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Warum General Electric im Februar um 12,7 % gefallen ist

Foto: Peter Roegner

Was ist passiert?

Die Aktien von General Electric (WKN:851144) fielen nach Angaben von S&P Global Market Intelligence im Februar um 12,7 %. Der Rückgang markierte eine anhaltende Schwäche des Aktienkurses, was auf die Auswirkungen der gemischten Ergebnisse des vierten Quartals von GE im Januar zurückzuführen ist. Hinzu kommt ein enttäuschender Vergleich zum Konkurrenten Siemens. In der Zwischenzeit warten die Investoren auf das Ergebnis einer Untersuchung der Securities and Exchange Commission (SEC) über die langfristigen Dienstleistungsverträge von GE (LTSA) und wie GE die Einnahmen daraus verbucht.

Um das Ganze abzurunden, sagte Finanzvorstand Jamie Miller Ende Februar: „Ich denke, was Sie erwarten sollten, ist, dass wir wahrscheinlich eher am unteren Ende dieser Spanne liegen“, als er auf der Barclays Industrial Select Conference gefragt wurde.

Und weiter ?

Miller’s Kommentar ist besonders interessant, weil er nach einer Reihe von vierteljährlichen Gewinnen in einem schwachen Umfeld kommt — da stellt sich die Frage, warum der Ausblick für das Gesamtjahr 2018 nicht auf der Telefonkonferenz für das vierte Quartal gesenkt wurde.

Das Management hat diesen Punkt bei der Telefonkonferenz und auf der Barclays-Konferenz angesprochen und im Wesentlichen argumentiert, dass die Stärke im Gesundheits- und Luftfahrtsektor ihnen Zuversicht für die Gesamtjahresprognose gibt.

Allerdings kann Millers Quartalsbericht der erste Schritt einer Neubewertung des Ausblick sein, und es sollte darauf hingewiesen werden, dass der Konsens der Analysten für das Gesamtjahr beim Gewinn pro Aktie von 0,96 US-Dollar unter dem unteren Ende des Ausblicks von 1,01 US-Dollar bis 1,07 US-Dollar liegt.

Wie geht es jetzt weiter?

Es ist viel los bei GE im Jahr 2018, und die Investoren sollten für den Rest des Jahres auf Folgendes achten:

  • Veräußerungen, wie von CEO John Flannery beim GE-Investor-Update im November versprochen.
  • Verbesserung der operativen Performance, insbesondere im Hinblick auf Kostensenkungsmaßnahmen.
  • Eine Margenerholung bei GE Power, insbesondere auf der Dienstleistungsseite.
  • Problemfreie Lösung der SEC-Untersuchung.
  • Anhaltende Stärke in der Cashflow-Generierung – ein Bereich, in dem GE im Januar für einige positive Überraschungen sorgte.

Die Aktie könnte vielleicht sogar jetzt ein Kauf sein mit einem erwarteten KGV von nur 14. Allerdings wird es eine Stabilisierung im Strombereich sowie einige positive Nachrichten aus der SEC-Untersuchung benötigen — insbesondere, um die Zweifel daran auszuräumen, wie GE LTSA bilanziert. Zusätzlich brauchen wir erfolgreiche Anlagenverkäufe, um die Ängste über die Gewinnprognose und die Nachhaltigkeit der Dividende vollständig auszuräumen.

Es wird ein arbeitsreiches Jahr für GE.

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Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.
The Motley Fool besitzt eine Shortposition auf General Electric.

Dieser Artikel wurde von Lee Samaha auf Englisch verfasst und am 05.03.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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