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4 Allgemeine Missverständnisse über das Arbeiten von zu Hause aus

Foto: Getty Images

Heutzutage bieten immer mehr Unternehmen ihren Mitarbeitern flexible Arbeitszeitmodelle an, wobei die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten, eine beliebte Option ist. Wenn du noch nie von zu Hause aus gearbeitet hast, hast du vielleicht bestimmte Ideen im Kopf, wie es sein könnte. Aber, wenn du einige der allgemeinen Mythen über das Arbeiten zuhause glaubst, könntest du ziemlich auf dem Holzweg sein. Hier sind einige weit verbreitete Missverständnisse, die du nicht glauben solltest.

1. Du musst nicht so hart arbeiten

Vielleicht hast du gehört, dass Leute, die von zu Hause aus arbeiten, nicht so viel Aufwand betreiben wie diejenigen, die ins Büro gehen. Schließlich ist es viel einfacher, wenn du einen physischen Arbeitsbereich nicht mit deinem Chef teilst, zwischendurch abschalten und Zeit mit Dingen verbringen kannst, die nicht arbeitsbezogen sind.

Die Sache, an die man sich erinnern sollte, wenn man von zu Hause aus arbeitet, ist, dass man technisch gesehen immer bei der Arbeit ist. Daher könntest du zu dem Schluss kommen, dass du mehr Stunden einplanen musst, als wenn du ins Büro gehen würdest. Wenn dein Chef merkt, dass deine Produktivität nachlässt, kannst du darauf wetten, dass dir das Privileg, von zu Hause aus zu arbeiten, entzogen wird und genau das ist Motivation genug, um weiterhin gute Arbeit zu leisten.

2. Du wirst persönliche Interaktionen verpassen

Dir mag gesagt worden sein, dass die Arbeit von zu Hause aus isolierend ist, und bis zu einem gewissen Grad ist das wahr. Aber dank Videokonferenzen heute, könntest du überrascht sein, wie viel Zeit du trotzdem mit deinen Kollegen verbringst.

Darüber hinaus leisten viele Außendienstmitarbeiter gute Arbeit bei der Entwicklung und Pflege von Beziehungen per E-Mail. Wenn du bereit bist, ein wenig zusätzliche Anstrengung zu unternehmen, um mit deinen Kollegen Kontakt zu halten, wirst du vielleicht feststellen, dass du dich vom Rest des Teams nicht ausgeschlossen fühlst und dass du während der Arbeitswoche doch nicht so einsam bist.

3. Das wird deine Karriere bremsen

Einige Leute werden dir sagen, dass das Arbeiten von zu Hause aus ein schlechter Schachzug ist, weil es die Botschaft aussendet, dass du nicht daran interessiert bist, im Büro aufzutauchen. Doch dem ist nicht so. In vielen Fällen kann das Arbeiten von zu Hause aus der Karriere helfen, indem es dir erlaubt, deine Arbeitszeiten zu maximieren und dir zu helfen, mehr Zeit bei der Arbeit zu verbringen.

Stell dir vor, du fährst 45 Minuten zur Arbeit. Das sind 90 Minuten am Tag, in denen du nicht deine E-Mails abrufen, an Präsentationen arbeiten oder für deine verschiedenen Aufgaben recherchieren kannst. Wenn es dir möglich ist, diese freigewordenen Stunden wieder in den Job zu investieren, kann sich deine Leistung verbessern, was deine Chancen auf eine Beförderung oder Gehaltserhöhung erhöht.

4. Arbeiten von zu Hause aus ist das beste Arrangement, das es gibt

Viele Leute, die von zu Hause aus arbeiten, lieben es — aber es ist nicht das Richtige für alle. Wenn du der Typ bist, der dazu neigt, einsam zu werden und Spaß daran hat, mit anderen zusammenzuarbeiten, ist es vielleicht nicht ideal für dich. Es gibt noch andere Nachteile zu berücksichtigen. Mache daher erst einmal einen Probelauf und schau, ob du es wirklich magst. Du wirst überrascht sein, wenn du  tatsächlich lieber ins Büro gehst.

Die Arbeit von zu Hause aus kann eine Geld- und Zeitersparnis bedeuten, also ist es ein Arrangement, das es sich lohnt, auszuprobieren. Man sollte nur nicht den Fehler machen und alles glauben, bis man es selbst ausprobiert hat

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Dieser Artikel wurde von Maurie Backman auf Englisch verfasst und am 07.03.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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