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Warum die Aktien von Barrick Gold im Februar um 20 % gefallen sind

Gold
Foto: Kinross

Was ist passiert?

Barrick Gold (WKN:870450) fiel letzten Monat um 20 %, laut Daten von S&P Global Market Intelligence. Der Kursrutsch der Aktie steht in krassem Gegensatz zum Preisanstieg von Gold um 2,9 % im Laufe des Monats – eine bemerkenswerte Beobachtung, da die Preisbewegungen der Goldaktien oft den Bewegungen des Goldpreises folgen.

Obwohl das Unternehmen für 2017 einen Gewinn pro Aktie von 1,23 US-Dollar meldete –  das ist eine 120-prozentige Zunahme im Vergleich zu dem 0,56 US-Dollar, die das Unternehmen im Geschäftsjahr 2016 meldete – konnte Barrick Gold die Problemstellen im Geschäftsbericht und der Prognose für 2018 nicht überdecken. Lass uns etwas tiefer in die Materie einsteigen, um die Quellen der Enttäuschung der Investoren zu finden.

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Und weiter?

Während das Unternehmen im Geschäftsjahr 2016 die Prognose für die Goldproduktion übertraf, gelang es Barrick Gold im Geschäftsjahr 2017 nicht, das gleiche Ergebnis zu erzielen. Barrick, das im Geschäftsjahr 2017 eine Goldproduktion von 5,32 Mio. Unzen meldete, verfehlte die Prognose von 5,6 Mio. bis 5,9 Mio. Unzen, die das Unternehmen im Februar 2017 prognostiziert hatte. Das Management nannte den Verkauf einer 50-prozentigen Beteiligung an der Veladero-Mine und das Exportverbot für Konzentrate in Tansania als Hauptursache für die glanzlose Performance.

Mit Blick auf die Zukunft fanden die Investoren mehr Anlass zur Sorge. Zunächst prognostizierte das Management für das Geschäftsjahr 2018 eine Goldproduktion zwischen 4,8 Mio. Unzen und 5,3 Mio. Unzen; aufgrund der geringeren Produktion in den Betrieben in Nevada, Pueblo Viejo und Veladero erwartet das Management nun eine Goldproduktion von 4,5 Mio. bis 5 Mio. Unzen.

Zusätzlich zur Herausforderung des Unternehmens, das gelbe Material aus dem Boden zu gewinnen, enttäuschten die Schwierigkeiten des Unternehmens bei der Kostenkontrolle. Für das Steuerjahr 2017 meldete Barrick, dass die Kosten für die Erhaltung der All-In-Kosten (nachhaltige Gesamtkosten) im Jahresvergleich um etwa 3 % auf 750 US-Dollar pro Unze Gold gestiegen seien. Obwohl dieser Wert sich innerhalb der Prognose von 720 bis 770 US-Dollar pro Goldunze befindet, scheint die Zukunft viel weniger glänzend. Das Management schätzt, dass die durchschnittlichen jährlichen nachhaltigen Gesamtkosten für die Jahre 2019 bis 2022 bei 750 bis 875 US-Dollar pro Unze liegen werden. Neben der geringeren Goldproduktion in den zuvor genannten Minen, führt das Management die vermehrte Verarbeitung von teureren Vorräten und höheren Kosten bei Acacia als Gründe für den erwarteten Anstieg des nachhaltigen Gesamtkosten an.

Und wie geht es jetzt weiter?

Der Kursrückgang der Aktie im Februar wäre vermutlich steiler ausgefallen, wenn es nicht einige Lichtblicke im Ergebnisbericht gegeben hätte. So erwirtschaftete das Unternehmen beispielsweise einen operativen Cashflow von 2,07 Mrd. US-Dollar und senkte die Gesamtverschuldung auf 6,4 Mrd. US-Dollar – eine Reduzierung um 19 % gegenüber den 7,91 Mrd. US-Dollar in der Bilanz zum Ende des Geschäftsjahres 2016.

Obwohl der Quartalsbericht gemischt war, ist Barrick immer noch eine der attraktivsten Gelegenheiten für die Investoren, die sich für Goldminenaktien interessieren. Goldproduktion und nachhaltige Gesamtkosten sind nur zwei Aspekte des Unternehmens. Die Verpflichtung des Managements, beispielsweise die Bilanz zu stützen, ist ein gutes Zeichen. Die Wall Street stimmt zu. Moody’s hat vor kurzem die Senior-Ratings von Barrick von Baa3 auf Baa2 angehoben.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Moody.

Dieser Artikel wurde von Scott Levine auf Englisch verfasst und am 03.3.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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