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Smart Money verkauft diese 4 und kauft dafür diese 2 Aktien

Foto: The Motley Fool

Hedge-Fonds haben Vermögenswerte von über 6 Billionen US-Dollar unter Verwaltung. Sobald Smart Money beginnt, sich für eine Aktie zu interessieren, ist es für Privatanleger nicht unklug, Notiz davon zu nehmen, denn solche Bewegungen könnten den Beginn eines Aufschwungs dieses Wertes signalisieren. Das gilt auch, wenn die smarten Profi-Anleger ihr Geld aus einem Unternehmen herausnehmen, weil es durchaus möglich ist, dass es hier demnächst Probleme geben wird.

Dennoch sollten Privatanleger den Hedge-Fonds-Betreibern nicht blind folgen, da sie auch falsch liegen können. Aber die Aktivitäten der Profi-Anleger sollten Anlass geben, die betreffenden Aktien auf das persönlichen Radar zu setzen und sich näher mit dem betreffenden Geschäft zu befassen.

Um herauszufinden, bei welchen Aktien Smart Money einen Konsens gebildet hat, untersuchte die Personal Finance-Website WalletHub die jüngsten SEC-Angaben, die von mehr als 400 Hedgefonds eingereicht wurden, um ihre größten Aktien, die neuesten Positionen und die jüngsten Ausstiege zu benennen. Unten sind die vier Top-Tech-Aktien, die die Smart-Money-Crowd verkauft – und die beiden großen Tech-Namen, die sie kaufen.

Auf der anderen Seite

Die meisten der vier Tech-Aktien, die von Hedgefonds bis zum Ende des vierten Quartals verkauft wurden, waren Überflieger, die über das gesamte Jahr 2017 hinweg eine durchschnittliche Rendite von 47 % erwirtschafteten, verglichen mit einer Rendite von 19 % für den S&P 500. Aber es gab auch einen Blindgänger in der Gruppe, IBM (WKN:851399), der letztes Jahr 8 % verlor. Damit ist nachvollziehbar, warum IBM die Nr. 1 war, die Smart Money loswerden wollte. .

Das vergangene Jahr war kein gutes Jahr für IBM, das 22 Quartale in Folge rückläufige Umsätze verzeichnete. Das Hardware- und Software-Geschäft belastete die Anstrengungen zur Umstellung auf Big Data, die Cloud und  mobile Endgeräte.

Haben die Hedgefonds ihre Position dennoch zu früh verkauft? IBM meldete einen Umsatzanstieg um 3,6 % auf 22,5 Milliarden US-Dollar im vierten Quartal. Bis jetzt sind die Anteile um 1,4 % gestiegen, der Anstieg war aber mit 10 % schon höher gewesen, bis öffentlich wurde, dass Warren Buffett sein Geld herausnahm.

Zu den anderen Top Tech Unternehmen, deren Aktien verkauft wurden, gehören Amazon.com (WKN:906866), Facebook (WKN:A1JWVX) und Alphabet (WKN:A14Y6H) (WKN:A14Y6H). Es könnte sein, dass die Hedgefonds schlicht und einfach Gewinne mitnahmen, da ihre Bewertungen in den letzten fünf Jahren sprunghaft angestiegen sind und zu den Aktien mit der besten Performance auf dem Markt gehörten.

AMAZON DATEN VON YCHARTS.

Investition in eine gute Sache

Als es darum ging, Aktien zu kaufen, verschwendeten die  Investoren ihr Geld nicht für einige Technologie-Start-Ups, die sich selbst als die nächsten Apple (WKN:865985) oder Microsoft (WKN:870747) bezeichnen. Stattdessen kauften sie tatsächlich Aktien von Apple und Microsoft, wobei erstere die Top-Aktie bei allen Hedgefonds war. Es ist auch wahrscheinlich kein Zufall, dass Buffetts größter Kauf in dieser Zeit Apple war.

Obgleich vermutet wird, dass das neueste iPhone ein durchschlagender Erfolg wird, und obwohl Apple 77,3 Millionen Geräte verkaufte, sank der Gesamtumsatz um 1 % gegenüber der Vorjahresperiode. Der Preis von 1.000 US-Dollar für das iPhone X und die höheren Preise der anderen Modelle machten sich deutlich bemerkbar.

Die Analysten von Gartner bemerken, dass der Smartphone-Umsatz im vierten Quartal zum ersten Mal in der Geschichte des Unternehmens gesunken ist, da die Verbraucher 5,6 % weniger Mobiltelefone oder fast 408 Millionen Geräte weniger gekauft haben.

Microsoft hat ebenfalls bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit bewiesen. Die Anteile sind in den letzten 12 Monaten um 45 % gestiegen, wobei sich der Wert in den letzten drei Jahren verdoppelt und in den letzten fünf Jahren verdreifacht hat. Es sieht so aus, als ob die guten Zeiten andauern werden, da sie die Erwartungen der Analysten im Januar übertroffen haben und die starke Nachfrage nach den Office-Produkten und den Azure Cloud Computing Services weiter ansteigt. Tatsächlich gewinnt Berichten zufolge Azure Marktanteile von Amazon.com‘s (WKN:906866) Amazon Web Services, da sich die vierteljährlichen Cloud-Einnahmen für Microsoft seit Anfang 2016 fast verdoppelt haben.

Auf keinen Fall sollten Privatanleger den Aktivitäten der Hedgefonds blind und ungeprüft folgen – aber die Käufe dieser Investoren können als Richtwert für lohnenswerte eigene Investitionen dienen.

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John Mackey, CEO von Whole Foods Market, einer Tochtergesellschaft von Amazon, ist Mitglied des Board of Directors von The Motley Fool. Suzanne Frey, eine Führungskraft bei Alphabet, ist Mitglied des Board of Directors von The Motley Fool. Teresa Kersten ist Mitarbeiterin von LinkedIn und Mitglied des Board of Directors von The Motley Fool. LinkedIn ist Eigentum von Microsoft.

The Motley Fool besitzt und empfiehlt Alphabet (A- und C-Aktien), Amazon, Apple und Facebook. The Motley Fool besitzt eine Shortposition auf IBM und die folgenden Optionen: The Motley Fool besitzt eine Shortposition auf IBM und die folgenden Optionen: Long Januar 2020 $150 Calls auf Apple, Short Januar 2020 $155 Calls auf Apple, Short März 2018 $200 Calls auf Facebook und Long März 2018 $170 Puts auf Facebook.

Dieser Artikel wurde von Rich Duprey auf Englisch verfassst und am 01.03.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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