte von Bitcoins Währung und die besten Dinge von Ethereums Nicht-Währungs-Eigenschaften und fügt Faktoren hinzu, die seine Blockchain einzigartig machen.

Qtum bietet Smart Contracts wie die Ethereum-Blockchain. Smart Contracts sind Protokolle, die bei der Validierung, Unterstützung und Durchsetzung von Verhandlungen eines Vertrages helfen. Man kann sie sich als rechtlich bindende Parameter vorstellen, die von Unternehmen anpassbar sind, um die Ausführung bestimmter Handlungen zu regeln. Damit könnte man Bedingungen setzen, wann Geld ausgezahlt werden kann oder wann Waren versandt oder bestellt werden.

Qtums Netzwerk ist zudem voll mit Bitcoin und Ethereum kompatibel. Das heißt, dass sich Unternehmen, die bereits auf Ethereum-Smart Contracts setzen, keine Sorgen um die Umsetzung auf Qtums Blockchain machen müssen.

Zu guter Letzt versucht Qtum die Verwendung der Blockchain zu vereinfachen. Dies geschieht durch Simple Payment Verification Protocolls in Lite-Walletes für Mobilgeräte. Es gibt nicht viele Blockchains, die heutzutage sichere und dezentrale mobile Anwendungen bieten.

Die Qutum-Foundation ist fleißig wie eine Biene

Natürlich ist die Blockchain von Qtum nur dann bedeutsam, wenn sie bekannte Partner findet und Tests in der realen Welt besteht. Im Januar konnte Qtum zwei solcher Partner gewinnen.

Zuerst gab es eine Partnerschaft mit 360 Finance bekannt. Dies ist eine Tochtergesellschaft von Qihoo 360. Das private Unternehmen Qihoo 360 ist das Unternehmen hinter der chinesischen Suchmaschine 360, die den drittgrößten Marktanteil in China hat. Diese Partnerschaft konzentriert sich auf die Entwicklung von Smart Contracts, Konsensmodellen und Blockchain-Sicherheitssoftware der nächsten Generation.

Nur einen Tag nach der Bekanntgabe der Partnerschaft mit 360 Finance schloss Qtum eine Partnerschaft mit Baofeng Bokocloud, um den weltweit ersten Konsens-Netzwerk-Service zu schaffen. Baofengs Media-Player hat in China mehr als 200 Millionen aktive Nutzer. Somit ist es die perfekte Plattform von Qtums Blockchain, um Urheberrechte zu schützen. Baofengs Bokocloud-Service plant zudem Qtum dabei zu helfen, die Zahl der Knoten in seiner Blockchain zu erhöhen. Damit würde die Kapazität des Netzwerkens steigen.

Aber diese Partnerschaften könnten in den Hintergrund treten, wenn sich ein bisher unbestätigtes Gerücht als wahr erweisen würde.

Könnte Qtum einen richtig großen Partner gewinnen?

Mitte Januar gab ein Admin des offiziellen Telegram-Kanals von Qtum bekannt, dass es eine Partnerschaft mit dem Kaffeeriesen Starbucks (WKN:884437) eingehen würde. Allerdings wurden keine Details genannt. Der Admin gab auf Nachfrage zur Antwort „Ja, es ist wahr. Mehr Details werden bald bekannt gegeben.“ Es gab keine weiteren Informationen über offizielle Kanäle. Man sollte allerdings wissen, dass Qtum bereits vorher Partnerschaften über seine Telegramgruppen bekannt gemacht hat, bevor es eine offizielle Stellungnahme gab.

Warum könnte Starbucks an der Nutzung von Qtums Blockchain Interesse haben? Zum Ersten könnte die Blockchain genutzt werden, um Lieferketten transparenter zu machen. Starbucks hängt davon ab, dass seine weltweiten Zulieferer gleichbleibende Kaffeequalitäten liefern. Es ist aber nicht immer einfach, zu erkennen, ob die Qualität zwischen Feld und Filiale erhalten bleibt. Die Blockchain ist transparent und unveränderlich. Damit würde sie es für Starbucks einfacher machen, Kaffeebohnen vom Feld bis zum Kunden zurückzuverfolgen. Es könnte für Starbucks auch einfacher werden, Ineffizienzen in der Lieferkette zu erkennen, wenn man auf Blockchain setzt, statt auf ein papierbasiertes Nachverfolgungssystem.

Ein weiterer großer Vorteil von Blockchain ist, dass der Cashflow von Bauern in vom Banksystem abgeschnittenen Regionen verbessert werden könnte. Stell dir vor, die Farmer könnten die Qtum-Anwendung mittels Smartphone oder PC bedienen. Damit könnten sie sich die Lieferung der Bohnen fast sofort bezahlen lassen und müssen nicht mehr Wochen oder Monate auf die Zahlung warten. Bauern, deren Cashflow besser ist, könnten ihre Ausrüstung verbessern oder ihre Ernteerträge steigern. Dies würde auch Starbucks zugutekommen.

Allerdings ist dies nicht mehr als ein unbestätigtes Gerücht. Wenn es sich als wahr erweist, könnte es aber deutliche Auswirkungen auf Qtum haben. Egal, ob du ein Blockchain-Enthusiast, ein Qtum-Investor oder ein Aktionär von Starbucks bist, du solltest dran bleiben, um zu sehen, ob das Gerücht wahr ist oder eine Fehlinformation war.

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The Motley Fool hält und empfiehlt Aktien von Starbucks. The Motley Fool hält keine der erwähnten Kryptowährungen.

Dieser Artikel wurde von Sean Williams auf Englisch verfasst und am 7.03.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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