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Was bedeuten beim Anlegen eigentlich „alpha“ und „beta“?

Foto: Getty Images

Frage: Ich habe die Begriffe „alpha“ und „beta“ gesehen, die in den Finanznachrichten häufig verwendet werden. Was bedeuten die eigentlich?

Nun, diese Begriffe beziehen sich auf zwei wichtige Anlagekonzepte.

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Einfach gesagt, bedeutet „alpha“, wie gut sich eine Anlage im Verhältnis zu einem bestimmten Referenzindex entwickelt hat. Alpha gibt Auskunft darüber, ob die Anlageperformance über- (positives Alpha) oder unterdurchschnittlich (negatives Alpha) war.

Investiert man zum Beispiel in einen Small-Cap-Fonds, der in einem bestimmten Jahr 15 % abwirft, während der Russell-2000-Index 10 % zur selben Zeit abwirft, hätte ersterer Fonds ein positives Alpha für das Jahr erreicht.

Andererseits gibt „beta“ Auskunft über die Volatilität einer Anlage im Verhältnis zum gesamten Aktienmarkt. Ein Beta von genau 1 bedeutet, dass sich ein Aktien-, Fonds- oder Investmentportfolio historisch mit dem Markt bewegt, der im Allgemeinen als S&P 500 definiert wird. Mit anderen Worten, wenn der S&P 500 um 5 % fällt, kann man davon ausgehen, dass eine Aktie mit einem Beta-Wert von 1 das Gleiche tun wird, ohne dass es irgendwelche stockspezifischen Katalysatoren gibt.

Ein Beta von mehr oder weniger als 1 deutet darauf hin, dass die Aktie mehr oder weniger auf den Gesamtmarkt reagieren sollte. Wenn z.B. die Beta-Version eines Portfolios 1,5 beträgt, kann man für jede 1 %-Bewegung am Markt mit einer 1,5 %-Bewegung rechnen. Ein negatives Beta bedeutet, dass sich eine Anlage in die entgegengesetzte Richtung vom Gesamtmarkt bewegt.

So hat beispielsweise Johnson & Johnson eine Beta von 0,7, was bedeutet, dass es weniger volatil ist als der Gesamtmarkt, während Amazon.com eine Beta von 1,6 hat, was darauf hindeutet, dass Investoren mit einer höheren Volatilität rechnen sollten.

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Dieser Artikel von Matthew Frankel erschien am 2.3.2018 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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